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Al least neun Personen starben und mehr als 20 verletzt wurden nach einem Massenausstoß bei einem Straßenfest in Vancouver, Kanada, bestätigte die Polizei.
Die Behörden berichteten, dass das Massaker am Samstag gegen 20:14 Uhr stattfand. Der Verdächtige, ein 30-jähriger Mann, ist festgenommen worden, und die Polizei von Vancouver zeigte sich „sicher, dass dieser Vorfall kein terroristischer Akt war”.
Die Nachrichtenagenturen berichteten unter Berufung auf Polizeiquellen, dass der Verdächtige die Fußgänger beim jährlichen Lapu Lapu Festival, das die philippinische Kultur feiert, in der East 43rd Avenue und Fraser im Süden der Stadt angefahren hat.
Derzeit untersuchen die Behörden die Vorfälle, um die Einzelheiten des Falls zu klären.
Steve Rai, der kommissarische Leiter der Polizei von Vancouver, äußerte sich in einer Pressekonferenz, dass ein Fahrzeug und ein Verdächtiger an dem Vorfall beteiligt seien.
Mark Carney, der kanadische Premierminister, wies darauf hin, dass die Polizei ihn als "Autoanschlag" bezeichnet hatte.
Die von den Medien veröffentlichten Bilder zeigen mehrere Polizeifahrzeuge, Krankenwagen und Feuerwehrfahrzeuge am Tatort, mit Verletzten, die am Boden liegen.
Mark Carney änderte nach den Ereignissen seine Wahlkampfhandlungen an diesem Sonntag, weniger als 24 Stunden vor den nationalen Wahlen des Landes, um sein Beileid auszudrücken.
"Ich bin niedergeschlagen, als ich von den schrecklichen Ereignissen erfahren habe, die in dieser Nacht beim Lapu Lapu Festival in Vancouver stattgefunden haben. Mein herzliches Beileid gilt den Angehörigen der Verstorbenen und Verletzten, der philippinisch-kanadischen Gemeinschaft und allen Bewohnern von Vancouver. Wir alle trauern mit Ihnen", sagte Carney, der Führer der Liberalen Partei.
Einer der Stadträte von Vancouver, Peter Fry, sagte der BBC , dass die ansässigen Bewohner Schwierigkeiten hatten, das Geschehene zu verarbeiten.
"Diese Feier war ein riesiges, unterhaltsames, lebhaftes und familiäres Straßenfest und war ein fantastisches Ereignis. Ich glaube, die ganze Stadt ist schockiert, dass sich alles so schnell und unerwartet so schrecklich verändert hat", sagte er.
Im Januar erschütterte ein ähnlicher Vorfall die US-amerikanische Gemeinschaft, als mindestens 10 Personen starben und 30 verletzt wurden, nachdem ein Mann mit hoher Geschwindigkeit einen Pick-up gegen eine Menschenmenge in der emblematischen Bourbon Street im französischen Viertel fuhr, in der Nacht zum 1. Januar.
Der Angreifer rammte den Lieferwagen gegen die Menge um etwa 3:15 Uhr und verletzte Dutzende von Menschen, die den Jahreswechsel feierten.
Nach dem Aufprall verließ der Angreifer das Fahrzeug und eröffnete das Feuer auf die Polizeibeamten, die auf den Angriff reagierten.
Häufig gestellte Fragen zum Massenzusammenstoß beim Festival von Vancouver
Was geschah beim Festival in Vancouver, das zu einer Tragödie führte?
Ein massiver Übergriff beim Straßenfestival in Lapu Lapu in Vancouver forderte mindestens neun Todesopfer und über 20 Verletzte. Der Vorfall ereignete sich, als ein 30-jähriger Mann mit seinem Fahrzeug in die Passanten raste. Die Polizei von Vancouver versichert, dass es sich nicht um einen terroristischen Akt handelte.
Wer ist der Verdächtige des Überfalls in Vancouver und wie ist seine rechtliche Situation?
Der Verdächtige ist ein 30-jähriger Mann, der von der Polizei in Vancouver festgenommen wurde. Die Behörden haben versichert, dass der Vorfall kein terroristischer Akt war, obwohl Untersuchungen durchgeführt werden, um die Motive des Angriffs zu ermitteln.
Wie hat die Gemeinschaft und die kanadische Regierung auf die Tragödie in Vancouver reagiert?
Der kanadische Premierminister, Mark Carney, sprach sein Beileid den Opfern und der philippinisch-kanadischen Gemeinschaft aus. Die Tragödie hat die Bewohner von Vancouver schockiert, die kämpfen, um das Geschehene beim Lapu Lapu-Festival, einer jährlichen Feier der philippinischen Kultur, zu verarbeiten.
Gibt es Ähnlichkeiten zwischen dem Vorfall in Vancouver und anderen jüngsten Ereignissen?
Der Vorfall in Vancouver weist Ähnlichkeiten mit einer Massenanthauptung in New Orleans zu Beginn des Jahres auf. Obwohl der Fall in New Orleans als Terrorakt aufgrund des Einsatzes von improvisierten Sprengstoffen behandelt wurde, fallen beide Vorfälle durch den Einsatz von Fahrzeugen als Waffen auf, was Besorgnis über die Sicherheit bei Großveranstaltungen hervorruft.
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