Cierra Hotel in Camagüey wegen eines Befalls mit Bettwanzen

Der Fall ist ein neues Beispiel für den städtischen Verfall und die prekären hygienischen Zustände, die die Stadt betreffen, wo die strukturellen Probleme jetzt durch Befall verschärft werden, der die Gesundheit und die Lebensqualität der Bewohner gefährdet.

Hotel Puerto PríncipeFoto © Facebook/Jose Luis Tan Estrada

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Der Hotel Puerto Príncipe, gelegen an der Avenida de los Mártires in Camagüey, hat seine Türen nicht aufgrund von Reparaturen geschlossen, sondern wegen einer Plage von Bettwanzen, die, laut Nachbarbeschwerden, bereits einen Radius von zwei Blocks rund um die Einrichtung erreicht hat.

In dem sozialen Netzwerk Facebook berichtete der Journalist José Luis Tan Estrada, dass die Anwohner der Region in einer verzweifelten Lage leben: zwischen den Stromausfällen und den Stichen von Bettwanzen geben sie an, dass sie tagsüber und nachts kaum zur Ruhe kommen können.

Facebook-Beitrag/José Luis Tan Estrada

Der Fall ist ein neues Beispiel für die städtische Vernachlässigung und die prekären hygienischen Bedingungen, die die Stadt betreffen, wo die strukturellen Probleme nun durch Befall verschärft werden, der die Gesundheit und die Lebensqualität der Bewohner gefährdet.

Es wird eine Plage von Bettwanzen im psychiatrischen Krankenhaus in Santiago de Cuba gemeldet

Im vergangenen Monat Juli gab es eine ernsthafte Beschwerde über die Bedingungen im psychiatrischen Krankenhaus Gustavo Machín, bekannt als „Jagüa“, in Santiago de Cuba, nachdem ein Video veröffentlicht wurde, das einen alten, sehr dünnen und bewegungslosen Patienten zeigt, der von Insekten bedeckt ist, die über seinen Körper, seine Kleidung und das Bett kriechen.

Die Bilder, die vom Journalisten Mario J. Pentón auf Facebook geteilt wurden, spiegeln die Vernachlässigung und den Mangel an Hygiene in diesem psychiatrischen Zentrum wider. Obwohl im Video das Lachen einiger Betreuer zu hören ist, ist auch Besorgnis über den Zustand des Mannes zu spüren, da sich gefragt wird, ob er bereits gefrühstückt hat.

Es ist nicht das erste Mal, dass diese Plage öffentlich angeprangert wird. Seit April hat die Ausbreitung von Bettwanzen in Artemisa und anderen Provinzen aufgehört, ein isoliertes Ereignis zu sein, und sich zu einem anhaltenden Phänomen in Wohnhäusern, staatlichen und privaten Institutionen, Lagerhäusern, Verkehrsmitteln und öffentlichen Räumen entwickelt. Dennoch halten die Gesundheitsbehörden die Situation nicht für prioritär.

Numerous centers had to close, suspend activities, repeatedly fumigate, and even dispose of furniture infested by insects. Many residential properties have suffered re-emergences, even after treatments were applied, acknowledged the local newspaper El Artemiseño.

Im Juli 2024 veröffentlichte CiberCuba einen Bericht, der auf die Proliferation von Bettwanzen im selben Krankenhaus hinwies. Laut dem Bericht litten Patienten und Personal seit fünf Monaten unter den Folgen einer hartnäckigen Infestation, die trotz der Bemühungen des Zentrums nicht beseitigt werden konnte.

Die Anzeige beinhaltete Fotografien, die das ernste epidemiologische Problem belegten, verbreitet von dem Journalisten Yosmany Mayeta.

Mayeta äußerte, dass obwohl eine solche Situation nicht neu sei, es nicht akzeptabel sei, dass hygienische Probleme in den kubanischen Krankenhäusern zur Normalität werden.

Außerdem forderte der Reporter die Provinzdirektion für Gesundheit von Santiago de Cuba, diese Probleme endlich an der Wurzel zu beseitigen.

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