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Was als Feier des kolumbianischen Urban-Talents begann, endete in einer heftigen Kontroverse. Das Lied “+57”, das im November von Größen wie Karol G, J Balvin, Maluma, Feid und anderen Künstlern veröffentlicht wurde, stieß auf Kritik, nachdem eine Zeile verbreitet wurde, die sich auf eine „mamacita seit den Fourteen“ bezog. Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten, und das Thema wurde von verschiedenen Bereichen als eine Apologie zur Sexualisierung von Minderjährigen eingestuft.
Karol G, eine der führenden Stimmen des Projekts, wies die Kritiken schnell mit einer Erklärung zurück, in der sie versicherte, dass der Satz missverstanden wurde. „Ich wollte die Einheit unter den Künstlern feiern und mein Publikum zum Tanzen bringen“, äußerte sie in ihren sozialen Medien. Tage später wurde der Text geändert und wo „fourteen“ gesagt wurde, hört man jetzt „eighteen“, um den Kurs der Single zu korrigieren.
Trotz der Änderungen eskalierte die Kontroverse vor Gericht. Zwei kolumbianische Bürger reichten eine Klage ein, und der Fall gelangte an den Consejo de Estado von Kolumbien, der ein entschiedenes Urteil fällte: „Die Verbreitung eines Liedes, das Minderjährige sexualisiert, stellt eine schwerwiegende Verletzung ihres grundlegenden Rechts auf Menschenwürde dar“, entschied das hohe Gericht. Zudem forderte es die Künstler auf, keine Kompositionen zu veröffentlichen, die die Rechte von Kindern und Jugendlichen verletzen.
Dieses Urteil, auch wenn es keine direkten Sanktionen nach sich zieht, lenkt die Aufmerksamkeit auf die Verantwortung der Content-Ersteller in einer Ära, in der Musik mit der Geschwindigkeit eines Klicks verbreitet wird. Das Lied wurde in Medellín aufgenommen, der Heimatstadt mehrerer beteiligter Künstler, die paradoxerweise in den letzten Jahren wegen der hohen Zahlen an sexueller Ausbeutung von Kindern ins Kreuzfeuer der Kritik geraten ist.
Bis jetzt hat keiner der Künstler auf das Urteil reagiert, aber sie haben drei Tage Zeit, um Einspruch einzulegen. In der Zwischenzeit bleibt die Debatte offen: Sollten urbane Künstler die Grenzen ihrer Texte überdenken? Die Antwort scheint mittlerweile nicht nur auf der Straße oder in den Charts zu liegen, sondern auch vor Gericht.
Häufig gestellte Fragen zur Kontroverse über das Lied "+57" von Karol G
Warum hat das Lied "+57" von Karol G Kontroversen ausgelöst?
Das Lied "+57" sorgte für Kontroversen aufgrund einer Zeile seines Textes, die als Verherrlichung der Sexualisierung von Minderjährigen interpretiert wurde. Die betreffende Phrase bezog sich auf eine "Mamacita von vierzehn Jahren". Obwohl Karol G erklärte, dass die Absicht missverstanden wurde, eskalierte die Kontroverse und erreichte schließlich den Staatsrat von Kolumbien, der entschied, dass das Lied die Rechte von Minderjährigen verletzt.
Wie reagierten die an „+57“ beteiligten Künstler auf die Kritik?
Karol G entschuldigte sich öffentlich und betonte, dass der Satz missverstanden wurde und änderte den Text. Andere Künstler, wie J Balvin, verteidigten Karol G, während einige, wie Blessd und Ryan Castro, die Kritiken herunterspielten und vorschlugen, dass diejenigen, die das Lied nicht mögen, es einfach nicht hören sollten. Die Debatte über die Verantwortung der Künstler für die Botschaft, die sie vermitteln, bleibt offen.
Welchen Einfluss hatte die Entscheidung des Staatsrats von Kolumbien auf das Lied „+57“?
Aunque das Urteil des Staatsrats keine direkten Sanktionen beinhaltete, lenkte es die Aufmerksamkeit auf die Verantwortung der Content-Ersteller in der Urban-Musik, insbesondere in Bezug auf den Schutz der Rechte von Minderjährigen. Die Entscheidung hebt die Bedeutung hervor, dass Künstler die Grenzen ihrer Texte in einer Ära, in der Musik sich schnell verbreitet, neu überdenken.
Welche anderen Themen sind im Zusammenhang mit dem Lied "+57" neben seinem Text aufgekommen?
Neben der Kontroverse um den Text wurde der Song "+57" auch wegen des Mangels an weiblicher Repräsentation kritisiert, da Karol G die einzige Frau im Projekt ist. Dies löste eine Debatte über Gleichstellung der Geschlechter in der Urban Music aus. Künstlerinnen wie Farina haben ihren Unmut über die Abwesenheit weiterer Frauen in der Zusammenarbeit geäußert, was ein Problem der Sichtbarkeit im Genre widerspiegelt.
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