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Ein Kubaner, der 2024 unter dem CBP One-Programm mit einem Formular I-94 in die Vereinigten Staaten eingereist ist, befürchtet, dass seine Rückkehr nach Kuba seine Antrag auf US-Residenz negativ beeinflussen und ihm dauerhaft die Türen zum nordamerikanischen Land verschließen könnte.
In einer auf sozialen Medien verbreiteten Nachricht berichtete der Migrant, dass er im August einen Antrag auf Aufenthalt stellen sollte, aber aufgrund von "vorliegenden Situationen" die Vereinigten Staaten am 12. April verlassen hatte, ohne seine Ausreise zu melden. "Ich habe einfach ein Flugzeug genommen und bin nach Kuba zurückgekehrt", sagte er.
Im der Nachricht äußert er seine Besorgnis darüber, wie sein Status im Hinblick auf die Einwanderung aussehen würde, falls in Zukunft die vom Präsidenten Donald Trump im Bereich der Einwanderung erlassenen Maßnahmen aufgehoben werden.
Die Veröffentlichung wurde scharf vom Journalisten Mario J. Pentón beantwortet, der erklärte, dass der kubanische Migrant bereits seine “Lebenschance” verloren hat.
„Du kannst nicht in dieses Land zurückkehren, weil: 1- du die Bedingungen des dir gewährten Parole verletzt hast; 2- du in das Land zurückgekehrt bist, aus dem du angeblich geflohen bist und weshalb dir die Einreise in die Vereinigten Staaten gewährt wurde. Viel Glück in deinem neuen Leben in Kuba. Du wirst es brauchen“, schrieb Pentón in seinem Profil.
Der Fall hat eine Debatte in den sozialen Medien ausgelöst, in der die Nutzer sich zwischen denen teilen, die Verständnis für die Gründe der Rückkehr zur Insel zeigen, und denen, die die Einwanderungspolitik der Trump-Administration unterstützen.
Im Februar 2025 gab die Regierung der Vereinigten Staaten bekannt, dass die CBP One-Anwendung, die als Identifikationsmethode für undokumentierte Migranten auf Inlandsflügen diente, künftig nur noch für Selbstdeportationsverfahren oder Transfers zwischen Abschiebungszentren verwendet werden darf.
Die Transport Sicherheitsbehörde (TSA) bestätigte, dass Migranten nur Zugang zu den Flughafenkontrollen hätten, wenn der Zweck der Reise mit ihrer Ausreise aus dem Land verbunden war.
Diese Maßnahme wurde von der Ministerin für Innere Sicherheit, Kristi Noem, als Rückkehr zu den Einwanderungspolitiken der Biden-Ära vorgestellt.
Später, am 8. April, begann das Department of Homeland Security (DHS) damit, Benachrichtigungen über Die Stornierung von Aufenthaltsgenehmigungen (paroles) an die Migranten zu versenden, die über CBP One in die USA eingereist sind.
In diesen Mitteilungen wurden die Begünstigten aufgefordert, das Land umgehend zu verlassen, mit dem Hinweis, dass sie andernfalls einer Abschiebung und dem Verlust von Vorteilen wie der Arbeitserlaubnis ausgesetzt wären.
Die Behörden gaben keine genauen Angaben zur Anzahl der Betroffenen. Diese Maßnahmen standen im Einklang mit den Zielen der neuen Regierung, die nationale Sicherheit zu stärken und die Nutzung des Parole-Systems als Legitimationsmechanismus für die legale Einreise zu begrenzen.
Die Stornierung dieser Genehmigungen stellt einen radikalen Wandel gegenüber der vorherigen Verwaltung dar, die CBP One als Schlüsselwerkzeug zur Verwaltung von rechtlichen Terminen an der Südgrenze nutzte.
Desde seinem ersten Tag in der Macht, Donald Trump befahl, neue Terminvergaben über diese App zu stoppen, wodurch Tausende von Menschen in Mexiko gestrandet sind.
Diese Politik, zusammen mit der Abschaffung des humanitären Parole-Programms, stellt einen der Grundpfeiler der aktuelle Migrationsoffensive dar, die direkt Gemeinschaften wie die kubanische betrifft.
Häufig gestellte Fragen zur Nutzung von CBP One und zur Einwanderungssituation von Kubanern in den USA.
Was ist CBP One und warum wurde seine Nutzung eingeschränkt?
CBP One ist eine unter der Biden-Administration entwickelte Anwendung, die es Migranten ohne gültige Identifikation ermöglichte, innerhalb der USA Inlandsflüge mittels biometrischer Verifizierung zu buchen. Unter der Trump-Administration wurde die Nutzung jedoch eingeschränkt, sodass sie nur noch für Selbstdeportationsprozesse oder Transporte zwischen Haftzentren erlaubt ist, im Rahmen einer strengeren Einwanderungspolitik.
Welche Konsequenzen erwartet einen kubanischen Migranten, der nach Kuba zurückkehrt, nachdem er mit CBP One in die USA eingereist ist?
Al regresar a Kuba, nachdem er mit CBP One in die USA eingereist ist, verstößt der Migrant gegen die Bedingungen des gewährten Parole, was den Verlust der Möglichkeit, die US-Staatsbürgerschaft zu erlangen, zur Folge haben kann. Die Rückkehr ins Herkunftsland widerspricht dem angeführten Grund für die Einreise in die USA und könnte die Türen für eine erneute Einreise in das nordamerikanische Land endgültig schließen.
Wie wirkt sich die Streichung des Parole-Programms auf Migranten aus, die CBP One genutzt haben?
Die Streichung des Parole betrifft Migranten, die über CBP One in die USA eingereist sind, da sie darüber informiert werden, dass sie das Land sofort verlassen müssen. Tun sie dies nicht, werden sie polizeilichen Maßnahmen ausgesetzt und verlieren Vorteile wie die Arbeitserlaubnis. Diese Maßnahme ist Teil einer Politik zur Sicherung der Grenzen und zur Stärkung der nationalen Sicherheit unter der Verwaltung von Trump.
Welche Änderungen hat die Regierung von Trump in der Einwanderungspolitik gegenüber Kuba umgesetzt?
Die Regierung von Trump hat erhebliche Änderungen in der Migrationspolitik gegenüber Kuba umgesetzt, darunter die Aufhebung des humanitären Parole und die Einschränkung der Nutzung von CBP One. Außerdem hat sie die Selbstabschiebung von kubanischen Migranten angeordnet, die keinen definierten Migrationsstatus haben, und betroffen sind Tausende von Personen, die mit temporären Genehmigungen ins Land gekommen sind.
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