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Mario Ariel Beceiro Hernández, bekannt als «Tito», der 21-jährige Junge, dessen Verschwinden in Havanna tausende Kubaner in den sozialen Netzwerken mobilisierte, tauchte lebend auf und kehrte zu seiner Familie nach Hause zurück, wie seine Angehörigen am Montag bestätigten.
Der Fall hatte eine intensive Bürgerbeteiligung nach der Verschwinden des jungen Mannes am Dienstag, den 26. Mai, ausgelöst, als seine einzige Spur das aufgefundene Motorrad war, das im Gebiet von Los Pocitos, im Municipio Marianao, im Westen der Hauptstadt verlassen gefunden wurde.
Die Schwester des jungen Mannes, Daniela Beceiro, war es, die die gute Nachricht auf Facebook mit einer Botschaft voller Erleichterung und Dankbarkeit bestätigte.
„Heute kann ich sagen, dass meine Familie erleichtert aufatmet, weil sie jetzt bei uns ist, lebendig, was uns am meisten am Herzen liegt“, schrieb Daniela.
Die junge Frau entschuldigte sich ebenfalls für die Verzögerung bei der Information: „Als Familie hat uns die Situation überwältigt und wir wollten gemeinsam heilen.“
Irma Lidia Broek, eine enge Freundin der Familie, verbreitete ebenfalls die Nachricht mit dem Hinweis: „Der junge Mario Ariel Beceiro Hernández ist jetzt gesund und munter wieder zu Hause bei seiner Familie.“
Broek hob die Rolle der kollektiven Solidarität hervor: „Die Solidarität von Ihnen allen war in diesen Stunden voller Angst von grundlegender Bedeutung.“
Daniela Beceiro dankte ausdrücklich den Seiten, die die Warnung verbreitet haben, darunter La Tijera und CiberCuba Noticias, die dazu beigetragen haben, den Fall sichtbar zu machen.
„Ich hätte nie die Zuneigung und Liebe imaginieren können, die uns gezeigt wurde“, äußerte die Schwester des Jungen.
Der Fund des verlassenen Motorrads hatte bei Familienangehörigen und Freunden Alarm ausgelöst, die sich an den Fall eines jungen Mannes aus Artemisa, der im August 2024 tot aufgefunden wurde, erinnerten, der ebenfalls mit dem Motorrad verschwunden war, was die Dringlichkeit der Suche verstärkte.
Der Fall von Mario Ariel reiht sich in ein wiederkehrendes Muster in Kuba ein: Angesichts des Fehlens offizieller Warnmechanismen für vermisste Personen greifen die Familien auf die Viralisierung in sozialen Netzwerken als einzig wirksames Mittel zurück.
Einige Wochen zuvor wurde der Fall von Yanet Soto Castellanos und ihrem in Havanna verschwundenen Baby ebenfalls dank der massiven Verbreitung in sozialen Medien am 13. Mai gelöst.
Die kubanischen Familien klagen systematisch über das Ausbleiben effektiver Reaktionen der Behörden auf Meldungen von Vermissten, was digitale Plattformen und unabhängige Medien zum wichtigsten Kanal für die Mobilisierung der Bürger in diesen Fällen gemacht hat.
„Diese Situation, die wir erleben, hat uns bewusst werden lassen, wie wichtig der Zusammenhalt unserer Familie und Freunde ist“, schloss Daniela Beceiro in ihrer Dankesbotschaft.
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