Plage der afrikanischen Schnecke breitet sich in Camagüey aus

Die Plage der afrikanischen Schnecke breitet sich in Camagüey aus und dringt in städtische und ländliche Gebiete wie Nuevitas und Alturas del Casino ein, was Landwirtschaft und Gesundheit beeinträchtigt. Es wird empfohlen, den direkten Kontakt zu vermeiden.

Die Plage der afrikanischen Schnecke breitet sich über Camagüey ausFoto © Facebook / Jose Luis Tan Estrada

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Die Plage des schädlichen afrikanischen Riesenschnecken breitet sich in der ganzen Stadt Camagüey aus, wie der unabhängige Journalist José Luis Tan Estrada berichtete.

Tan Estrada verbreitete Bilder, die die Anwesenheit der eingeschleppten Plage in den Gebäuden neben den Spezialitäten und dem Müllplatz in der Polivalente bestätigen.

In den Kommentaren zu ihrem Beitrag haben mehrere Nutzer die Informationen des Journalisten bestätigt und eigene Bilder beigesteuert.

„Nun, hier in Nuevitas gibt es sehr viel, für den Bereich der Brücke, wo die Gebäude hinter der Linie stehen, begegnet man ihnen überall“, erklärte eine Bewohnerin dieser Gemeinde.

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Ein weiterer Internetnutzer aus dieser Stadt erklärte, dass sich die Schnecke „über das gesamte Viertel Alturas del Casino ausbreitet. Die Häuser, die direkt am Fluss Juan del Toro liegen, sind von Schnecken befallen; man kann täglich mehr als 30 oder 40 Schnecken sammeln. Die Pflanzen tragen keine Früchte mehr, stattdessen hängen die Schnecken daran. Es gibt keinen Branntkalk, um sie zu töten – ein widerliches Tier, das nichts wert ist und aus dem Nichts kommt, und die Gesundheit von Pflanzen und Menschen gefährdet.“

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„La Polivalente nicht, der gesamte Fluss ist voller dieser schädlichen Schnecken, das Gras wächst immer mehr und kein Verantwortlicher unternimmt etwas, die Delegierte Georgina kann das allein nicht bewältigen, früher hielten sie den Fluss sauber und gepflegt, und jetzt ist es schrecklich“, berichtete ein weiterer Nutzer.

Im August berichtete Tan Estrada bereits über das Auftreten der afrikanischen Riesenschnecke im Stadtteil La Caridad in Camagüey.

Der afrikanische Landschnecke (Achatina fulica) gilt als eine der schädlichsten exotischen Arten der Welt, da sie gefährliche Parasiten wie den Angiostrongylus cantonensis übertragen kann, der für die eosinophile Meningoenzephalitis beim Menschen verantwortlich ist.

Behörden und Experten empfehlen, es nicht mit den Händen zu berühren und zu vermeiden, dass Kinder damit in Kontakt kommen.

Der afrikanische Schnecke hat bereits in anderen Provinzen des Landes nachweislich zurig und ihre Ausbreitung stellt auch eine Bedrohung für die Landwirtschaft dar, da sie eine Vielzahl von Kulturen frisst und die lokale Produktion ernsthaft beeinträchtigt.

Die Sanitätsbehörden von Camagüey haben bisher keinen offiziellen Bericht zu dem Fall veröffentlicht, obwohl Experten daran erinnern, dass Prävention und angemessene Handhabung entscheidend sind, um eine größere Befall zu vermeiden.

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