Skandal in Holguín: Jugendliche unter den 13 Beteiligten an einem massiven Diebstahl von Fernsehern in einer Schule

In Holguín wurden 13 Personen, darunter Jugendliche, wegen des Diebstahls von Technologiegeräten aus einer Schule vor Gericht gestellt. Das MININT hat einen Teil der Gegenstände zurückgeholt, und es wird die Notwendigkeit betont, die Überwachung zu verbessern.

Gestohlene FernseherFoto © Facebook / Camilo Velazco Petittón

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Ein massiver Diebstahl an der Grundschule José Martí im Stadtteil Rolo Monterrey in Moa, Provinz Holguín, endete mit 13 angeklagten Personen, darunter zwei Jugendliche, wegen verschiedener Delikte im Zusammenhang mit dem Raub von technologischen Geräten der Bildungseinrichtung.

Según berichtete der lokale amtliche Journalist Camilo Velazco, ereignete sich der Vorfall am 2. August, als zwei 16-jährige Jugendliche in das Direktorat der Schule eindrangen und drei Fernseher entwendeten.

Stunden später kehrten sie mit einem dritten Individuum zurück und nahmen fünf zusätzliche Fernseher, einen Computer und eine Gitarre mit, die anschließend in Moa sowie in den Gemeinden Banes und Báguano verkauft wurden.

Facebook-Fang captura

Während der Untersuchung hat das Innenministerium (MININT) zunächst einen der Fernseher zurückgewonnen, gefolgt von weiteren drei, sowie dem Computer und der Gitarre.

Nach den Ermittlungen wurden 13 Personen angeklagt: drei wegen schweren Diebstahls (in Untersuchungshaft), zwei wegen Beihilfe (gegen Kaution) und acht wegen Hehlerei, die den Prozess in Freiheit durchlaufen.

Bei einer öffentlichen Veranstaltung mit der Anwesenheit von kommunalen Behörden wurden die zurückgewonnenen Materialien an die Schule zurückgegeben.

Der Major Yoelkis Fuentes Zamora, Leiter der territorialen Einheit für Kriminalermittlungen, betonte die "Bedeutung der Verstärkung" der Überwachung, um "die Ressourcen des Staates zu schützen" und "den Bildungsprozess zu garantieren".

Die Direktorin der Einrichtung bedauerte, dass unter den Beteiligten ehemalige Schüler mit "ernsten Verhaltensproblemen" aufgeführt sind. Außerdem forderte sie mehr Schutz für die Schulen, um zu verhindern, dass sich ähnliche Vorfälle wiederholen.

Obwohl das kubanische Regime darauf besteht, dass die Kriminalität rückläufig ist, widersprechen die Zahlen diesem.

Der Cuban Observatory for Citizen Audit (OCAC) berichtete von 1.319 verifizierten Straftaten zwischen Januar und Juni 2025, fast fünfmal so vielen wie im gleichen Zeitraum 2023 und mehr als im gesamten Jahr 2024, was 7,3 Verbrechen pro Tag entspricht – ein historischer Rekord, der die kriminelle Eskalation und Diversifizierung der kriminalistischen Typologien auf der Insel widerspiegelt.

Unter den wichtigsten Ergebnissen stechen 721 Diebstähle hervor, darunter 193 Fälle von Viehdiebstahl und -opferung, die den direkten Zusammenhang zwischen der Nahrungsmittelkrise und der Kriminalität bestätigen. Zudem wurden 63 Morde dokumentiert, darunter Opfer wie Frauen, Minderjährige und ältere Menschen, von denen 16 Femizide waren.

Häufig gestellte Fragen zum Massendiebstahl an der Grundschule José Martí in Holguín

Was geschah in der Grundschule José Martí in Holguín?

Ein massiver Diebstahl ereignete sich an der Grundschule José Martí, wo 13 Personen wegen des Raubs von technischen Geräten, darunter acht Fernseher, ein Computer und eine Gitarre, angeklagt wurden.

Wer war in den Diebstahl von Fernsehern in Holguín verwickelt?

Unter den 13 Beteiligten an dem Raub waren zwei 16-jährige Jugendliche, die zusammen mit einem weiteren Individuum den Diebstahl begangen und am Verkauf der gestohlenen Gegenstände teilgenommen haben.

Wie haben die kubanischen Behörden auf den Raub in Moa reagiert?

Die kubanischen Behörden führten eine Untersuchung durch, die zur teilweisen Wiederbeschaffung der gestohlenen Gegenstände und zur Strafverfolgung von 13 Personen führte, einschließlich vorläufiger Haftstrafen für einige Beteiligte.

Was ist der Kontext der Kriminalität in Holguín und in Kuba allgemein?

Der Raub in der Schule spiegelt die zunehmende Unsicherheit in Holguín und in Kuba wider, die durch die Wirtschaftskrise verschärft wird. Die Kriminalität hat erheblich zugenommen, einschließlich gewalttätiger Überfälle, was bei der Bevölkerung Besorgnis über die mangelnde Sicherheit und die ineffektiven Reaktionen der Regierung hervorruft.

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