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Die Regierung von Kanada aktualisierte am 25. August ihre Reisehinweise für Kuba und empfiehlt weiterhin, ein hohes Maß an Vorsicht walten zu lassen, aufgrund der ernsthaften Knappheit an Grundnahrungsmitteln wie Lebensmitteln, Medikamenten, Trinkwasser und Treibstoff sowie aufgrund von Gesundheits- und Sicherheitsrisiken, die Reisende betreffen können.
Neue Gesundheitswarnungen
Die Warnung enthält neue öffentliche Gesundheitswarnungen, nachdem in mehreren Regionen des Landes kürzlich Ausbrüche von Dengue und Oropouche-Viruskrankheit registriert wurden, was die kanadischen Behörden dazu veranlasst hat, extreme Vorsichtsmaßnahmen gegen Insektenstiche zu empfehlen sowie Impfpläne vor der Reise zu überprüfen.
Auch eine Warnung bleibt aktiv aufgrund von Hepatitis A, mit Fällen, die bei kanadischen Reisenden festgestellt wurden, die kürzlich von der Insel zurückgekehrt sind. Das Dokument empfiehlt, nur abgefülltes oder gekochtes Wasser zu konsumieren, Eiswürfel, ungepuffte Früchte und rohe Lebensmittel zu vermeiden.
Touristische Zonen unter Beobachtung
Aunque die meisten touristischen Ziele wie Varadero, Cayo Santa María oder Cayo Coco als relativ sicher gelten, empfiehlt Kanada, übliche Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, isolierte Gebiete zu meiden und auch in Hotels und Resorts auf die Umgebung zu achten, insbesondere nachts.
Kriminalität, Betrügereien und Betrugsfälle
Kanada warnt vor einem Anstieg von Bagatelldelikten wie Taschendiebstahl, Handtaschenraub und Diebstählen in belebten Gegenden, einschließlich Stränden, Nachtclubs und öffentlichen Verkehrsmitteln. Sie warnen auch vor Betrugsfällen und überhöhten Preisen bei Taxis, der Vermietung von Oldtimern und touristischen Dienstleistungen, die sogar in Drohungen oder Gewalt gegen Besucher münden könnten.
Außerdem werden die Risiken von sexueller Aggression, insbesondere gegenüber Frauen, erneut betont, mit gemeldeten Fällen sogar innerhalb von Touristengebieten. Die kanadischen Behörden raten dazu, nachts nicht allein zu gehen, abgelegene Gegenden zu meiden und keine Getränke oder Snacks von Fremden anzunehmen.
Engpässe, Stromausfälle und zusammengebrochener Verkehr
Die strukturelle Krise in Kuba verschärft sich weiterhin, wie die Warnung besagt. Das Land sieht sich teilweisen Strom- und Wasserausfällen, Telekommunikationsproblemen und einer allgemeinen Knappheit gegenüber, die sich vom Transport bis zum Zugang zu Grundnahrungsmitteln, Medikamenten und Treibstoff auswirkt.
„Der öffentliche Verkehr ist dünn und wenig zuverlässig, selbst die Taxis. Mehrere Touristen sind vorübergehend gestrandet, da sie aufgrund des Benzinmangels keine Mietwagen nachfüllen konnten“, warnt der Bericht.
Warnung vor Manifestationen
Der kanadische Staat betont, dass alle öffentlichen Proteste gegen die kubanische Regierung illegal sind, und dass ausländische Touristen festgenommen werden könnten, wenn sie sich in der Nähe einer Demonstration, selbst einer friedlichen, aufhalten.
„Die kubanische Polizei kann nicht genehmigte Versammlungen auflösen und Personen festnehmen, die daran teilnehmen oder sich einfach in der Nähe befinden“, heißt es in der Warnung.
Empfehlungen für Reisende
Canadá empfiehlt seinen Bürgern, bei Reisen nach Kuba ein Notfallset mitzubringen, ausreichend Bargeld (vorzugsweise in kleinen Scheinen) zu haben, eine internationale Krankenversicherung abzuschließen, die eine Luftrettung einschließt, und nicht auf das lokale Internet oder Mobiltelefonnetz für Notfälle zu vertrauen.
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