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Acht Monate nach seinem zweiten Mandat sieht sich Präsident Donald Trump mit dem Tiefpunkt seiner Außenpolitik konfrontiert.
Eine gemeinsame Umfrage des Washington Post, ABC News und Ipsos ergab, dass 46% der Amerikaner glauben, dass Trump Russland in der Ukraine-Kriegsfrage zu sehr unterstützen hat, während nur 8% der Meinung sind, dass er zu wenig für Kiew getan hat.
Der Wert bestätigt einen Trend, der durch andere Studien gestützt wird. Eine Umfrage von YouGov/The Economist aus Februar 2025 zeigte, dass 62% der Amerikaner mehr Sympathie für die Ukraine haben, während lediglich 4% dies für Russland tun.
Und laut Reuters/Ipsos
Pese al ello, die Regierung von Trump hat die direkte Hilfe für die Ukraine reduziert und den Druck auf Russland gemildert, und argumentiert, dass sie "den Krieg auf diplomatischem Weg beenden möchte".
Aber das Ergebnis war das Gegenteil: 60% der Befragten missbilligen seinen Umgang mit dem Konflikt, und 48% glauben, dass die Führung der Vereinigten Staaten in der Welt seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus geschwächt wurde.
Auf dem lateinamerikanischen Parkett erscheinen Venezuela und Kuba erneut im Blickfeld der öffentlichen Meinung.
Mehr als die Hälfte der Amerikaner (54%) unterstützt, dass Washington diplomatischen Druck und Sanktionen gegen Moskau verbündete Regierungen aufrechterhält, einschließlich der von Nicolás Maduro in Caracas und dem kubanischen Regime.
Sin embargo, eine Studie von YouGov im September 2025 zeigte, dass 53% sich gegen den Einsatz militärischer Gewalt zur Herbeiführung eines Regimewechsels in Venezuela aussprechen, während nur 18% dies unterstützen.
Das heißt, die US-Wählerschaft möchte die mit Russland verbündeten Diktaturen eindämmen, jedoch ohne direkt einzugreifen.
In diesem Kontext scheint Trumps Strategie —die eher auf Abkommen mit autoritären Mächten ausgerichtet ist als auf die aktive Verteidigung der Ukraine oder der Demokratie in der Region— das Vertrauen des Landes in seine internationale Führung zu untergraben.
„Trump projiziert eine außenpolitische Kraft ohne Richtung“, warnte die Analyse von Ipsos. „Das Land ist müde von Interventionismus und von den Widersprüchen in seinem Umgang mit autoritären Regimen.“
Mit den bevorstehenden legislativen Wahlen im Jahr 2026 rückt die internationale Situation als eine der größten Herausforderungen für den Präsidenten in den Mittelpunkt. Er steht vor einer Missbilligungsrate von 59 % und einer loyalen, jedoch zunehmend isolierten republikanischen Basis in der globalen Meinung.
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