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Die guatemaltekischen Behörden haben am Samstag eine Gruppe von 88 Migranten, die sich unregelmäßig im Land bewegten, abgefangen und zwei mutmaßliche Menschenhändler festgenommen, berichtete die Agentur AFP.
Der Einsatz fand an einem Kontrollposten im Departement Jutiapa statt, nahe der Grenze zu El Salvador, wo Beamte der Policía Nacional Civil (PNC) und des Instituto Guatemalteco de Migración (IGM) mehrere verdächtige Fahrzeuge stoppten.
Según el informe oficial, die Migranten stammten aus Kuba, Venezuela und anderen Ländern Lateinamerikas und hatten als endgültiges Ziel die Vereinigten Staaten.
Viele von ihnen hatten keine Ausweisdokumente oder Transitgenehmigungen, weshalb sie in ein vorübergehendes Auffanglager gebracht wurden, während ihre Migrationssituation geklärt wird.
Die Festgenommenen, identifiziert als Menschenhändler oder “Coyotes”, sind guatemaltekischer Nationalität und müssen sich wegen illegale Migrantenbeförderung verantworten, ein Verbrechen, das im mittelamerikanischen Land mit Strafen von bis zu 10 Jahren Gefängnis geahndet wird.
Guatemala ist eine der Hauptdurchgangsrouten für Migranten, die versuchen, in die Vereinigten Staaten zu gelangen. In den letzten Monaten hat die Regierung die Kontrollen auf Straßen und Grenzen verstärkt, um den irregularen Transit zu stoppen, angesichts eines Anstiegs der Migrationsströme in der Region.
Im Oktober 2024 hat die PNC 27 kubanische Migranten festgenommen, die in einem Bus reisten zusammen mit Personen aus anderen Nationalitäten, was insgesamt 70 irreguläre Migranten ergibt.
Im Dezember desselben Jahres wurden 13 Kubaner zusammen mit einem mutmaßlichen Menschenhändler festgenommen im Bezirk Chiquimula, nahe der Grenze zu Honduras.
Außerdem haben im Februar 2025 die guatemaltekischen Behörden einen vermeintlichen "Coyote" festgenommen, der vier kubanische Migranten transportierte, die irregular in das Land eingereist waren.
Diese Vorfälle verdeutlichen die Komplexität und die Herausforderungen, mit denen kubanische Migranten auf ihrer Reise in die Vereinigten Staaten konfrontiert sind, sowie die Bemühungen der guatemaltekischen Behörden, den irregularen Transit auf ihrem Gebiet zu kontrollieren.
Häufig gestellte Fragen zur Festnahme von Migranten in Guatemala
Wie viele Migranten wurden in Guatemala aufgegriffen und welche Nationalitäten hatten sie?
Die guatemaltekischen Behörden haben 88 Migranten abgefangen bei einem Einsatz im Departement Jutiapa. Die Migranten stammten aus Kuba, Eritrea, Usbekistan, Haiti und anderen Ländern Lateinamerikas, mit dem endgültigen Ziel Vereinigte Staaten.
Was geschah mit den Migranten nach ihrer Festnahme in Guatemala?
Nach ihrer Festnahme wurden die Migranten in ein temporäres Unterkunftszentrum gebracht, während die Behörden über ihren Migrationsstatus entschieden, da viele über keine Identitätsdokumente oder Transitgenehmigungen verfügten.
Welche rechtlichen Schritte drohen den mutmaßlichen Menschenhändlern, die in Guatemala festgenommen wurden?
Die mutmaßlichen Menschenhändler, bekannt als „Coyoten“, sehen sich Anklagen wegen illegalen Migrantentransports gegenüber, ein Vergehen, das in Guatemala mit bis zu 10 Jahren Gefängnis bestraft werden kann.
Warum ist Guatemala ein wichtiger Knotenpunkt auf der Migrationsroute in die Vereinigten Staaten?
Guatemala befindet sich an einem strategisch günstigen geografischen Standort, der sie zu einer der Hauptdurchgangsrouten für Migranten macht, die versuchen, in die Vereinigten Staaten zu gelangen. Die Intensivierung von Kontrollmaßnahmen auf Straßen und Grenzen zielt darauf ab, den irregularen Transit in der Region zu stoppen.
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