Verheerend! So sieht die Kirche del Cobre nach dem Durchzug des Hurrikans Melissa in Kuba aus

Der Hurrikan Melissa verursachte schwere Schäden an der Basilika del Cobre, einem religiösen Symbol in Kuba, mit zerstörten Statuen und Glasfenstern. Die Gemeinschaft ist traurig und bittet um Hilfe für die Restaurierung.


Der Hurrikan Melissa, der den Osten Kubas mit starken Winden und sintflutartigen Regenfällen heimgesucht hat, hinterließ auf seinem Weg schwere Schäden an der Basílica Santuario Nacional de Nuestra Señora de la Caridad del Cobre, einem der emblematischsten Tempel des Landes und Symbol des Glaubens des kubanischen Volkes.

Geteilte Bilder in den sozialen Medien, insbesondere auf TikTok von der Nutzerin @rachelita0612, zeigen den erschütternden Zustand, in dem der Tempel nach dem Durchzug des meteorologischen Phänomens zurückgeblieben ist.

Im Außenbereich wurde eine der Marmorgestalten von Engeln umgestürzt und zerstört, sodass sie in Stücke vor dem Haupteingang des Heiligtums lag.

Die Wände des Gebäudes zeigen ebenfalls Abnutzung, Feuchtigkeit und Flecken, die durch den Regen entstanden sind, sowie zerbrochene Fenster und zerstörte Glasfenster.

Das Innere des Tempels blieb von den Zerstörungen nicht verschont: Mehrere Fenster und historische Buntglasfenster stürzten ein und hinterließen Glas und Holzreste, die auf dem Boden verstreut lagen.

In einigen Räumen sind fleckige Wände und Schäden an der inneren Struktur der Kirche zu beobachten, die ein religiöses und kulturelles Erbe der Kubaner darstellt.

Die Basilika der Caridad del Cobre, gelegen in Santiago de Cuba, gilt als das wichtigste Heiligtum des Landes und als ein Pilgerziel für tausende Gläubige jedes Jahr. Ihr Verfall hat unter den Gläubigen große Traurigkeit verursacht, die in sozialen Netzwerken um Hilfe zur Wiederherstellung bitten.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben die kirchlichen Behörden keine offizielle Bewertung des Ausmaßes der Schäden oder über den möglichen Beginn von Reparaturarbeiten abgegeben.

Der Hurrikan Melissa hat in mehreren Provinzen im Osten Kubas Schäden verursacht und Flutkatastrophen, Stromausfälle sowie erhebliche Schäden an religiösen und kulturellen Infrastruktur hinterlassen, und das alles vor dem Hintergrund der bereits kritischen wirtschaftlichen Lage der Insel.

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Yare Grau

Gebürtig aus Kuba, lebe ich jetzt in Spanien. Ich habe Sozialkommunikation an der Universität von Havanna studiert und später ein Studium der audiovisuellen Kommunikation an der Universität von Valencia abgeschlossen. Derzeit bin ich Teil des CiberCuba-Teams als Redakteurin in der Unterhaltungssektion.