
Verwandte Videos:
Die Ermittlungen zum brutalen Mord an zwei jungen Menschen in Cienfuegos am 29. Juni liefern weiterhin neue Hinweise und Namen.
Der offizielle Bericht "Las cosas de Fernanda", der den Fall verfolgt, enthüllte vor einigen Tagen die Identität eines weiteren mutmaßlichen Täters des Verbrechens, während die Bemühungen zur Festnahme dieses und eines weiteren flüchtigen Verdächtigen intensiviert werden.
Der Name des dritten Beteiligten ist Ernesto Iznaga Rodríguez.
Ein Verbrechen, das Cienfuegos erschütterte
In den frühen Morgenstunden des 29. Juni kam es in der Nähe der Bar „El 24“ in der Stadt Cienfuegos zu einem Streit, der in Gewalt überging und in einem doppelten Mord endete.
Die Opfer waren Lester Leal und Luardys Agulle Jiménez, die brutal angegriffen wurden, während sie mit Familienangehörigen zusammen waren, darunter eine schwangere Frau und ein minderjähriger, die ebenfalls verletzt wurden.
According to testimonies on social media, der Konflikt hätte im Bar unter dem Einfluss von Alkohol begonnen und sich auf die Straße verlagert, wo die Tragödie ihren Lauf nahm.
Der Körper von Luardys wurde leblos an dem Ort gefunden, während Lester lebend in ein Krankenhaus gebracht wurde, wo er kurz darauf starb.
Die Empörung wuchs, als Angehörige öffentlich Verzögerungen bei der Unterstützung durch die Polizei und beim Transport des Verstorbenen denunzierten und angaben, ihnen sei mitgeteilt worden, dass es „kein Benzin“ gebe, um die Leiche zu bergen. Diese Beschwerde schürte das Unbehagen der Bürger noch weiter, das bereits durch die Gewalt des Verbrechens angeheizt war.
Drei Beteiligte identifiziert: Einer ist bereits festgenommen
In den Tagen nach dem Verbrechen bestätigte das offizielle Profil "Las cosas de Fernanda" die Festnahme von Yoslayny de la Rosa Rodríguez, Besitzer eines Motorrads der Marke Jagua.
Aunque De la Rosa Rodríguez nicht derjenige war, der die Opfer körperlich angreift, spielte er doch eine entscheidende Rolle bei der Flucht vom Tatort, da er die beiden Angreifer sofort nach dem Verbrechen mit seinem Motorrad transportierte, was ihn zu einem direkten Komplizen der Taten macht.
Das Motorrad wurde beschlagnahmt und wird laut dem genannten Profil wahrscheinlich eingezogen.
Aktualisierung der direkten Verantwortung
Junto a Yoslayny haben die Ermittlungen die direkte Beteiligung von zwei Tätern am Mord bestätigt: Emmanuel Alberto Rodríguez García, bekannt als „El Chivero“, und Ernesto Iznaga Rodríguez.
Beide waren es, die laut dem offiziellen Profil die Opfer während des tödlichen Vorfalls körperlich angegriffen haben.
Aunque es nicht genau geklärt, wer von beiden die Verletzungen zugefügt hat, die zum Tod von Lester und Luardys führten, werden beide als unmittelbare Täter des Verbrechens betrachtet.
According to citizen testimonies gathered by the same source, El Chivero und Iznaga würden gemeinsam versteckt sein, um eine Haftstrafe zu vermeiden.
Neben den drei Hauptverdächtigen berichtete das Profil auch, dass Festnahmen wegen Beihilfe erfolgt sind.
Mehrere Personen, die von den Ereignissen wussten oder denen geholfen haben, die Beteiligten zu verstecken, könnten gemäß der geltenden Gesetzgebung als Komplizen angeklagt werden, da das Verschweigen oder die Komplizenschaft bei schweren Verbrechen strafbar ist.
Soziale Reaktionen und Forderungen nach Gerechtigkeit
Der Mord an Lester und Luardys hat eine Welle von Schmerz und Wut in der Gemeinschaft ausgelöst. In den sozialen Medien haben Freunde, Nachbarn und Familienmitglieder Trauermessages mit Fotografien der Verstorbenen geteilt, insbesondere vom Begräbnis von Luardys, das von Botschaften wie „Wir sind alle zerbrochen“ und Aufrufen begleitet war, das Verbrechen nicht unbestraft zu lassen.
Die emotionale Dimension des Falls hat auch die Debatte über die öffentliche Sicherheit und die Wahrnehmung von Straflosigkeit in Kuba neu entfacht, obwohl in den letzten Monaten die Informationen in offiziellen Medien über durch extreme Gewalt oder Drogen verursachte Gerichtsverfahren zugenommen haben.
Dennoch gibt es in einem wachsenden Teil der kubanischen Gesellschaft einen Ruf nach der Wiedereinführung der Todesstrafe für Verbrechen dieser Art.
Archiviert unter: