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Inmitten eines kontinuierlichen Anstiegs des Drogenkonsums auf der Insel organisierte das kubanische Regime eine Manifestation gegen den Konsum und den Handel mit Drogen im Consejo Popular La Güinera, im Municipio Arroyo Naranjo.
Im Rahmen des Dritten Drogenpräventions-Übungs, das in der Hauptstadt der Insel stattfand, wurden am Donnerstag verschiedene gemeinschaftliche Aktivitäten durchgeführt, die sich auf die Prävention des Konsums und den illegalen Verkauf konzentrierten, mit der Teilnahme von lokalen Behörden und Nachbarn der Gemeinde, berichtete auf Facebook das Profil des Ministeriums des Innern "Héroes de azul".
Unter den Initiativen gab es einen Marsch, bei dem Menschen mit Plakaten durch die Straßen zogen und die Botschaft "Gegen Drogen gewinnt man" verbreiteten.
Der Tag endete mit einer nächtlichen Podiumsdiskussion, in der über die negativen Auswirkungen von Drogen auf die Gesellschaft und die Regierungsmaßnahmen zur Bekämpfung ihrer Verbreitung gesprochen wurde.
Die in sozialen Netzwerken geteilten Bilder zeigen die Anwesenheit von Polizeikräften in der Gegend sowie Warnhinweise zu den rechtlichen Konsequenzen des Drogenhandels.
Laut offiziellen Quellen hat die Verhaftung mehrerer mutmaßlicher Beteiligter an illegalen Aktivitäten zur Verbesserung der Sicherheit in der Region beigetragen.
Dieser Event ist Teil einer umfangreicheren Strategie, die vom Regime angekündigt wurde, um dem Drogenhandel entgegenzuwirken, mit einer Zunahme der Polizeieinsätze in verschiedenen Provinzen.
In den letzten Wochen haben die Behörden Durchsuchungen und Festnahmen in Havanna, Holguín und anderen Regionen des Landes durchgeführt.
Einer der jüngsten bedeutenden Einsätze fand in der Gemeinde Diez de Octubre statt, wo drei Personen mit ungefähr einem Kilogramm Kokain festgenommen wurden.
In Holguín durchsuchten Polizeibeamte die Wohnung von Alexander Cobiella Milord, wo sie Marihuanasamen und anderes Material fanden, das angeblich für den Drogenvertrieb verwendet wurde.
Die Regierung hat ihre Rhetorik gegen den Drogenhandel verstärkt und härtere Sanktionen gefördert. Die Strafen für drogenbezogene Delikte können bis zu 30 Jahre Gefängnis, lebenslange Haft oder sogar die Todesstrafe in schwerwiegenden Fällen erreichen.
Laut offiziellen Daten haben mehr als 92 % der im letzten Jahr wegen Drogenhandels Angeklagten Haftstrafen erhalten. Darüber hinaus haben die Behörden die Beschlagnahmung von Vermögen von Personen, die mit dem Verkauf oder dem Konsum von Drogen in Verbindung stehen, ausgeweitet.
Häufig gestellte Fragen zur Bekämpfung des Drogenhandels in Kuba
Welche Maßnahmen ergreift die kubanische Regierung gegen den Drogenhandel?
Die kubanische Regierung hat die Drogenbekämpfung auf der gesamten Insel intensiviert, indem sie Razzien, Festnahmen und Beschlagnahmungen von illegalen Substanzen durchgeführt hat. Darüber hinaus wurden exemplarische Gerichtsverfahren eingeführt und die Strafen verschärft, die in schwerwiegenden Fällen bis zur Todesstrafe reichen können. Diese Maßnahmen sind Teil der Dritten Übung zur Drogenprävention, die in Havanna und anderen Provinzen durchgeführt wird.
Was sind die rechtlichen Konsequenzen für Drogenhandel in Kuba?
In Kuba können die Strafen für Drogenverbrechen bis zu 30 Jahre Gefängnis, lebenslange Haft oder sogar die Todesstrafe in schweren Fällen erreichen. Darüber hinaus haben die Behörden die Beschlagnahmung von Vermögenswerten bei Personen, die mit dem Verkauf oder Konsum von Drogen in Verbindung stehen, verstärkt.
Was ist "der Chemiker" und warum bereitet er in Kuba solche Sorgen?
"Der Chemiker" ist ein synthetisches Cannabinoid, das die Wirkungen von Marihuana imitiert, jedoch mit einer signifikant höheren Potenz und Risiken. Der Konsum hat unter jungen Kubanern zugenommen, was zu alarmierenden Vorfällen von Vergiftungen und erratischen Verhaltensweisen geführt hat. Die Behörden haben die Einsätze zur Bekämpfung seiner Verbreitung verstärkt.
Wie reagiert die kubanische Gesellschaft auf die Zunahme des Drogenhandels?
Die kubanische Gesellschaft ist zunehmend besorgt über den Anstieg des Drogenverkehrs und -konsums, insbesondere unter Jugendlichen. Die Bevölkerung fordert wirksamere und strengere Maßnahmen gegen den Drogenhandel, während einige Sektoren kritisieren, dass die staatlichen Maßnahmen zu spät kommen und die wirtschaftlichen sowie sozialen Ursachen des Problems nicht ansprechen.
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