13-jähriger texanischer Junge sorgt in den sozialen Medien mit scharfer Kritik an Trump und Verteidigung Mexikos für Aufsehen

„Wenn du Trump immer noch unterstützt, schau in den Spiegel“: Der 13-jährige Junge aus Texas, der viral wurde, weil er den Präsidenten in den sozialen Medien kritisiert

Texanisches KindFoto © Instagram

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Mit nur 13 Jahren und über 94.000 Followern auf Instagram ist Tristan Ryan Perkins —in den sozialen Medien als Tristan bekannt— zu einer der schärfsten jugendlichen Stimmen gegen Präsident Donald Trump geworden.

In seiner neuesten Veröffentlichung hat der junge Mann eine Botschaft verbreitet, die im ganzen Land Aufsehen erregt hat: „Wenn du Trump im August immer noch unterstützt, schau in den Spiegel.“

Der Jugendliche, der sich als Ersteller von Reels, angehender Präsident und politische Stratege definiert, scheut sich nicht, kontroverse Themen wie Menschenrechtsverletzungen, Polizeigewalt, die Situation der LGBTQ+ und die bilaterale Beziehung zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten anzusprechen.

Sein Stil kombiniert Ironie, Sarkasmus und eine argumentative Klarheit, die ihn laut seinen Anhängern „unübersehbar“ macht. Er erklärt unmissverständlich, dass er keinerlei Respekt vor dem aktuellen Präsidenten hat und dass die Regierung die Zukunft seiner Generation ruiniert.

In seinem viralen Video beschuldigte Tristan Trump, Mittel für die Krebsforschung zu kürzen und 200 Millionen Dollar an seine Anhänger umzuleiten.

Er stellte auch Verbindungen zu Persönlichkeiten wie Jeffrey Epstein und Lawrence Taylor her und erwähnte Fälle von sexuellem Missbrauch, um die Entscheidungen und Allianzen des Präsidenten in Frage zu stellen.

Der junge Mann widmete auch einen Abschnitt der Kritik am Umgang der Vereinigten Staaten mit Mexiko, wobei er sowohl an die Geschichte des Territoriumsverlusts als auch an die Solidaritätsbekundungen des Nachbarlandes erinnerte.

„Mexiko war da, als wir es am meisten gebraucht haben, wie während der Überschwemmungen in Texas“, betonte er und wies darauf hin, dass weder Trump noch die Bundesbehörden die Ersten waren, die geholfen haben.

Obwohl einige ihn beschuldigen, von seinen Eltern beeinflusst zu sein, hat der Teenager Lob für seinen Mut und sein Geschick im politischen Diskurs erhalten.

Unter anderem hat Tristan öffentlich eine Debatte über das Haftzentrum „Alligator Alcatraz“ gefordert und mehr Aufmerksamkeit für Menschenrechtsverletzungen verlangt.

Für seine Anhänger ist er nicht nur ein Junge, der über Politik spricht: Er ist eine junge Stimme, die Verantwortlichkeit einfordert und es mit gerade einmal 13 Jahren bereits geschafft hat, Politiker und Anhänger des Präsidenten in Verlegenheit zu bringen.

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