Kubaner wegen Drogenhandels in Tapachula, Mexiko verhaftet

Maels wurde in Tapachula, Chiapas, wegen des mutmaßlichen Drogenhandels festgenommen. Die Polizei beschlagnahmte 13 Tütchen mit Crystal.

Festnahme eines Kubaners in ChiapasFoto © Diario del Sur

Der Kubaner Maels “N” wurde am Donnerstag in der Stadt Tapachula im mexikanischen Bundesstaat Chiapas festgenommen, nachdem Drogen in seinem Besitz gefunden wurden, und zwar wegen Narkotika-Handel.

Laut Diario del Sur wurde zusammen mit dem Kubaner auch Heberto “N”, ein Mexikaner, in einer der Hauptstraßen der Kolonie Nuevo Mundo 3 im Südosten dieser Grenzstadt im Süden Mexikos festgenommen, die ein Zentrum für Migranten ist, in dem sich eine bedeutende Gruppe von Migranten aus der Insel niedergelassen hat.

Bei den Festgenommenen wurden 13 Plastiktüten mit einer durchsichtigen Substanz gefunden, die ähnliche Eigenschaften wie die als Kristall bekannte Droge aufwies.

Der Kubaner und der Mexikaner, zwei schlanke Männer, einer mit einem gestreiften Hemd und der andere mit einem hellblauen T-Shirt, wurden während einer präventiven Patrouille von einer K9-Hundeeinheit der Stadtpolizei von Tapachula entdeckt.

Beide werden wegen Vergehen gegen die Gesundheit in der Form des Handels angeklagt.

Vor einem Jahr wurden drei kubanische Staatsbürger festgenommen und des Drogenhandels beschuldigt, während einer Operation, die von der Polizei des mexikanischen Bundesstaates Hidalgo in der Gemeinde Mineral de Reforma durchgeführt wurde.

In derselben Gemeinde wurden eine Frau und ein Mann kubanischer Herkunft festgenommen, nachdem die Polizei einen Einsatz in mehreren Diskotheken in Tizayuca durchgeführt hatte.

Bei diesem Einsatz beschlagnahmte die Polizei zudem mehr als 300 Dosen einer mutmaßlichen Droge.

In Pachuca wurden auch festgenommen.

Häufig gestellte Fragen zur Festnahme von Maels "N" in Mexiko und zur Situation der kubanischen Migranten

Warum wurde Maels "N" in Tapachula festgenommen?

Maels “N” wurde in Tapachula, Mexiko, wegen des Vorwurfs des Drogenhandels festgenommen, nachdem man 13 Tütchen mit einer Substanz, die ähnliche Eigenschaften wie die Droge bekannt als Kristall aufwies, in seinem Besitz fand. Die Festnahme erfolgte während einer präventiven Patrouille der Kommunalpolizei von Tapachula, die eine K9-Einheit einsetzte, um die Drogen zu entdecken.

Wie ist die Situation der kubanischen Migranten in Mexiko?

Die Situation der kubanischen Migranten in Mexiko ist besorgniserregend, da sie zahlreichen Gefahren ausgesetzt sind, wie Erpressungen, Entführungen und Festnahmen. Kriminelle Banden nutzen ihre Verwundbarkeit und den Mangel an institutionellem Schutz aus. Viele Kubaner, die nach Mexiko kommen, streben an, in die Vereinigten Staaten zu gelangen, doch die Migrationsbeschränkungen haben einige gezwungen, sich im mexikanischen Territorium niederzulassen.

Welche anderen Fälle von Straftaten, die mit Kubanern in Verbindung stehen, wurden in Mexiko und Kuba verzeichnet?

In Mexiko wurden mehrere Fälle von Kubanern registriert, die in Verbrechen wie Drogenhandel und Diebstähle verwickelt sind. In Kuba haben die Behörden die Einsätze gegen den Drogenverkehr erhöht und dabei Festnahmen von Kubanern hervorgehoben, die an der Verteilung von Marihuana und synthetischen Drogen beteiligt sind. Beide Länder stehen vor erheblichen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Drogenhandel und -konsum, was ein weiterreichendes Problem in der Region widerspiegelt.

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