Der Department of Homeland Security der Vereinigten Staaten hat eine aggressive Kommunikationskampagne gestartet, die sich gegen undocumented immigrants richtet und wegen ihres bedrohlichen und militarisierten Tons umstritten ist.
Homeland Security hat in seinen sozialen Medien ein hochproduziertes Video veröffentlicht, mit bedrohlicher Musik und dunklen Szenen. Das Stück zeigt bewaffnete Einsatzkräfte des Grupo de Operaciones Especiales de la Patrulla Fronteriza, die in Industriegebäude und düstere Orte eindringen, um Immigranten zu suchen.
Die zentrale Botschaft des Videos lässt keinen Raum für Zweifel: “Die Dunkelheit ist nicht länger dein Verbündeter. Du stellst eine existenzielle Bedrohung für die Bürger der Vereinigten Staaten dar, und wir werden vor nichts Halt machen, um dich zu fangen.”
Die Komposition der Bilder und die biblische Botschaft, die während des Videos aufrechterhalten wird ("Der Böse flieht, ohne dass ihn jemand verfolgt, aber der Gerechte ist so zuversichtlich wie ein Löwe" – Sprüche 28:1), zielt darauf ab, die Soldaten als „gerechte“ Wesen darzustellen, die mit Tapferkeit handeln, eingebettet in eine Erzählung von Gerechtigkeit oder Krieg gegen das Böse, in diesem Fall die illegale Einwanderung.
Die Kampagnen gegen Einwanderer, die von der Verwaltung von Donald Trump vorangetrieben wurden, wurden von Menschenrechtsorganisationen und Aktivisten kritisiert, die sie als gefährliche Stigmatisierung betrachten, die Migranten mit inneren Feinden gleichsetzt.
Außerdem weckt der Einsatz von kriegerischer Sprache und Bildern, die militärischen Operationen ähneln, Besorgnis über den repressiven Ansatz der derzeitigen US-Regierung gegenüber irregulärer Migration.
Währenddessen stehen Tausende von Einwanderern, darunter viele Kubaner, weiterhin vor komplexen und gefährlichen Prozessen, während sie versuchen, ihren Status zu regulieren, Asyl zu beantragen oder den Traum von einem besseren Leben in den Vereinigten Staaten zu verwirklichen.
Häufig gestellte Fragen zur Kampagne der Vereinigten Staaten gegen undocumented immigrants
Worin besteht die neue Kampagne des Homeland Security gegen illegale Einwanderer?
Die Kampagne des Homeland Security zeichnet sich durch ihren aggressiven und militarisierten Ton aus, indem sie hochproduzierte Videos verwendet, die bewaffnete Einsatzkräfte der Grenzpatrouille bei der Jagd auf Einwanderer an dunklen Orten zeigen. Die Botschaft ist klar: Die Dunkelheit ist nicht mehr ein Verbündeter für illegale Einwanderer, und sie werden als existenzielle Bedrohung für die Bürger der Vereinigten Staaten verfolgt.
Wie hat die internationale Gemeinschaft auf diese Migrationspolitiken der USA reagiert?
Die Einwanderungspolitik der Vereinigten Staaten hat starke Kritik von Menschenrechtsorganisationen und Einwanderungsaktivisten ausgelöst, die der Meinung sind, dass diese Kampagnen die Einwanderer gefährlich stigmatisieren, indem sie sie mit inneren Feinden gleichsetzen. Darüber hinaus war der militarisierte und repressive Ansatz sowohl im In- als auch im Ausland Anlass zur Besorgnis.
Welche Auswirkungen haben diese Politiken auf die kubanischen Einwanderer in den Vereinigten Staaten?
Die kubanischen Einwanderer spüren die Auswirkungen dieser strengeren Politiken, mit einem deutlichen Rückgang der Versuche, ins Land zu gelangen, und einer Verschärfung der Abschiebungsverfahren. Zusätzliche Beschränkungen, wie die Aussetzung von Visa und die Abschiebung in Drittländer, erschweren die Situation für Kubaner, die einen legalen Weg in die Vereinigten Staaten suchen.
Welche Maßnahmen hat die USA ergriffen, um Einwanderer mit strafrechtlichen Vorbelastungen abzuschieben?
Die Vereinigten Staaten haben ihre Anstrengungen verstärkt, um Einwanderer mit schweren Vorstrafen abzuschieben, einschließlich der Nutzung von Abschiebungen in Drittländer, wenn ihre Herkunftsländer sie nicht zurücknehmen. Dazu gehören kubanische Einwanderer, die in Länder wie Eswatini geschickt wurden, eine Maßnahme, die bei Menschenrechtsgruppen Besorgnis über die Sicherheit und die Rechte der Abgeschobenen ausgelöst hat.
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