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Tagelang lebte ein Hündchen namens Bolita im völligen Verlassenheit und Vergessen, ohne Wasser, ohne Nahrung und ohne Zuflucht, um sich in Guantánamo zu schützen.
Aber sein Glück änderte sich dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr der Provinz, die dem in den sozialen Medien veröffentlichten Hilferuf folgten.
Der Rettungsakt wurde mit großer Freude in der Gruppe Facebook Huellas Callejeras de Cuba gefeiert, wo Sofía Esquivel das Geschehen teilte:
„Danke an das Team der Feuerwehr von Guantánamo, die dem Hilferuf dieses kleinen Engels gefolgt sind. Er hatte seit Tagen kein Wasser und kein Essen,“ bemerkte er.
„Danke an die Kollegin Yanet Giselle Llamos, die mich sofort nach dem Sehen meines Beitrags mit den besten Absichten kontaktiert hat. Ich weiß, dass Bolita in ein paar Tagen bereits ein verantwortungsvolles Zuhause haben wird“, sagte die Tierschützerin.
Die Veröffentlichung ging in den sozialen Medien viral und erzeugte eine Welle von Dankesbekundungen an die Rettungskräfte.
Nutzer hoben den Wert der Geste, die Sensibilität des Teams und die Hoffnung hervor, die für Bolita, eine Hündin, die trotz der Widrigkeiten weiterhin edelmütig bleibt, neu aufblüht.
Der offizielle Sprecher Carlos Pérez sammelte auch das Zeugnis in seinen Sozialen Medien: “Bolita fand in ihnen Hoffnung und Zuflucht. Heute ist seine Geschichte ein Beispiel für Mitgefühl. Danke, mein Gott, dass du ihm diese Helden mit edlem Herzen auf seinen Weg geschickt hast!”
Jenseits der Worte wird eine einfache Wahrheit offensichtlich: Die Arbeit der Feuerwehrleute beschränkt sich nicht darauf, Brände zu löschen oder Menschen in Not zu helfen.
Es bedeutet auch, verletzliche Leben zu retten, wie das von Bolita, einer Straßenseele, die jetzt von einer würdevollen Zukunft träumen kann.
Selbst im kubanischen Kontext, wo die Rechte der Tiere häufig verletzt werden, bringt diese Geschichte einen Strahl der Hoffnung für die Situation, die Haustiere täglich erleiden.
In den letzten Zeiten haben die kubanischen Feuerwehrleute verschiedene Tierrettungen in extremen Situationen durchgeführt und ihr Engagement für das Tierwohl trotz der begrenzten Ressourcen im Land unter Beweis gestellt.
Im Jahr 2023 reagierte eine Feuerwehrmannschaft in Havanna auf einen Hilferuf, um einen Straßenhund zu retten, der in eine Schlucht im Municipio Playa gefallen war.
Dank der Zusammenarbeit von Tierschützern und Nachbarn wurde der Hund in Sicherheit gebracht und in ein vorübergehendes Zuhause gebracht, wo er die nötige Pflege erhalten würde, bis eine adoptierende Familie gefunden ist.
Ese mismo año, in Santa Clara, retteten die Feuerwehrleute Dante, den Hund eines autistischen Kindes, der in einen Brunnen gefallen war.
Die Mutter des Kindes hob die Schnelligkeit und Professionalität des Rettungsteams hervor, das zudem dem kleinen Jungen emotionale Unterstützung bot, da er wegen der Situation seines Haustieres unruhig war.
Ein Team von Feuerwehrleuten führte 2024 eine Rettungsaktion am Malecón von Havanna durch, wo ein Hund zwischen den Felsen gefangen war. Der Einsatz verhinderte, dass das Tier schwerere Verletzungen durch die Wellen erlitt.
In Sancti Spíritus blieb eine Katze auf dem Dach eines Gebäudes gefangen, ohne Möglichkeit, selbst herunterzukommen. Das schnelle Handeln der Feuerwehr ermöglichte die Rettung des Tieres, das sicher zu ihrem Besitzer zurückgebracht wurde.
Diese Ereignisse spiegeln das Engagement der kubanischen Rettungskräfte wider, die trotz der Schwierigkeiten weiterhin Rettungsaktionen zugunsten der Tiere durchführen, oftmals mit der Unterstützung von Aktivisten und der Gemeinschaft.
Häufig gestellte Fragen zum Tierschutz und zur Tierrettung in Kuba
Wie wurde die Hündin Bolita in Guantánamo gerettet?
Die Hündin Bolita wurde von der Feuerwehr in Guantánamo gerettet, nachdem ein Hilferuf in den sozialen Medien veröffentlicht worden war. Sie war tageweise ohne Wasser und Nahrung und ihre Geschichte ging viral, was eine Welle der Dankbarkeit gegenüber den Rettern auslöste.
Welche Rolle spielen die kubanischen Feuerwehrleute bei der Rettung von Tieren?
Die kubanischen Feuerwehrleute spielen eine entscheidende Rolle bei der Rettung von Tieren in Notfällen. Sie haben an zahlreichen Rettungsaktionen von Hunden und Katzen teilgenommen, die an gefährlichen Orten gefangen waren, und zeigen dabei ihr Engagement für das Tierwohl, trotz begrenzter Ressourcen.
Wie ist die Situation des Tierschutzes in Kuba?
Die Situation des Tierschutzes in Kuba ist besorgniserregend, aufgrund der steigenden Anzahl von Fällen von Vernachlässigung und Tierquälerei, verschärft durch die wirtschaftliche Krise, die das Land durchlebt. Viele Tiere werden aufgegeben, weil es an Ressourcen für ihre Pflege fehlt.
Wie engagiert sich die Gemeinschaft in Kuba für den Schutz von Tieren?
Die Gemeinschaft in Kuba engagiert sich aktiv für den Schutz von Tieren durch Gruppen in sozialen Netzwerken, Kooperationen mit Aktivisten und Feuerwehrleuten sowie Aufklärungskampagnen. Diese Zusammenarbeit ist entscheidend, um die Situation von obdachlosen und misshandelten Tieren zu verbessern.
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