Die Unión Eléctrica sendet eine Botschaft an die kubanischen Frauen: "Ihr seid es, die den Funken entzünden."

Die Unión Eléctrica von Kuba gratuliert den Frauen zum 65. Jubiläum der FMC, mitten in Zeiten von Stromausfällen und Mangel.

Kubanische Frau im DunkelnFoto © Empresa Eléctrica de Camagüey

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Die Unión Eléctrica de Cuba (UNE) veröffentlichte am Mittwoch eine Nachricht der Glückwünsche zum 65. Jubiläum der Föderation der kubanischen Frauen (FMC), in der sie, mitten in Stromausfällen von bis zu 30 Stunden, erklärte, dass die Kubanerinnen „die sind, die den Funken entzünden“ und der „Motor des Fortschritts“.

„Für die Frauen, die unsere Welt erhellen, nicht nur mit der Energie, die durch die Kabel fließt, sondern mit der Kraft ihres Talents, dem Glanz ihrer Ideen und der Wärme ihres Engagements. Ihr seid die wahren Treiber des Fortschritts, die den Funken der Innovation entzünden und uns in eine strahlendere Zukunft führen. Herzlichen Glückwunsch“, schrieb Yurisnay Febles Abreu, leitender Angestellter der Empresa Termoeléctrica de Cienfuegos, in dem offiziellen Beitrag der UNE auf Facebook.

Präsident Miguel Díaz-Canel schloss sich ebenfalls den Feierlichkeiten an, ohne sich für die Krise verantwortlich zu machen, die die Frauen der Insel unter Druck und Gewalt setzt.

Veröffentlichung auf Facebook

In ihrem X-Konto (ehemals Twitter) stellte sie fest, dass „wenn ich von kreativer Resilienz spreche, denke ich an die kubanische Frau. Durch ihr großzügiges Engagement für das gemeinsame Werk, lächelnd in der Schwierigkeit und singend im Triumph. Herzlichen Glückwunsch, liebe Kolleginnen, zu dieser Revolution innerhalb der Revolution, die ihr verkörpert.“

Die Glückwünsche kommen in einem Kontext, der von Stromausfällen von bis zu 30 Stunden, Versorgungsengpässen und Prekarität geprägt ist und insbesondere Mütter und Familien auf der Insel hart trifft.

En sozialen Netzwerken teilte die Plattform Enlavozdeellas, bestehend aus Frauen aus Camagüey, ein Zeugnis, das die andere Seite der Realität widerspiegelt: “Mutter zu sein in Kuba tut weh”.

Der Text beklagt, wie die Mutterschaft zu einem Akt des Widerstands wird, angesichts von langanhaltenden Stromausfällen, Lebensmittelknappheit und einem Mangel an Medikamenten.

„Es tut weh, wenn 20 Stunden ohne Strom vergehen und die 4 Stunden, in denen man Strom hat, kaum ausreichen, um zu kochen, zu waschen und zu bügeln. In der Apotheke gibt es nicht einmal ein Pflaster, keine Antibiotika, kein Thermometer, nichts“, so der Bericht, der in den sozialen Netzwerken weit verbreitet ist.

Die Veröffentlichung hebt auch die ständige Angst hervor, bessere Bedingungen einzufordern, aus Angst vor Repressalien, betont jedoch die Rolle von Frauen, die sich mit "Eimern in der Hand und Kindern im Arm" mobilisieren, um Wasser oder Elektrizität zu fordern.

Der Verfall des alltäglichen Lebens spiegelt sich in der Ernährung wider. Ein aktueller Bericht des Food Monitor Program schätzte die Kosten für den Warenkorb für ein erwachsenes Paar auf 40.000 Pesos pro Monat, was weit über dem Durchschnittsgehalt liegt.

Während die UNE die Frauen als „die, die den Funken der Innovation entfachen“, lobt, sehen sich Millionen im Alltag mit Stromausfällen, Hunger und erzwungenem Schweigen konfrontiert.

Häufig gestellte Fragen zur Energiekrise und der Situation der Frauen in Kuba

Was ist die aktuelle Situation des elektrischen Systems in Kuba?

Das elektrische System in Kuba befindet sich in einer schweren Krise, mit Stromausfällen, die bis zu 30 Stunden dauern können und das tägliche Leben der Kubaner erheblich beeinträchtigen. Mangelnde Wartung, defekte Anlagen und eine veraltete Infrastruktur tragen zum energetischen Zusammenbruch bei, ohne dass klare Lösungen von der Regierung in Sicht sind.

Wie wirkt sich diese Krise auf die kubanischen Frauen aus?

Die kubanischen Frauen stehen vor einer erheblichen Belastung durch die Stromausfälle und die Knappheit. Die Mutterschaft wird zu einem Akt des Durchhaltens, da sie mit dem Mangel an Elektrizität, Lebensmitteln und Medikamenten zurechtkommen müssen, was ihre ohnehin schon prekäre wirtschaftliche und soziale Situation verschärft.

Welche Maßnahmen hat die kubanische Regierung im Hinblick auf die Energiekrise ergriffen?

Der kubanische Staat hat die Krise externen Problemen wie dem US-Embargo zugeschrieben und hat langfristige Investitionen versprochen, um die Energieinfrastruktur zu verbessern. Dennoch wurden keine sofortigen Lösungen angeboten, um die ständigen Stromausfälle zu lindern, die die Bevölkerung betreffen.

Welche Rolle spielen die erneuerbaren Energien in der kubanischen Energiekrise?

Die Unión Eléctrica von Kuba hat Solarprojekte angekündigt, darunter die Synchronisierung von 25 Photovoltaikanlagen. Dennoch haben diese Bemühungen die Krise nicht signifikant gemildert, da sich die materiellen Lebensbedingungen weiterhin verschlechtern aufgrund des Mangels an regelmäßigem Strom.

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