In einem Vorfall, der Spott, Empörung und Kritik in den sozialen Medien auslöste,
Die institutionelle Veröffentlichung, die auf ihrer offiziellen Facebook-Seite verbreitet wurde, wurde Stunden später gelöscht, nachdem die Unangemessenheit der Botschaft inmitten der nationalen Energiekrise offensichtlich wurde.

Mit einem bunten Design und dem Logo der Unión Eléctrica (UNE) hob das Bild das Jubiläum hervor und erinnerte an den Jahrestag der ersten erfolgreichen Operation eines Lasers, die 1960 von dem Physiker Theodore Maiman durchgeführt wurde.
Dennoch wurde das, was in einem anderen Kontext als ein harmloses wissenschaftliches Ereignis erscheinen könnte, als ein Akt des institutionellen Zynismus angesichts der Energiekrise wahrgenommen, die die Insel plagt.
„Das ist kein Meme, und das ist keine Parodieseite. Es ist die offizielle und reale Seite des Elektrizitätswerks von Havanna“, schrieb der kubanische Journalist Ernesto Morales, als er einen Screenshot des Beitrags teilte, der in wenigen Stunden Dutzende von sarkastischen und wütenden Kommentaren hervorrief.
„Sie feiern den Tag des Lichts, während hier nicht einmal genug Strom zum Handyaufladen ist“, kommentierte ein Nutzer auf Facebook.
Kontraste mit der Realität: tägliche Dunkelheit und zunehmende Unannehmlichkeiten
Am 15. Mai, um nur ein Beispiel zu nennen, hielten die massiven Stromausfälle im ganzen Land an, mit einem Generationsdefizit von über 1.000 MW, gemäß dem täglichen Bericht der UNE.
Die Situation verbesserte sich am nächsten Tag nicht. Am 16. was ein Defizit von 1.234 MW erzeugte, das mehr als ein Drittel des nationalen Verbrauchs entspricht.
En diesen gleichen Tagen waren wichtige Erzeugungseinheiten wie die Guiteras, Felton 1 und 2, Renté und andere verteilte Anlagen außer Betrieb. Die Notfallreserve betrug lediglich 18 MW, eine äußerst geringe Zahl im Vergleich zu den tatsächlichen Bedürfnissen.
A pesar dessen, hat das Regime den Internationalen Tag des Lichts als kulturelles und wissenschaftliches Ereignis gefördert. In einer Notiz, die auf CubaSí, einem staatlichen Medium, veröffentlicht wurde, wurde festgestellt, dass Licht „unverzichtbar für die Entwicklung“ ist und seine Präsenz „in fast allen Aspekten unseres Lebens“ betont, in einem Ton, der von der aktuellen Erfahrung Millionen von Bürgern losgelöst ist.
Mitten in einem zusammengebrochenen Energiesystem, mit veralteter Infrastruktur und chronischem Mangel an Treibstoff, wird die "Feier" für viele Kubaner als ein weiteres Symbol der Kluft zwischen der offiziellen Rhetorik und der düsteren Realität, der sie täglich gegenüberstehen, in Erinnerung bleiben.
Häufig gestellte Fragen zur Energiekrise und zu Stromausfällen in Kuba
Warum wurde der Tag des Lichts mitten in einer Energiekrise in Kuba gefeiert?
Das Elektrizitätsunternehmen von Havanna feierte den Internationalen Tag des Lichts am 16. Mai, eine Aktion, die als Akt des Zynismus wahrgenommen wurde angesichts der ernsten Energiekrise, die Kuba durchlebt. Mit massiven Stromausfällen und einem signifikanten Defizit bei der Stromerzeugung wurde diese Feier dafür kritisiert, dass sie von der Realität der Bürger, die mit langen Stromausfällen konfrontiert sind, losgelöst war.
Wie groß ist das Ausmaß des elektrischen Defizits in Kuba?
Das elektrische Defizit in Kuba hat kritische Ausmaße erreicht, mit Zahlen, die mehrfach über 1.000 MW liegen. Zum Beispiel betrug das Defizit am 16. Mai 1.234 MW, was mehr als einem Drittel des nationalen Verbrauchs entspricht. Diese Situation ist konstant und beeinträchtigt erheblich die Lebensqualität der Kubaner.
Welche Auswirkungen haben die Stromausfälle auf das tägliche Leben der Kubaner?
Stromausfälle beeinträchtigen das tägliche Leben in Kuba, indem sie wesentliche Aktivitäten wie das Kochen, die Nutzung von Elektrogeräten und den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie Strom und Trinkwasser unterbrechen. Diese langanhaltenden Stromausfälle haben ein zunehmendes gesellschaftliches Unbehagen ausgelöst und Teile der nationalen Wirtschaft zum Stillstand gebracht.
Welche Maßnahmen hat die kubanische Regierung ergriffen, um die Energiekrise zu lösen?
Die Maßnahmen der kubanischen Regierung sind unzureichend gewesen, um die Energiekrise zu lösen. Trotz der Versuche, erneuerbare Energien zu integrieren und die Infrastruktur zu verbessern, haben fehlende signifikante Investitionen und eine klare Strategie die Bevölkerung ohne dauerhafte Lösungen zurückgelassen und die Elektrizitätskrise auf der Insel perpetuiert.
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