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Die Verwaltung von Donald Trump genehmigte eine Reform im Ministerium für Wohnungsbau und städtische Entwicklung (HUD), die die Mittel für dauerhafte unterstützte Wohnmöglichkeiten drastisch reduziert. Diese Maßnahme könnte Tausende von Menschen mit Behinderungen im ganzen Land obdachlos machen, darunter mehr als 4.000 im Landkreis Miami-Dade.
Das Gesamtbudget des HUD wird im Vergleich zum Vorjahr um 11 % steigen, aber dieses Geld wird nicht für die gleichen Programme verwendet. Die Bundesregierung wird die Mittel umschichten, indem sie mehr als die Hälfte der Finanzierung für dauerhaftes Wohnen kürzt und die neuen Ressourcen für Notunterkünfte und Kurzzeitunterstützungen bereitstellt.
In der Praxis werden die Programme, die nachweislich die Obdachlosenpopulation stabil halten, den Großteil ihrer Finanzierung verlieren, während vorübergehende Lösungen priorisiert werden.
Die neue Politik begrenzt auch den Prozentsatz der Mittel, den die lokalen Programme für dauerhaften Wohnraum verwenden dürfen, auf nur 30 %, während dieser bisher fast 90 % ihrer Ausgaben ausmachte.
In Miami-Dade widmet der Homeless Trust — zuständig für die Unterstützung von obdachlosen Personen — 86 % seiner föderalen Mittel der Bereitstellung von unterstützten Wohnmöglichkeiten, was ihn in eine kritische Lage bringt.
Eine lokale Studie hat gezeigt, dass dauerhafte Wohnräume pro Person mehr als 10.000 Dollar jährlich sparen, indem sie medizinische und Notfallausgaben reduzieren, und dass sich diese Einsparungen nach zwei Jahren verdreifachen.
El Nuevo Herald zitierten Aussagen des Präsidenten des Homeless Trust, Ron Book, der versicherte, dass „niemand ohne ein Zuhause gelassen wird“ und dass man die Kürzungen mit lokalen Steuern und philanthropischer Unterstützung ausgleichen werde, obwohl Aktivisten warnen, dass Tausende von Menschen mit Behinderungen angesichts des zunehmenden Lebenshaltungsdrucks in Miami wieder auf die Straße zurückkehren könnten.
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