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Ein siebenköpfiges Gericht – vier Männer und drei Frauen – verurteilte den kubanischen Reggaeton-Künstler Yosvanis Sierra Hernández, bekannt unter dem Künstlernamen Chocolate MC, wegen des Vorwurfs, direkte Bedrohungen gegen Damián Valdez Galloso „geschrieben oder veröffentlicht“ zu haben.
Laut dem Journalisten Javier Díaz von Univisión 23 hat die Staatsanwaltschaft in Miami ein zentraler Beweisstück präsentiert: ein Video, in dem der Künstler behauptet, genug Geld zu haben, um die Ermordung von Valdez Galloso “im Gefängnis” zu beauftragen.
Mit dem bereits gefällten Urteil tritt das Verfahren in die Phase der Strafzumessung vor Richter Milton Hirsch ein, der angedeutet hatte, dass der Strafrahmen bis zur lebenslangen Freiheitsstrafe reichen könnte.
Damián Valdez Galloso wurde wegen des Todes des kubanischen Musikers „El Tiger“ angeklagt, ein Kontext, der nach Ansicht der Staatsanwaltschaft die Schwere der Bedrohung, die der Künstler im vorgelegten Video geäußert hat, verstärkt.
Die Familie des kubanischen Reggaeton-Künstlers Yosvanis Sierra hat vor Gericht ein Video vorgelegt, in dem der Künstler selbst
Laut dem Material, das von dem Journalisten Javier Díaz selbst verbreitet wurde, war es das Ziel der Angehörigen, die Konsumgeschichte des Sängers während des laufenden Prozesses zu dokumentieren.
In der Aufnahme erklärt der Reguetonero: „Ich konsumieren Crack seit ich 16 bin“ und gibt an, dass er im psychiatrischen Krankenhaus von Havanna (Mazorra) behandelt wurde, konkret in der „Wandzimmer“, einem Raum, wo — so merkt er an — „Maradona behandelt wurde“, wodurch er einen Vorgänger für seine psychiatrische Betreuung vor seiner aktuellen rechtlichen Situation skizziert. Die Familie betont diese Informationen, um die Chronologie und die Hartnäckigkeit seiner Sucht zu untermauern.
Die Angehörigen präsentierten das Video als direktes Zeugnis des Beschuldigten über seinen frühen Konsum und seine Episoden psychischer Gesundheit, Aspekte, die sie als relevant erachteten, um seinen persönlichen Werdegang zu verstehen.
Der Prozess gegen den Reggaeton-Künstler begann am Montag in Miami unter großer medialer Aufmerksamkeit und war geprägt von einer deutlichen Warnung des zuständigen Richters wegen Drohungen gegen Valdez.
Während des ersten Verhandlungstags wies der Richter Milton Hirsch Chocolate darauf hin, dass , berichteten lokale Medien.
Laut anwesenden Zeugen fragte der Richter ihn ausdrücklich, ob er die Schwere der rechtlichen Situation, mit der er konfrontiert war, verstand. Chocolate, sichtlich ernst, antwortete mit Ja.
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