Angst in El Cobre: Familie sucht nach vermisstem Jugendlichen, der verschwand, nachdem er ein "Geschäft" gemacht hat



Der junge Mann verließ am vergangenen Freitag sein Haus und seitdem hat man nichts mehr von ihm gehört.

Iván Enrique Macía MendozaFoto © Facebook / Yosmany Mayeta Labrada

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Die Familie von Iván Enrique Macía Mendoza, einem 33-jährigen jungen Mann aus El Cobre, Santiago de Cuba, durchlebt Momente tiefen Leids, da seit mehreren Tagen keine Nachrichten über seinen Aufenthaltsort vorliegen.

Laut den Informationen, die auf Facebook von dem unabhängigen Journalisten Yosmany Mayeta Labrada veröffentlicht wurden, hat der Fall in der Gemeinschaft Besorgnis ausgelöst, wegen des Mangels an Fortschritten in der Suche.

Laut den Aussagen seiner Tante, Leyvis Mendoza Felizola, verließ Iván am vergangenen Freitag seine Wohnung, um einen angeblichen "Geschäftsdeal" abzuschließen, wie er seiner Mutter vor seiner Abreise mitgeteilt hatte.

Seitdem ist er nicht zurückgekehrt, und niemand konnte einen Hinweis geben, der helfen würde, ihn zu finden.

Die Angehörigen haben umliegende Gebiete durchstreift, mit Freunden, Nachbarn und Bekannten gesprochen und an verschiedenen Türen geklopft, ohne dass jemand Informationen darüber gegeben hat, wo sich die Person befinden könnte.

Captura de Facebook / Yosmany Mayeta Labrada

Sie haben auch Anzeige bei der Polizei von El Cobre erstattet, die derzeit das Verschwinden untersucht. Bislang wurden jedoch keine Informationen gemeldet, die eine Fortschritte bei der Lokalisierung des Jugendlichen ermöglichen würden.

Angesichts des Mangels an Antworten suchte ihre Tante persönlich in Krankenhäusern, Notaufnahmen und sogar in der Leichenschaua, fand jedoch keinerlei Spur.

Der Fall wurde in Gruppen und sozialen Netzwerken geteilt, in der Hoffnung, einen Hinweis zu erhalten.

In ihrer Nachricht richtete die Tante des jungen Mannes einen dringenden Appell: "Bitte helfen Sie mir, ihn zu finden. Eines meiner Schätze ist verschwunden. Jede Information, mögen sie auch noch so klein sein, kann ihn retten."

Für weitere Informationen steht der Kontakt +53 54077898 zur Verfügung, im Namen von Leyvis Mendoza Felizola.

Das Verschwinden von Iván fügt sich in einen besorgniserregenden Kontext für viele kubanische Familien ein, die aufgrund der Fragilität der staatlichen Mechanismen, die für die Bewältigung dieser Notfälle zuständig sind, selbst Nachforschungen anstellen und Informationen verbreiten müssen.

Obwohl die Polizei die Verantwortung hat zu handeln, sind zahlreiche Betroffene der Meinung, dass die Prozesse langsam und wenig effizient sind, was sie dazu zwingt, auf soziale Medien als Hauptweg zurückzugreifen, um Hilfe zu suchen und die Öffentlichkeit zu warnen.

Diese Art von Fällen zeigt das Fehlen eines effektiven staatlichen Systems zur Suche nach Verschwundenen.

Infolgedessen wenden sich Angehörige an die Gemeinschaft und bitten darum, dass jedes Detail, so unbedeutend es auch erscheinen mag, weitreichend geteilt wird, um die Chancen zu erhöhen, die Person in den ersten Stunden zu finden, die als kritisch angesehen werden.

Während die Suche fortgesetzt wird, bleibt die Gemeinschaft in den sozialen Medien mobilisiert und vertraut darauf, dass die Bürger*innen-Solidarität einen Hinweis geben kann, der zur Auffindung von Iván Enrique Macía Mendoza führt.

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