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Der militärische Einsatz der Vereinigten Staaten in der Karibik ist inzwischen keine isolierte Aktion mehr: Er hat sich zu einem multinationalen Einsatz mit der ausdrücklichen oder stillschweigenden Unterstützung mehrerer lateinamerikanischer Regierungen entwickelt, wie ein umfassender Bericht von CNN enthüllt.
Die Manöver, die Washington als Teil seiner Offensive gegen den Drogenhandel rechtfertigt, stehen vor dem Hintergrund der wachsenden Spannungen mit dem Regime von Nicolás Maduro, dem die Regierung von Donald Trump vorwirft, ein Netzwerk von Drogenhandel und Terrorismus in der Region zu leiten.
Trinidad und Tobago hat sich zum stärksten Verbündeten Washingtons erhoben. Ihre Premierministerin, Kamla Persad-Bissessar, äußerte öffentlich ihre Unterstützung für die amerikanischen Marineoperationen und warnte davor, dass sie den Zugang amerikanischer Streitkräfte zu ihrem Territorium erlauben würde, wenn Venezuela Guyana angreift.
Die gemeinsamen Manöver, angeführt von dem Zerstörer USS Gravely, wurden von Caracas als eine „feindliche Provokation“ bezeichnet, während Maduro energiepolitische Vereinbarungen mit dem karibischen Land aussetzte.
In Guyana hat die territoriale Spannung mit Venezuela eine schnelle Kooperation mit den Vereinigten Staaten gefördert. Die guyanesische Regierung unterstützte den Militäraufbau und bezeichnete das Cártel de los Soles als Bedrohung für den regionalen Frieden. Der jüngste Besuch von Admiral Alvin Holsey, dem Leiter des Südkommandos, bekräftigte die Verteidigungsallianz zwischen Georgetown und Washington.
Der Salvador von Nayib Bukele ist ebenfalls in den Fokus gerückt, da ein amerikanisches AC-130J Angriffsflugzeug auf der Basis von Comalapa gesichtet wurde, was die Nutzung des mittelamerikanischen Landes als strategischen Punkt für Luftoperationen bestätigt.
In Panama versucht die Regierung von José Raúl Mulino, ein zurückhaltendes Profil zu wahren, gestattet jedoch gemeinsame Übungen im Rahmen bilateraler Abkommen. Die Dominikanische Republik hingegen arbeitet unter der „Operation Lanza del Sur“ in Koordination mit der DEA an Drogenbekämpfungsoperationen mit.
Währenddessen haben Ecuador, Paraguay und Argentinien die politischen Bemühungen unterstützt, indem sie das Cártel de los Soles als internationale Terrororganisation bezeichnet haben. Die regionale Landkarte verändert sich schnell: Washington festigt seine Unterstützungen, und Maduro, der zunehmend isoliert ist, sieht sich einer unübertroffenen diplomatischen und militärischen Offensive im Hemisphären gegenüber.
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