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Ein Verkehrsunfall, der in der Nacht zum Donnerstag auf der Corralillo-Straße in der Gegend von Finca Santa Teresa im Municipio Quemado de Güines geschah, forderte zwei Todesopfer und 13 Verletzte, berichtete die Provinzstation CMHW.
Der beteiligte Wagen war ein ZIL-130 Lkw mit dem Kennzeichen W009204, der von Santa Clara —der Provinzhauptstadt von Villa Clara— in Richtung der ländlichen Gemeinde Riquelme unterwegs war.
Quellen des Innenministeriums gaben an, dass die vorläufigen Ursachen auf einen Kontrollverlust des Fahrzeugs hindeuten, obwohl die Untersuchungen weiterhin im Gange sind.
Die 13 Verletzten wurden zur medizinischen Versorgung in die Gesundheitseinrichtungen von Santa Clara und Sagua la Grande transportiert, den beiden nächstgelegenen Städten mit Krankenhauskapazitäten.
Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind die Namen der tödlich verunglückten Personen sowie die Gesamtsumme der Insassen, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks im Fahrzeug befanden, nicht bekannt gegeben worden.
Der ZIL-130 ist ein aus der Sowjetunion stammender Lastwagen, der in Kuba weit verbreitet ist und häufig mit improvisierten Aufbauten für den Personentransport ausgestattet wird, insbesondere in ländlichen Gebieten und Gemeinden mit einem Mangel an öffentlichen Verkehrsmitteln.
Villa Clara war in diesem Jahr bereits Schauplatz mehrerer schwerer Unfälle mit Reisebussen.
Am 17. März kam es zu einem Unfall mit einem umgestürzten Lkw in Santo Domingo, bei dem 18 Personen verletzt wurden; dieses Fahrzeug war genau nach Corralillo unterwegs, auf derselben Straße, wo dieser neue Unfall geschah.
Am 13. Februar forderte eine Tragödie auf der Nationalstraße in Sancti Spíritus vier Todesopfer und 17 Verletzte, und am Vortag kam es zu einem Unfall zwischen einem Lastwagen und einem Taxi auf der Autobahn, der das Leben eines Menschen forderte.
Der Trend entspricht einer strukturell hohen Verkehrsunfallrate in Kuba. Laut der Nationalen Kommission für Verkehrssicherheit wurden im Jahr 2025 7.538 Verkehrsunfälle im ganzen Land registriert, mit 750 Todesfällen und 6.718 Verletzten, was einen Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren darstellt.
Im Januar 2026 verursachte ein schwerer Unfall zwei Todesfälle und 38 Verletzte, was zeigt, dass die ersten Monate des Jahres in Bezug auf die Verkehrssicherheit besonders kritisch waren.
Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zu den genauen Umständen des Unglücks von diesem Donnerstag oder zum Gesundheitszustand der schwerer verletzten Personen angeboten.
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