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Die Medikamentenknappheit in Kuba betrifft weiterhin gravierend die Bevölkerung, insbesondere gefährdete Gruppen, gemäß einer Mitteilung, die von der Zeitung Venceremos veröffentlicht wurde.
Laut der Handelsgesellschaft für Medikamente (EMCOMED) in Guantánamo sind die Hauptursachen für die Versorgungsengpässe der Mangel an Rohstoffen, die begrenzte Finanzierung in der Pharmaindustrie, die Nichtverfügbarkeit importierter Medikamente und Probleme bei der Vertragsverhandlung mit Lieferanten. "Der Mangel an Arzneimitteln [...] wirkt sich hauptsächlich auf das Mutter-Kind-Programm und auf kontrollierte Medikamente aus. In letzterem Fall sind die am stärksten betroffenen Gruppen Antihypertonika, Medikamente für Diabetes mellitus, ophthalmologische Medikamente, Atemwegsmittel und Antibiotika, unter anderen", erläuterte EMCOMED in ihrer Mitteilung.
Además, es wird ein erheblicher Rückstand bei der Verteilung von Sanitärpads für die erfassten Frauen gemeldet, aufgrund von Rohstoffmangel, während die Lieferung von Baumwollpaketen für Diabetiker und Kolostomierte sichergestellt ist.
Die Krise des Medikamentemangels in Kuba hat sich in den letzten Jahren verschärft. Ein Bericht des Ministeriums für öffentliche Gesundheit aus dem vergangenen Dezember zeigte, dass mehr als 70 % der essentiellen Arzneimittel fehlten, was mehr als 460 Medikamente im grundlegenden Arzneimittelverzeichnis entspricht.
Pacienten mit chronischen Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und Asthma sehen sich ernsthaften Schwierigkeiten gegenüber, ihre Behandlungen zu erhalten, was ihre Gesundheit gefährdet. Um der Krise entgegenzuwirken, hat die kubanische Regierung Rationierungsmaßnahmen beim Verkauf von Medikamenten in Apotheken implementiert, wie die Zuweisung spezifischer Einkaufstage entsprechend der medizinischen Beratungsstellen, was lange Warteschlangen und Verzweiflung unter den Patienten verursacht hat.
Angesichts der Knappheit greifen viele Kubaner auf den Schwarzmarkt zurück, wo die Preise für Medikamente in die Höhe geschossen sind. Eine Flasche Amoxicillin kann beispielsweise im informellen Markt bis zu 300 Peso kosten. Zudem wurden Fälle gemeldet, in denen Menschen in den Eingängen von Apotheken schlafen, um sich einen Platz in den Warteschlangen zu sichern und die wenigen verfügbaren Medikamente zu erwerben.
Die kubanischen Behörden haben die Schwere der Situation anerkannt und einige abmildernde Maßnahmen ergriffen, wie die Verlängerung der Zollbefreiung für die Einfuhr von Medikamenten durch Reisende aus dem Ausland. Dennoch zweifeln Experten und Bürger daran, dass diese Maßnahmen ausreichen, um die Krise zu lösen.
Während das Problem weiterhin besteht, sind die verletzlichsten Patienten, einschließlich Kinder, Senioren und chronisch Kranke, nach wie vor die Hauptbetroffenen der Medikationknappheit in Kuba.
Häufig gestellte Fragen zur Medikamentenknappheit in Kuba
Was sind die Hauptursachen für den Mangel an Medikamenten in Kuba?
Die Hauptursachen für den Mangel an Medikamenten in Kuba sind der Mangel an Rohstoffen, die eingeschränkte Finanzierung in der pharmazeutischen Industrie und Probleme bei der Beschaffung von Lieferanten. Darüber hinaus verschärfen die Nichtverfügbarkeit von importierten Medikamenten und Unterbrechungen der internationalen Lieferungen die Situation. Diese Schwierigkeiten werden von der kubanischen Regierung anerkannt, obwohl sie einen Teil der Krise oft dem US-Embargo zuschreiben.
Wie wirkt sich der Mangel an Medikamenten auf die Kubaner aus, insbesondere auf die vulnerablen Gruppen?
Der Mangel an Medikamenten in Kuba wirkt sich gravierend auf vulnerable Gruppen aus, wie Kinder, Senioren und Patienten mit chronischen Krankheiten. Diese Gruppen haben erhebliche Schwierigkeiten, auf benötigte Behandlungen für Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und Asthma zuzugreifen, was ihre Gesundheit gefährdet. Darüber hinaus ist das Programm für Mutter-Kind-Gesundheit stark betroffen, was die Gesundheit von Frauen und Kindern auf der Insel beeinträchtigt.
Welche Maßnahmen hat die kubanische Regierung ergriffen, um die Medikamentenkrise zu bewältigen?
Die kubanische Regierung hat Maßnahmen zur Rationierung beim Verkauf von Medikamenten eingeführt und die Zollbefreiung für die Einfuhr von Medikamenten durch Reisende aus dem Ausland ausgeweitet. Dennoch waren diese Maßnahmen nicht ausreichend, um die Krise zu lösen, und viele Bürger greifen auf den Schwarzmarkt zurück, um die erforderlichen Medikamente zu hohen Preisen zu erhalten.
Welchen Einfluss hat der Mangel an Medikamenten auf den Schwarzmarkt in Kuba?
Der Mangel an Medikamenten hat zu einem Anstieg des illegalen Weiterverkaufs von Arzneimitteln auf dem Schwarzmarkt geführt, wo die Preise exorbitante Höhen erreicht haben. Zum Beispiel kann eine Flasche Amoxicillin im informellen Markt bis zu 300 Peso kosten, was die wirtschaftliche Belastung für die Kubaner erhöht, die diese essentiellen Medikamente für ihre Gesundheit benötigen.
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