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Eliannis Ramírez, die Mutter des kubanischen Jungen Damir Ortiz Ramírez, der am 5. April im Nicklaus Children's Hospital in Miami verstorben ist, teilte an diesem Sonntag eine tief bewegende Nachricht, die ihrem Sohn gewidmet ist und tausende von Menschen in den sozialen Medien berührt hat.
In ihrem Beitrag drückte Eliannis all den Schmerz aus, den sie in sich trägt, mit Worten, die durch ihre Sanftheit und Gewalttätigkeit berührt haben:
„Du bist nicht tot, du schläfst nur und wartest auf mich. Du bist für immer mein, mein kriegerischer Prinz. Niemanden liebe ich mehr als dich. Ich liebe dich so sehr, mein Sohn, ich liebe dich, ich liebe dich, ich liebe dich. Wie sehr tut mir das weh, Damir. Du schläfst, du bist mein Leben und mein Antrieb, mein aufrichtigstes Gefühl bist du, mein Sohn, meine Seele.“
Stunden nach dem Tod ihres Sohnes teilte Ramírez eine tiefgreifende und bewegende Botschaft in ihren sozialen Medien.
Es geschrieben aus den Tiefen des schmerzhaftesten Schmerzes, der auf Facebook veröffentlichte Text spiegelt die Leere, die Traurigkeit und die Verzweiflung wider, die nur eine Mutter empfinden kann, die bis zum Schluss um das Leben ihres Kindes gekämpft hat.
„Wenn eine Mutter ihren Sohn leblos in einem Sarg sieht, fühlt sie, wie der Tod ihr die Eingeweide entreißt, die Träume, die Hoffnungen, die Illusionen, sie fühlt, wie ihr Inneres zu einem großen Nichts wird, sie fühlt, wie der Tod ihren Sohn mit sich nimmt und auch sie selbst, eine Frau, die fern vom Leben bleibt, ein Gefäß, das nur fort will, um alles zu suchen, was ihm genommen wurde“, ist in einem Teil dieser rührenden Mitteilung zu lesen.
Damir wurde aus Kuba nach Miami mit einem humanitären Visum gebracht, nachdem er auf der Insel fälschlicherweise mit Burkitt-Leukämie diagnostiziert wurde.
Beim Eintreffen im Nicklaus Children's Hospital und trotz der medizinischen Bemühungen verstarb Damir an einer generalisierten Sepsis, verursacht durch resistente Bakterien.
Der Fall von Damir löste eine starke Welle der Solidarität und auch Empörung über die Bedingungen im kubanischen Gesundheitswesen aus.
Ihre Mutter, die öffentlich medizinische Nachlässigkeit und den Mangel an Ressourcen angeprangert hat, ist zu einem Symbol für Kampf, Wahrheit und bedingungslose Liebe geworden; aus genau diesem Grund musste sie in den Vereinigten Staaten Asyl beantragen.
Ihre jüngste Botschaft ist mehr als nur ein Abschied: Sie ist eine Erklärung ewiger Liebe und ein Schrei gegen den Schmerz, den eine so ungerechte Verlust hinterlässt.
Am vergangenen Mittwoch fand in der Kapelle des Cementerio de Colón in Havanna die Messe für den ewigen Frieden von Damir statt, bei der das Volk Kubas, zusammen mit der Großmutter des kleinen Jungen, Abschied nahm.
Am Sonntag, den 20. April, wird in der Bestattungsanstalt Caballero Rivero in Hialeah eine weitere emotionale Abschiedszeremonie für Damir Ortiz stattfinden, bei der die kubanische Gemeinde im Exil ihm ein letztes Tributzollen und Abschied nehmen kann.
Häufig gestellte Fragen zum Fall von Damir Ortiz und seiner medizinischen Versorgung
Warum wurde Damir Ortiz in die Vereinigten Staaten versetzt?
Damir Ortiz wurde in die Vereinigten Staaten gebracht, nachdem in Kuba fälschlicherweise eine Burkitt-Leukämie diagnostiziert wurde und es an geeigneter Behandlung mangelte. In Miami wurde bestätigt, dass er nicht an Leukämie litt, und er erhielt spezialisierte medizinische Betreuung wegen einer schweren Sepsis, verursacht durch resistente Bakterien, eine Situation, die sich durch die Mängel des kubanischen Gesundheitssystems verschlechterte.
Was war die Ursache für den Tod von Damir Ortiz?
Damir Ortiz verstarb aufgrund einer durch resistente Bakterien in Kuba verursachten generalisierten Sepsis. Sein Tod war nicht auf die Grunderkrankung zurückzuführen, sondern auf die mangelhafte Handhabung der Antibiotikabehandlung auf der Insel, was die Defizite des kubanischen Gesundheitssystems aufdeckte.
Warum beantragte Eliannis Ramírez, die Mutter von Damir, politisches Asyl in den Vereinigten Staaten?
Eliannis Ramírez beantragte in den Vereinigten Staaten politisches Asyl, da sie Angst vor Repressalien hat, nachdem sie öffentlich auf die medizinische Vernachlässigung und die Mängel im kubanischen Gesundheitssystem hingewiesen hat, die ihrem Sohn schaden. Sie fürchtet, nach Kuba zurückzukehren, weil sie kritisch gegenüber dem Regime ist, und ihre Sicherheit sowie die ihrer Familie könnten gefährdet sein.
Wie hat die kubanische Gemeinschaft auf den Fall von Damir Ortiz reagiert?
Die kubanische Gemeinschaft, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Insel, hat eine tiefe Solidarität mit dem Fall von Damir Ortiz gezeigt. Sie haben sich mobilisiert, um Spenden zu sammeln und bürokratische Hürden zu überwinden, um seinen Transport in die Vereinigten Staaten zu ermöglichen. Seine Geschichte ist zu einem Symbol für den Kampf gegen die Mängel des kubanischen Gesundheitssystems und die Suche nach besserer medizinischer Versorgung geworden.
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