Die US-Regierung hat am vergangenen Freitag die Botschafterin Kubas in Washington, Lianys Torres Rivera, einberufen, um ihren Ablehnung des Mobbings des Castro-Regimes gegen den US-Missionsleiter in Havanna, Mike Hammer, und andere amerikanische Diplomaten auszudrücken.
Die Sitzung, bestätigt durch Martí Noticias, stellt ein neues Kapitel im zunehmenden Verschlechterungsprozess der bilateralen Beziehungen dar.
Según el citado medio, das US-Außenministerium machte deutlich, dass die Aktionen von Hammer im Rahmen seiner diplomatischen Funktionen stattfinden, die durch die Wiener Konvention geschützt sind, und verurteilte den Versuch des Regimes, seine Kontakte zur Zivilgesellschaft als „unzulässiges Verhalten“ darzustellen.
„Wir lehnen die Belästigung des kubanischen Regimes gegen den Missionschef Mike Hammer ab“, erklärte ein Sprecher des Außenministeriums und betonte, dass die kubanische Botschaft in den USA frei agiert, auch indem sie sich ohne Eingreifen der US-Regierung mit amerikanischen Oppositionsvertretern trifft. „Die Gegenseitigkeit ist eindeutig“, betonte er.
Kuba beschuldigt Hammer „provokantes Verhalten“
Auch am Freitag, den 30. Mai, hat das MINREX Hammer in Havanna einberufen und ihm eine verbale Protestnote überreicht, in der ihm “provokantes und verantwortungsloses Verhalten” vorgeworfen wird.
Laut dem offiziellen Kommuniqué soll der Diplomat kubanische Bürger dazu angestiftet haben, „schwere Vergehen“ zu begehen und „gegen die verfassungsmäßige Ordnung“ zu handeln.
Das Regime stellte auch ihre zunehmende öffentliche Sichtbarkeit auf der Insel in Frage, einschließlich ihrer Treffen mit Oppositionellen, religiösen Führern und Angehörigen politischer Gefangener sowie ihrer Präsenz bei sozialen Veranstaltungen in verschiedenen Provinzen. All dies wurde in staatlichen Medien als Teil einer Strategie der "politischen Einmischung" bezeichnet.
Washington: volles Vertrauen in Hammer
De acuerdo con Martí Noticias, Quellen, die dem Fall nahe stehen, versichern, dass Washington beim Schutz der Arbeit des Diplomaten deutlich war, der die volle institutionelle Unterstützung der US-Regierung hat, um seine Mission auf der Insel fortzusetzen. „Sie können im ganzen Land reisen, und unser Botschafter ebenfalls“, war eine der Botschaften, die der kubanischen Botschafterin übermittelt wurden.
Además, während des Treffens in Washington hat die Vereinigten Staaten ihre Forderung nach der Freilassung von politischen Gefangenen in Kuba, wie José Daniel Ferrer und Félix Navarro, bekräftigt und darauf hingewiesen, dass die Repression und der Verfall der Menschenrechte auf der Insel ein vorrangiges Anliegen sind.
Das Außenministerium erklärte ebenfalls, dass nicht die US-Diplomatie Unruhe in Kuba verursacht, sondern die repressiven und korrupten Politiken des Regimes.
Ein Szenario zunehmender Konfrontation
Dieses neue Kapitel bestätigt die zunehmende diplomatische Friktion zwischen Washington und Havanna. Seit Wochen hat das kubanische Regime seine Medienangriffe auf Mike Hammer verstärkt, deren Aktivitäten das politische System Kubas offensichtlich unangenehm berührt haben.
Fernab von einem Nachgeben hat der Diplomat seine Präsenz und seine Verbindungen zu verschiedenen Sektoren der kubanischen Zivilgesellschaft ausgeweitet, was ein Klima hoher politischer Spannung auf der Insel erzeugt hat.
In der Zwischenzeit beschuldigt die offizielle Erzählung in Kuba ihn, Unruhe zu fördern, während seine Tätigkeit — laut den Vereinigten Staaten — tatsächlich dem diplomatischen Auftrag dient, „die Stimmen des kubanischen Volkes angesichts der Repression zu verstärken“.
Häufig gestellte Fragen zur diplomatischen Spannung zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba
Warum hat die Vereinigten Staaten die kubanische Botschafterin in Washington einberufen?
Die Vereinigten Staaten beriefen die Botschafterin Kubas in Washington, um ihr Missfallen über die Belästigung des kubanischen Regimes gegen den US-Missionsleiter in Havanna, Mike Hammer, auszudrücken. Die Einladung war ein diplomatisches Zeichen, um ihr Unbehagen über die Handlungen der kubanischen Regierung zum Ausdruck zu bringen und zu bekräftigen, dass die Aktivitäten von Hammer durch das Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen geschützt sind.
Was ist der Grund für die Vorwürfe des kubanischen Regimes gegen Mike Hammer?
Der kubanische Regime beschuldigt Mike Hammer, eine „provokante und verantwortungslose Haltung“ einzunehmen, und behauptet, er ermutige die kubanischen Bürger zu schweren Straftaten und agiere gegen die verfassungsmäßige Ordnung. Zudem wird ihm vorgeworfen, das Bild von José Martí zu manipulieren und durch seine zunehmende öffentliche Sichtbarkeit auf der Insel eine Strategie der politischen Einmischung zu verfolgen, was die kubanische Regierung als problematisch erachtet.
Wie hat die Vereinigten Staaten auf die Vorwürfe gegen Mike Hammer reagiert?
Die Vereinigten Staaten unterstützen Mike Hammer voll und ganz und verteidigen seine Arbeit im Rahmen seiner diplomatischen Mission zur Unterstützung des kubanischen Volkes und zur Hervorhebung der Menschenrechtsverletzungen auf der Insel. Die amerikanische Regierung argumentiert, dass nicht ihre Diplomatie Unruhe stiftet, sondern die repressiven und korrupten Politiken des kubanischen Regimes.
Welche Maßnahmen hat Mike Hammer in Kuba ergriffen, die Spannungen verursacht haben?
Mike Hammer hat eine aktive Agenda von Treffen mit Oppositionsvertretern, Aktivisten, Angehörigen politischer Gefangener und Mitgliedern der kubanischen Zivilgesellschaft aufrechterhalten. Er hat auch symbolträchtige Orte wie das Grab von José Martí besucht. Diese Aktionen wurden vom kubanischen Regime als Provokationen interpretiert und haben die diplomatischen Spannungen erhöht.
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