Der kubanische Inhaltsersteller Humberto Miranda (@hmirandafilm) weckte die Neugier seiner Follower, nachdem er ein Video auf Instagram veröffentlicht hatte, in dem er eine seltsame Seefahrer-Überlieferung anspricht, die als “no bananas on boat” (keine Bananen auf Booten) bekannt ist.
Im Clip weist Miranda darauf hin, dass dieser Glaube bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht, als einige Schiffe, die Bananen von Amerika nach Europa transportierten, auf mysteriöse Weise versenkt oder mit toter Besatzung auftauchten.
Laut seinen Erklärungen könnte eine mögliche Ursache das Kohlendioxid (CO₂) gewesen sein, das die Bananen bei der Zersetzung erzeugen, was zur Asphyxie der Seeleute in geschlossenen Laderäumen geführt haben könnte. Abgesehen von der volkstümlichen Erzählung gibt es mehrere Theorien, die diesen Aberglauben unterstützen und ihm eine realistische Grundlage verleihen könnten:
- Der Verfall von Lebensmitteln: Bananen setzen bei der Reifung CO₂ und Ethylen (C₂H₄) frei. Dieses Gas beschleunigt die Reifung anderer Früchte und Gemüse an Bord. Auf alten Schiffen mit wenig Belüftung führte dies zu ernsthaften Konservierungsproblemen und konnte die Matrosen auf hoher See ohne Vorräte lassen.
- Schlechte Fischerei: Die Bananenboote mussten schnell fahren, um zu verhindern, dass die Früchte beschädigt wurden, was ein Anhalten zum Fischen verhinderte. Das führte dazu, dass die Fischer die Bananen mit Pech beim Fangen assoziierten.
- Unfälle auf hoher See: Einige Berichte von alten Seeleuten verbinden Frachtsendungen mit Bananen mit Schiffsuntergängen oder Verschwinden, was den Ruf von „schlechtem Glück“ nährt.
- Verborgene Gefahren: Es werden auch Fälle erwähnt, in denen Plagen gefährlicher Insekten, Spinnen und giftiger Frösche versteckt zwischen den Bananenständen reisten und somit eine Gefahr für die Besatzung darstellten.
- Rutschgefahr auf dem Deck: Praktischerweise konnten Bananenschalen auf dem nassen Deck eines Schiffes zu Rutschunfällen führen.
Diese Aberglaube wird als eine historische Kuriosität betrachtet, doch viele Seeleute ziehen es vor, Bananen an Bord zu vermeiden, insbesondere auf Fischereischiffen.
„Also, für den Fall der Fälle, wir, die wir im Boot gehen, werden keine Banane mitnehmen“, schloss Miranda lachend.
Das Video hat nicht nur Reaktionen aufgrund seines angenehmen Tons ausgelöst, sondern auch das Interesse an jenen maritimen Aberglauben neu belebt, die, obwohl sie wie Mythen erscheinen, oft einen praktischen oder wissenschaftlichen Ursprung haben.
Häufig gestellte Fragen zur Aberglauben, keine Bananen auf Schiffen mitzunehmen
Was ist der Ursprung des Aberglaubens, dass man keine Bananen auf Schiffen mitnehmen soll?
Der Aberglaube, keine Bananen auf Schiffen mitzunehmen, reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück, als einige Schiffe, die Bananen von Amerika nach Europa transportierten, auf mysteriöse Weise verschwanden oder die Besatzung tot aufgefunden wurde. Man glaubt, dass das CO₂-Gas, das beim Zersetzen der Bananen freigesetzt wird, die Seeleute in geschlossenen Laderäumen erstickt haben könnte.
Warum gelten Bananen als Unglückssymbol beim Angeln?
Die Schiffe, die Bananen transportierten, mussten schnell reisen, um zu verhindern, dass die Früchte beschädigt wurden, was es unmöglich machte, zum Fischen anzuhalten. Dies führte dazu, dass die Fischer Bananen mit Unglück beim Fischen assozierten, da sie ohne Fang zurückkehrten.
Welche Gefahren stellten Bananen auf alten Schiffen dar?
Bananas konnten Kohlendioxid und Ethylen freisetzen, was die Reifung anderer Früchte und Gemüse beschleunigte und Probleme bei der Lebensmittelkonservierung verursachte. Außerdem konnten Bananenschalen auf dem Boden Ausrutscher und Unfälle verursachen.
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