Ein kubanischer Migrant gelang erfolgreich die Flucht, nachdem er beim Diebstahl in einem Chedraui-Supermarkt in der Stadt Tapachula im südlichen Bundesstaat Chiapas, Mexiko, ertappt wurde.
Am Freitag wurde der Kubaner, der in Begleitung einer Frau in das Geschäft kam, dank der Überwachungskameras dabei überrascht, Produkte im Laden zu stehlen, berichtete das lokale Medium Diario del Sur.
Beim Verlassen wurde der Kubaner von der privaten Sicherheitskräfte des Ortes konfrontiert und konnte nach einem Gerangel entkommen, bevor die Stadtpolizei eintraf.
Der Bericht gibt nicht an, aus welchem Grund die Person als kubanisch identifiziert wurde. Zudem wurden weder die Identität des Migranten noch die Art der Produkte, die er zu stehlen versuchte, bekannt.
Die Behörden wissen nicht, wo sich der Dieb befindet, wird im Bericht hinzugefügt.
Die Berichte über Kubaner, die in Mexiko in Straftaten verwickelt sind, haben in letzter Zeit zugenommen, ebenso wie die Nachrichten über Entführungen, Verschwinden, Morde, Diebstähle, Betrügereien und Unfälle, von denen Dutzende von Landsleuten betroffen waren.
Im vergangenen Januar, wurde ein Kubaner in der Stadt Cancún, in Mexiko, aufgrund seiner angeblichen Beteiligung an einem Einbruch in ein Wohnhaus, zusammen mit zwei mexikanischen Bürgern, an diesem Dienstag festgenommen.
Identifiziert als Alain „N“, 28 Jahre alt, brach der kubanische Bürger zusammen mit Amir „N“, 25, und Ricardo „N“, 41, beide aus Veracruz, in ein Haus ein und entwendeten einen Kühlschrank, wie das Opfer des Diebstahls der Polizei berichtete.
Häufig gestellte Fragen zur Situation der kubanischen Migranten in Mexiko
Warum floh der kubanische Migrant, nachdem er beim Stehlen in einem Supermarkt in Mexiko ertappt wurde?
Der kubanische Migrant konnte nach einem Handgemenge mit der privaten Sicherheitskraft des Supermarkts Chedraui in Tapachula, Chiapas, entkommen, bevor die Kommunalpolizei eintraf. Er wurde beim Stehlen von Produkten ertappt und konnte, obwohl er konfrontiert wurde, entkommen.
Welche Risiken sehen sich kubanische Migranten in Mexiko gegenüber?
Die kubanischen Migranten sehen sich in Mexiko zahlreichen Risiken gegenüber, wie Entführungen, Verschwindenlassen, Morden, Diebstählen, Betrügereien und Unfällen. Darüber hinaus haben die Sicherheitsbedingungen in Gebieten wie Tapachula viele dazu veranlasst, besondere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, indem sie ihre täglichen Aktivitäten einschränken, um nicht Opfer von Straftaten zu werden.
Wie hat die Einwanderungspolitik der Vereinigten Staaten die kubanischen Migranten in Mexiko beeinflusst?
Die Einwanderungspolitik der Vereinigten Staaten, insbesondere unter der Verwaltung von Donald Trump, hat die Situation der kubanischen Migranten kompliziert, die in vielen Fällen entschieden haben, in Mexiko Asyl zu beantragen aufgrund der Einschränkungen für den Eintritt in die Vereinigten Staaten. Dies hat die Asylbüros in Mexiko überlastet und Unsicherheit unter den Migranten erzeugt.
Welche Maßnahmen ergreifen die mexikanischen Behörden, um die kubanischen Migranten zu schützen?
Die mexikanischen Behörden haben Einsätze durchgeführt, um Migranten in Risikosituationen zu retten, wie bei Entführungen und Erpressungen. Dennoch ist die Reaktion auf Asylanträge oft langsam, und der Schutz ist nicht immer ausreichend, um ihre Sicherheit und Rechte im Land zu gewährleisten.
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