Die Gesundheitsbehörden der Provinz Matanzas haben einen Ausbruch von Chikungunya im Consejo Popular España Republicana, der im Municipio Perico liegt, bestätigt, nachdem seit Anfang Juli ein stetiger Anstieg von Patienten mit unspezifischem Fieber verzeichnet wurde.
Laut einer offiziellen Pressemitteilung, die von der Zeitung Girón veröffentlicht wurde, bestätigten die Analysen des Instituts für Tropenmedizin Pedro Kourí (IPK) die Anwesenheit des Virus in mehreren Proben von Patienten, die in der Region behandelt wurden.
Die festgestellten Fälle weisen hohes Fieber mit akutem Beginn, starke Gelenkschmerzen und Entzündungen auf, typische Symptome dieser von dem Aedes aegypti-Moskito übertragenen Viruskrankheit.

Angesichts der Bestätigung des Ausbruchs haben die lokalen Behörden umgehend einen Notfallplan aktiviert, um die Ausbreitung einzudämmen.
Unter den angekündigten Maßnahmen sind die Verstärkung der Sprüh- und Vektorkontrolle, die Anwendung von Larviziden (Abate) in Wasserbehältern, intensive Maßnahmen zur Umweltgesundheit, aktive Haussuchaktionen nach fieberhaften Fällen sowie medizinische Beurteilungen zu Hause und im Krankenhaus je nach klinischem Risiko.
Die Betreuung der Patienten konzentriert sich auf die symptomatische Behandlung, da es kein spezifisches antivirales Mittel gegen Chikungunya gibt, heißt es in den Informationen.
Chikungunya ist eine endemische Arbovirose in den Amerikas, und obwohl sie in der Regel nicht tödlich ist, kann sie langanhaltende Beschwerden wie chronische Gelenkschmerzen verursachen.
Laut medizinischen Daten werden 98% der Fälle ambulant behandelt, und die Infektion führt zu lebenslanger Immunität gegen dieses spezifische Virus.
Am Vorabend bestätigten kubanische Behörden, dass sich die gesundheitliche Lage verschlechtert habe, und gaben an, dass es im Land fünf kritische Fälle von Dengue gebe, ohne den Tod eines Minderjährigen aufgrund eines vermuteten hämorrhagischen Dengue zwei Tage zuvor zu erwähnen.
Der Doktor Francisco Durán, Spezialist für Epidemiologie, versuchte, dieser Veränderung der lokalen Gesundheitssituation weniger Bedeutung beizumessen, und betonte, dass in diesen schweren Fällen keine lebenswichtigen Komplikationen gemeldet werden.
Häufig gestellte Fragen zum Chikungunya-Ausbruch in Matanzas
Was ist Chikungunya und wie wird es übertragen?
Chikungunya ist eine durch die Mücke Aedes aegypti übertragene Viruskrankheit. Zu den Symptomen gehören hohes Fieber mit akutem Beginn, starke Gelenkschmerzen und Entzündungen. Obwohl sie in der Regel nicht tödlich ist, kann sie langanhaltende Beschwerden wie chronische Gelenkschmerzen verursachen.
Welche Maßnahmen werden ergriffen, um den Ausbruch in Matanzas zu kontrollieren?
Ante der Bestätigung des Ausbruchs haben die lokalen Behörden einen Notfallplan aktiviert, der die Durchführung von Insektiziden und die Bekämpfung von Vektoren, die Anwendung von Larviziden in Wasserbehältern sowie intensive Maßnahmen zur Umweltreinigung umfasst. Es wird auch eine aktive Haussuchaktion nach fieberhaften Fällen sowie medizinische Bewertungen zu Hause und im Krankenhaus gemäß dem klinischen Risiko durchgeführt.
Gibt es spezifische Behandlungen für Chikungunya?
Es gibt kein spezifisches antivirales Medikament gegen Chikungunya. Die Behandlung der Patienten konzentriert sich auf die symptomatische Therapie, das heißt, auf die Linderung von Symptomen wie Schmerzen und Fieber. Die Infektion führt zu einer lebenslangen Immunität gegen das Virus, was bedeutet, dass eine Person, sobald sie sich erholt hat, sich nicht erneut mit demselben Virus infizieren kann.
Welche Beziehung besteht zwischen Chikungunya, Dengue und anderen Arbovirosen in Kuba?
El Chikungunya, wie Dengue und andere Arboviren wie das Oropouche-Virus, wird durch die Mücke Aedes aegypti übertragen. In Kuba steht die hohe Verbreitung dieser Mücke in Verbindung mit gleichzeitigen Ausbrüchen verschiedener Krankheiten, was die gesundheitliche Lage auf der Insel weiter kompliziert. Schlechte sanitäre Bedingungen und die Ansammlung von Müll tragen zur Verbreitung dieser Vektoren bei.
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