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Die Provinz Villa Clara befindet sich an diesem Dienstag in Trauer nach dem Bekanntwerden des Todes von Dr. Eduardo Fernández Ruiz, einem der anerkanntesten Nephrologen der Region und einer wichtigen Persönlichkeit in der Ausbildung von Generationen von Ärzten über mehr als fünf Jahrzehnte.
In der sozialen Netzwerker gab der Nutzer Yandry Alfonso Chang die Nachricht vom Tod des Arztes im Alter von 72 Jahren bekannt, was Bestürzung unter Kollegen, Studenten und Patienten auslöste, die ihn als außergewöhnlichen Fachmann und engagierten Lehrer in Erinnerung behalten.
N geboren am 24. September 1953 in Santa Clara, absolvierte Fernández Ruiz die Fakultät für Medizinwissenschaften „Victoria de Girón“ in Havanna, um sich anschließend mit den Idealen des Regimes zu identifizieren, indem er aktiv an politischen, kulturellen und freiwilligen Arbeitsaktivitäten teilnahm, als Mitglied der Union der Kommunistischen Jugendlichen und später der Kommunistischen Partei, gemäß Aussagen von Alfonso selbst.
Ein Pfeiler der Inneren Medizin und der Nephrologie in Kuba
Nach seinem Abschluss spezialisierte er sich auf Innere Medizin, in der er frühzeitig eine Lehrtätigkeit erlangte und Trainer für zahlreiche Generationen von Gesundheitsfachkräften wurde.
Ende der 90er Jahre, angesichts des Mangels an Nephrologie-Spezialisten in der Provinz, wurde er an das Institut für Nephrologie in Havanna geschickt, wo er ein anspruchsvolles Diplomprogramm mit hervorragenden Ergebnissen abschloss. Seitdem trat er in den provinziellen Dienst der Fachrichtung ein, dessen Leiter, Ausbilder und wesentliche Säule er wurde.
Im Jahr 1996 erwarb er den zweiten Grad in Nephrologie und übernahm gleichzeitig die Verantwortung als Gründer und Leiter des Lehrstuhls sowie als Präsident des villaclareño Kapitels der Kubanischen Gesellschaft für Nephrologie, Ämter, die er zwei Jahrzehnte lang innehatte.
Später wurde er zum Lehrbeauftragten befördert und erreichte im Jahr 2009 den Grad eines Masters in Notfallmedizin.
Internationalistisches Engagement und akademisches Erbe
Dr. Fernández Ruiz erfüllte internationalistische Missionen in Angola und Trinidad und Tobago und führte zudem Schulungen für Nephrologen aus Ecuador durch, wodurch er seine Wirkung über die Grenzen Kubas hinaus erweitern konnte.
Seine wissenschaftliche Produktion umfasste Artikel in nationalen und internationalen Fachzeitschriften sowie die Mitwirkung an Büchern zu Innere Medizin, Intensivtherapie und Nephrologie, was seinen Ruf als akademische Referenz festigte.
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