Eine Stern des kubanischen Baseballs erlischt: Lázaro Junco stirbt im Alter von 67 Jahren

Am Montag ist Lázaro Junco verstorben, der erste Spieler, der in den nationalen Serien von Kuba 400 Homeruns erreicht hat.



Lázaro JuncoFoto © Facebook/Boris Luis Cabrera Acosta

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Der kubanische Baseball befindet sich in Trauer nach dem Ableben von Lázaro Junco an diesem Montag, einer der bekanntesten Persönlichkeiten in der Geschichte der Nationalen Serien, der von vielen als einer der größten Power-Hitter angesehen wird, die die Insel hervorgebracht hat. Er war 67 Jahre alt.

Bekannt als „Papá Jonrón“ hinterließ der in Matanzas geborene Baseballspieler einen bleibenden Eindruck im kubanischen Baseball, dank einer Karriere, die von Rekorden, konstanter Offensivleistung und einer außergewöhnlichen Fähigkeit, Home Runs zu schlagen, geprägt war, während der 1970er, 1980er und frühen 90er Jahre.

Junco war der erste Spieler, der die Zahl von 400 Homeruns in der Geschichte der Nationalen Serien erreichte, ein Meilenstein, den er am 27. Januar 1996 im Stadion Victoria de Girón gegen den Pitcher Alberto Pavón in der 35. Nationalen Serie gegen Isla de la Juventud erzielte.

Er schloss seine Karriere mit 405 Home Runs, 1.180 Runs batted in, 1.640 Hits und einem Durchschnitt von .284 in 18 Spielzeiten ab.

Vor diesem historischen Ereignis hatte er bereits den absoluten Rekord für Homeruns in Kuba gebrochen, indem er die Zahl von Antonio Muñoz mit seinem 371. Homerun am 10. Mai 1988 übertraf.

Im Laufe seiner Karriere eroberte er 10 Home-Run-Titel und war in vier Spielzeiten der Führende in der Anzahl der erzielten Runs, wobei er Rekorde aufstellte, die über Jahre hinweg unerreichbar schienen.

Er wurde im historischen All-Star-Team der Nationalen Serien als aller Zeiten linker Außenfeldspieler aufgenommen, eine Anerkennung, die seinen Platz unter den Unsterblichen des kubanischen Baseballs bekräftigte.

Nach seinem Rücktritt als Spieler blieb Junco dem Sport als Trainer des Trainerstabs von Matanzas verbunden und trug zur Entwicklung neuer Generationen von Baseballspielern bei.

Seine Krankheit wurde im Dezember 2025 öffentlich, als der ehemalige Spieler offenlegte, dass er an einer Speiseröhrenverletzung litt und alle 28 Tage mit Cisplatin Chemotherapie erhielt.

Trotz der Schwere der Diagnose zeigte sich Junco bei diesem Anlass optimistisch: «Ich fühle mich trotz der Krankheit recht gut, bin erholter und stärker.»

Er verstarb ungefähr sechs Monate, nachdem er seinen Zustand öffentlich bekannt gegeben hatte.

Die Nachricht von seinem Tod löste zahlreiche Reaktionen von ehemaligen Kollegen, Athleten, Journalisten und Fans aus, die sowohl seine sportlichen Leistungen als auch seine menschliche Qualität in Erinnerung riefen.

Diejenigen, die ihn kannten, heben seine Bescheidenheit, Einfachheit und Nähe zu den Fans hervor – Werte, die ihn zu einer der beliebtesten Persönlichkeiten im kubanischen Baseball gemacht haben, unabhängig von seinen Statistiken.

Der Tod von Junco reiht sich in eine schmerzliche Serie von Verlusten für den kubanischen Baseball ein: Im November 2025 verstarb Armando Capiró, eine ikonische Figur des Nationalsports, und im Februar 2021 starb Cheíto Rodríguez, bekannt als „El Señor Jonrón“, was das Ende einer Generation markierte, die die Identität des kubanischen Baseballs in den 1970er und 1980er Jahren prägte.

Mit dem Abschied von Lázaro Junco verschwindet eine der bedeutendsten Persönlichkeiten in der Geschichte des kubanischen Baseballs, doch das Erbe eines Mannes, der den Homerun zu seinem persönlichen Markenzeichen machte, bleibt unberührt, und sein Name wird weiterhin einen ehrenvollen Platz in der sportlichen Erinnerung der Insel einnehmen.

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CiberCuba-Redaktionsteam

Ein Team von Journalisten, das sich verpflichtet fühlt, über kubanische aktuelle Themen und globale Interessen zu berichten. Bei CiberCuba arbeiten wir daran, wahrheitsgemäße Nachrichten und kritische Analysen zu liefern.

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