Medizinstudenten in Santiago de Cuba wird vorgeworfen, Abschlussarbeiten plagiiert zu haben



Der akademische Konflikt an der Fakultät für Medizin Nr. 1 in Santiago de Cuba eskaliert nach Vorwürfen des weit verbreiteten Plagiats in einer Abschlussarbeit, was Forderungen nach Überprüfung und Transparenz ausgelöst hat.

Universität für Medizinische Wissenschaften Santiago de Cuba (Referenzbild)Foto © Facebook / Universidad de Ciencias Médicas Santiago de Cuba

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Die Fakultät Nr. 1 der Medizinischen Universität von Santiago de Cuba sieht sich einer heftigen Kontroverse gegenüber, nachdem der Kommunikator Yosmany Mayeta Labrada öffentlich über einen angeblichen Fall von massivem akademischen Betrug berichtete, der Studenten im zweiten Jahr betrifft.

Laut dem Kommunikator wurden die Schüler, die das Fach „Blut und Immunsystem“ besucht haben, wegen Plagiats in ihrer Abschlussarbeit beschuldigt, was Empörung, interne Proteste und ein allgemeines Klima der Spannung innerhalb der Einrichtung ausgelöst hat.

Laut den Aussagen, die der Kommunikator geteilt hat, sind die Schüler überzeugt, dass die Arbeit gemäß den Anweisungen der Lehrer erstellt wurde und dass die Anschuldigung unbegründet ist.

Das Fach hat keine Abschlussprüfung, daher hängt die Note ausschließlich von diesem bibliografischen Bericht ab.

Die Schüler behaupten außerdem, dass sie keine angemessene Betreuung während der drei Wochen erhalten hätten, in denen die Fakultät den Unterricht aufgrund des Durchzugs von Hurrikan Melissa und der Epidemie, die die Provinz betrifft, eingestellt hatte.

Trotzdem wurden sie dazu verpflichtet, eine Arbeit mit zahlreichen technischen und methodologischen Anforderungen einzureichen, ohne Zugang zum Internet, um aktuelle Literatur zu konsultieren.

Mayeta wies darauf hin, dass der Konflikt eskalierte, nachdem die Lehrkräfte mitgeteilt hatten, dass alle Arbeiten als Plagiate bewertet würden, ohne konkrete Beweise vorzulegen. Dies führte zu Verwirrung unter den Jugendlichen, die befürchteten, den Kurs zu verlieren oder disziplinarische Maßnahmen zu erleiden.

Die Schwere der Situation hätte die Einberufung eines außerordentlichen Treffens mit der Teilnahme der Dekanin, akademischen Führungskräften, Fachvertretern, Eltern und Vertretern des Ministeriums für Höhere Bildung motiviert.

In seinem Beitrag beschreibt der Kommunikator ein Klima der „Feindseligkeit und Unsicherheit“ innerhalb der Fakultät und zitiert Aussagen von Studierenden, die eine faire, fachliche und transparente Überprüfung fordern, um kollektive Sanktionen zu vermeiden.

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