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Der oberste Führer Irans, Ayatollah Ali Khamenei, hat an diesem Mittwoch eine ernste Warnung an den amerikanischen Präsidenten Donald Trump ausgesprochen, nach seinen jüngsten Drohungen bezüglich einer militärischen Intervention.
In einer Botschaft, die im iranischen Staatsfernsehen übermittelt wurde, versicherte Jamenei, dass die persische Nation sich "nicht ergeben" werde und dass jeder Angriff der Vereinigten Staaten "grave und irreparable Konsequenzen" haben würde.
Die Antwort des iranischen Führers erfolgt, nachdem Trump öffentlich erklärt hat, dass er den Standort von Jamenei kenne und dass die Geduld Washingtons „erschöpft“ sei, und eine “unbedingte Kapitulation” von Teheran fordere.
Jamenei erwiderte, dass Iran weder einen auferlegten Krieg noch einen diktierten Frieden akzeptieren werde. Er warnte auch, dass Israel einen "enormen Fehler" begangen habe, indem es sein Territorium angegriffen habe, und versprach Vergeltung.
Der Konflikt hat sich schnell verschärft. An diesem Mittwoch ist der sechste aufeinanderfolgende Tag israelischer Angriffe auf iranisches Territorium.
Laut iranischen Staatsmedien, die von El Diario zitiert werden, haben israelische Militärflugzeuge den internationalen Flughafen Payam und mehrere Gebäude des Verteidigungsministeriums in Teheran bombardiert. Die Explosionen haben auch Wohngebiete und das Gebäude des Roten Halbmonds betroffen, wo erhebliche Schäden festgestellt wurden.
Die offizielle Zahl der Todesfälle im Iran beträgt bereits 224, obwohl inoffizielle Berichte diese Zahl auf über 230 erhöhen. Als Reaktion darauf hat Iran seine Angriffe auf Israel verstärkt. Eine neue Welle von Raketen, die am Mittwoch abgefeuert wurde, hat in verschiedenen Orten, darunter Tel Aviv, mindestens 23 Tote gefordert.
Währenddessen forderte der Generalsekretär der UNO, António Guterres, eine „sofortige Deeskalation“ des Konflikts und warnte, dass eine stärkere Internationalisierung verheerende Auswirkungen auf die Region und den globalen Frieden haben würde.
In diesem Kontext hat Trump die Möglichkeit eines militärischen Angriffs der USA offen gelassen, ohne zu bestätigen, ob er diesen Schritt tatsächlich gehen wird: „Vielleicht werde ich es tun. Vielleicht werde ich es nicht tun“, erklärte er vor der Presse.
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