Traurigkeit in Guantánamo: Zwei junge Professoren der Universität sterben in weniger als einer Woche

Die Universitätsgemeinschaft von Guantánamo trauert um den plötzlichen Tod zweier junger Professoren: Xavier Arrue Pinto und Yassenia Lewis Esson. Beide waren bekannt für ihr Engagement in der Lehre, ihr soziales Engagement und ihre Führungsstärke.

Xavier Arrue Pinto und Yassenia Lewis EssonFoto © Facebook Universidad de Guantánamo

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Die Universität Guantánamo durchlebt eines der traurigsten Kapitel der letzten Jahre, nachdem der Tod von zwei jungen Lehrern binnen weniger Tage bestätigt wurde. Die Nachricht hat unter den Studierenden, Kollegen und Mitarbeitern der Einrichtung tiefe Bestürzung ausgelöst.

Der erste, der verstarb, war Xavier Arrue Pinto, der als Präsident der Universitätsstudentenföderation (FEU) und als Sekretär des Komitees der Kommunistischen Jugendunion (UJC) an der Institution tätig war.

In einem offiziellen Kommuniqué informierte die Universität, dass Xavier „ein Erzieher im reinsten Sinne des Wortes“ war, ein Mann, der sich der Lehre und der sozialen Transformation widmete.

Sein Abschied, obwohl er noch jung war, schmerzt uns zutiefst. Er reißt uns einen Kollegen mit Voller Ideen, brillanten Projekten und einem echten Engagement für die Bildung weg”, äußerte die akademische Institution. Kollegen und Studenten erinnern sich an ihn als eine leidenschaftliche, hilfsbereite Person mit einer ansteckenden Energie, die stets bereit war, zu helfen und diejenigen zu inspirieren, die ihn umgaben.

Nur wenige Tage später trug die Universitätsgemeinschaft wieder Trauer um den Tod von Yassenia Lewis Esson, einer jungen Professorin, die von ihren Studierenden und Kollegen sehr geschätzt wurde.

In einer Botschaft voller Bedauern verabschiedete die Universität sie als „einen Stern, dessen Licht einen unvergesslichen Eindruck im Herzen aller hinterlassen hat, die das Privileg hatten, sie zu kennen“.

Deine Zeit mit uns war kurz, aber dein Geist wird für immer in unseren Erinnerungen und in den Liebeslektionen, die du uns hinterlassen hast, weiterleben, fügte die Institution hinzu.

Die Ursachen der Todesfälle wurden nicht veröffentlicht, aber beide Verluste haben eine Welle von Beileidsbekundungen und Unterstützung für die Familien der jungen Pädagogen ausgelöst. In den sozialen Medien teilen Schüler und Kollegen Fotos, Anekdoten und Worte der Bewunderung für diejenigen, die einen so tiefen Eindruck im universitären Leben hinterlassen haben.

Die Universität Guantánamo hat ihre Trauer bekundet und ihre Gemeinschaft aufgerufen, das Erbe von Xavier und Yassenia lebendig zu halten, indem sie sie für ihr Engagement in der Bildung, ihren Dienstgeist und ihre Liebe zum Unterricht in Erinnerung ruft.

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