Eine kubanische Mutter berichtete unter Tränen von der Festnahme ihres Ehemanns durch ICE-Agenten in den Vereinigten Staaten. Der Festgenommene ist Rainier Rodríguez Delgado, der nach dem Überqueren der Südküste des Landes einen Abschiebeauftrag erhielt.
Seine Frau versichert, dass sie und die gemeinsame Tochter des Paares nach dem, was an diesem Montag passiert ist, große Angst empfinden.
In einem Video, das von dem Journalisten Mario J. Pentón in sozialen Medien verbreitet wurde, erschien die Frau zusammen mit ihrer kleinen Tochter und erklärte, dass der Vater des Mädchens einer drohenden Abschiebung gegenübersteht, obwohl ein Verfahren zur Regelung seines Aufenthaltsstatus läuft.
Die Frau erklärte, dass ihr Partner seit Jahren auf eine Entscheidung in seinem Verfahren wartet und alle festgelegten Anforderungen erfüllt hat.
„Er erfüllt alle Anforderungen für seine Anpassung, aber es hat viel zu lange gedauert. Sie halten ihn ungerechtfertigt inhaftiert“, sagt er in der Aufnahme.
Laut seiner Erklärung hatte sein Anwalt bereits eine Berufung eingelegt, um den Fall wieder zu eröffnen, obwohl eine vorherige Abschiebungsanordnung vorlag.
„Er macht alles richtig, indem er seine Steuern erklärt. Er hat nicht einmal ein Verkehrsbußgeld“, bestand die Kubanerin darauf und beschrieb ihren Partner als verantwortungsvollen Vater und wirtschaftliche Stütze des Haushalts.
„Er ist 'das Alles' für meine Tochter, mein Halt, er hilft mir mit dem Mädchen. Das Mädchen fragt nach ihrem Papa [...] Sie voneinander zu trennen wäre ein Trauma, weil sie sich an ihren Papa gewöhnt hat. Helft uns“, schloss sie sichtbar aufgeregt.
Der Fall hat eine Welle von Kommentaren auf Facebook ausgelöst, wo das Video weit verbreitet geteilt wurde.
Como es habitual en estos Fällen, zeigte die Debatte in den sozialen Netzwerken nicht nur die Spaltung zwischen denen, die auf Mitgefühl appellieren, und denen, die strikte Legalität priorisieren, sondern auch den politischen Hintergrund, der unvermeidlich aufkommt, wenn es um Deportationen nach Kuba geht.
Die meisten Reaktionen drückten Empathie und Unterstützung für die Familie aus:
- Unterstützungs- und Glaubensbotschaften: „Gott wolle, dass sie ihn nicht abschieben“, „Möge Gott ihn beschützen und er mit seiner Tochter bleiben können“, „Trennt diese Familie nicht, das ist sehr ungerecht.“
- Hilferufe: „Bitte helfen Sie ihr“, „Kuba ist sehr schlecht dran, um jemanden abzuschieben“, „Habt Vertrauen, alles wird sich lösen.“
-Ähnliche Testimonials: „Ich mache das Gleiche mit meinen Kindern durch“, „Hoffentlich haben sie Glück, es ist sehr hart“.
Nichtsdestotrotz traten auch kritische Haltungen auf, die in einigen Fällen an Grausamkeit grenzten:
- Rechtliche Hinweise: „Der Abschiebebefehl wird nicht aus dem System gelöscht“, „Es ist traurig, aber es ist das Gesetz“.
-Harte oder gefühllose Kommentare: „Vergiss das einfach und such dir einen anderen Mann“, „Er ist nicht der Einzige in dieser Situation“.
Politische Beobachtungen: „Solange es in Kuba eine Diktatur gibt, werden diese Fälle weiterhin vorkommen“, „Die Abschiebung ist Teil der Durchsetzung der Gesetze hier.“
Eine Geschichte, die Tausende widerspiegelt
Über diesen speziellen Fall hinaus spiegelt die Beschwerde dieser kubanischen Mutter die Unsicherheit von Tausenden von Familien wider, die sich derzeit in den Vereinigten Staaten in einem migrationsrechtlichen limbo befinden.
In diesem Fall ist die Bitte nicht nur um einen festgenommenen Mann, sondern um die Stabilität eines Mädchens, das, wie ihre Mutter wiederholt, neben ihrem Vater aufwachsen muss.
Die finale Bitte des Videos fasst das ganze Drama einer Familie zusammen, die an der Hoffnung festhält: „Dass uns geholfen wird“.
Häufig gestellte Fragen zu den Ausweisungen von Kubanern in den USA.
Warum werden kubanische Migranten in den USA von ICE festgenommen?
Die kubanischen Migranten werden von ICE in den USA festgenommen, aufgrund einer Verschärfung der Migrationspolitik, die die Abschiebung von Personen mit endgültigen Ausweisungsverfügungen priorisiert. Sogar diejenigen ohne Vorstrafen und mit aktiven rechtlichen Verfahren werden festgenommen. Dies hat Besorgnis und Angst in der Migrantengemeinschaft ausgelöst, da viele dieser Festnahmen während routinemäßiger Migrationsgespräche erfolgen.
Welchen Einfluss hat die Deportation auf kubanische Familien?
Die Abschiebungen haben verheerende Auswirkungen auf die kubanischen Familien, indem sie Eltern von ihren Kindern trennen und Familien ohne ihren Hauptverdiener zurücklassen. Das emotionale und psychologische Trauma ist erheblich, insbesondere für die Kinder, die sehen müssen, wie ihre Eltern festgenommen und abgeschoben werden. Darüber hinaus erzeugen diese Maßnahmen große Unsicherheit und Angst unter den Migranten, die im Land bleiben.
Welche Argumente werden verwendet, um die Ausweisung von Kubanern zu vermeiden?
Los argumentos más comunes para evitar la deportación de cubanos incluyen la falta de antecedentes penales, la existencia de procesos legales activos, y la presencia de familiares ciudadanos estadounidenses o residentes legales. Die Familien argumentieren, dass die Deportierten keine Bedrohung darstellen und das Einwanderungsrecht eingehalten haben. Sin embargo, estos argumentos a menudo no son suficientes para detener las deportaciones bajo las políticas actuales.
Was können Familien tun, um sich gegen eine mögliche Abschiebung zu verteidigen?
Familien können spezialisierte rechtliche Beratung in Anspruch nehmen, um alle möglichen Optionen zu erkunden, wie zum Beispiel die Anfechtung von Abschiebungsanordnungen und die Einreichung von Asylanträgen oder Statusanpassungen. Es ist entscheidend, einen Immigrationsanwalt zu haben, der den Prozess leiten und die geeigneten Argumente vor Gericht präsentieren kann. Darüber hinaus können Familien Unterstützung von Organisationen, die sich für Menschenrechte einsetzen, und von der Gemeinschaft suchen, um ihre Fälle sichtbar zu machen.
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