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Der kubanische Sprecher René Parapal Reinoso ist in der Nacht zu diesem Mittwoch verstorben, wie durch Trauerbotschaften aus dem radiophonen Bereich und von Kollegen, die den Verlust einer der bekanntesten Stimmen des Radios auf der Insel betrauern, bestätigt wurde.
Parapal wurde als ein Profi identifiziert, der eine Ära in mehreren Rundfunkanstalten prägte und in seinen letzten Jahren weiterhin mit nationalen Ausstrahlungen verbunden war.
Parapal gab Programmen von Radio Rebelde wie „Así“, „A esta hora“ und „Haciendo Radio“ eine Stimme und hatte einen Werdegang, der bei dem kommunalen Sender Radio Camoa in San José de las Lajas (der heutigen Provinz Mayabeque) begann.
Mit der Zeit erweiterte sich seine Arbeit auf andere Rundfunkanstalten, darunter Radio Cadena Habana, sowie auf nationale Sender wie Radio Reloj und Radio Progreso, wo seine Präsenz eine Karriere prägte, die mit informativer Moderation und Zuhörerbegleitung verbunden ist.
In Radio Rebelde war eines ihrer bekanntesten Formate das Magazin „A esta hora“, wo —laut der veröffentlichten Anerkennung— eine besondere Verbindung zum Publikum „dank ihres Charismas und ihrer Professionalität“ hergestellt wurde.
Das Team des Senders beschrieb seinen Tod als einen "schmerzlichen Verlust" für die Radio Cubana, sowohl aufgrund seiner professionellen als auch seiner menschlichen Werte.
Der Tod löste auch persönliche Reaktionen von außen aus.
Der Journalist Javier Díaz von Univisión schrieb, dass er die Nachricht “mit zu viel Traurigkeit” erhielt und Parapal als einen Mentor in seinen Anfängen in Erinnerung behielt.
In seinem Zeugnis beschrieb er ihn als vielseitigen Sprecher mit einer „einzigartigen Stimme“, der ihn von jung auf unterstützte und ihn während seiner Ferien einige Programme leiten ließ, einschließlich des beliebten Formats „Órbita“, das – wie er erzählte – eines der erfolgreichsten der lokalen Rundfunkanstalt war.
Laut den veröffentlichten Informationen wird der Körper auf Wunsch der Familie kremiert.
Sowohl Kollegen als auch Medien und Zuhörer haben weiterhin Beileidsbekundungen geteilt und dabei die Bedeutung seiner Stimme im Rundfunkprogramm hervorgehoben sowie die Lücke, die seine Abwesenheit in einem Medium hinterlässt, in dem er für mehrere Generationen zur Referenz geworden ist.
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