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Neue Einzelheiten klärten den Unfall, der am Montag in Santiago de Cuba geschah: Es handelte sich nicht um einen Jugendlichen, wie anfänglich berichtet wurde, sondern um einen 9-jährigen Jungen namens Brian Marten Mayet, der in einen Lüftungsschacht fiel, als er einem Ball hinterherlief, in der Nähe des polytechnischen Antonio Maceo, bekannt als Arte y Oficio.
Der Journalist Cuscó Tarradell präzisierte auf Facebook, dass der Vorfall am Montag gegen 17:30 Uhr stattfand. Einer von Brians Freunden witnesste den Sturz und machte sich auf den Weg, um Hilfe zu holen, was dazu führte, dass schnell Rettungskräfte der Feuerwehr Kommandos Nr. 4 aus Vista Alegre und Sanitäter des SIUM Santiago am Ort des Geschehens eintrafen.
gemäß der Veröffentlichung des Rettungssanitäters Aris Arias Batalla wurde der Minderjährige dringend ins Kinderkrankenhaus Sur Dr. Antonio María Béguez César, besser bekannt als "La Colonia", gebracht, wo er von einem multidisziplinären Team aus Neurochirurgen, Traumatologen, Kieferchirurgen, Klinikern und Radiologen behandelt wurde.
Röntgenaufnahmen und Laboruntersuchungen haben bestätigt, dass er keine Frakturen oder schweren Verletzungen erlitten hat, dennoch bleibt er zur medizinischen Beobachtung unter den vorgeschriebenen Protokollen.
Der Junge, Nachbar in der Calle 5ta zwischen 4ta und Comandante Borrero #53 im Innenhof, hat an diesem Montag die fünfte Klasse an der Grundschule Simón Bolívar begonnen.
Seine Familie, noch von dem Unfall betroffen, begleitete ihn im Krankenhaus zusammen mit den Technikern des Rettungs- und Bergungsdienstes, die bei dem Notfall interveniert hatten.
Der Fall weckt die Besorgnis in Santiago de Cuba, denn im September 2024 fiel ein Mann in einen weiteren Schacht von etwa 40 Metern in derselben Gegend und konnte überleben, erinnerte sich Arias.
Trotz der Tatsache, dass diese Strukturen eingezäunt sind, berichten Anwohner, dass es an effektiver Sicherheit mangelt und sie zu einer ständigen Gefahr in der Nähe von Bildungseinrichtungen geworden sind.
Arias erinnerte daran, dass es nicht das erste Mal ist, dass er mit Vorfällen dieser Art konfrontiert wird, und rief die Behörden dazu auf, nachzudenken, indem er auf die Nachlässigkeit und Bürokratie hinwies, die die Wiederholung von Unfällen an den Lüftungsschächten ermöglicht haben.
In diesem Zusammenhang kommen Unfälle dieser Art auch in anderen Provinzen vor. Am vergangenen Donnerstag wurde ein Bürger in Holguín nach einem Sturz in einen Brunnen lebend gerettet, dank des schnellen Eingreifens der Rettungs- und Bergungstechniker der Feuerwehrkommando Nr. 25 des Ministeriums des Innern (MININT).
Laut den Informationen, die von diesem Organismus in den sozialen Medien geteilt wurden, handelten die Feuerwehrleute zügig in der Notlage und konnten die Opfer in kurzer Zeit retten und ihre Sicherheit gewährleisten.
„Sie handelten mit beeindruckender Schnelligkeit und bewundernswerter Professionalität. Es gab keine Zögerlichkeit, nur entschlossene und trainierte Aktion. Das Wichtigste: Sie führten die Rettung erfolgreich durch und brachten die Person lebend heraus!“, hob die Veröffentlichung hervor.
Häufig gestellte Fragen zum Vorfall des geretteten Jungen in Santiago de Cuba
Was ist mit dem geretteten Kind in Santiago de Cuba geschehen?
Der 9-jährige Junge, Brian Marten Mayet, fiel in einen Schildventilator während er einem Ball nahe dem polytechnischen Antonio Maceo nachlief. Er wurde von der Feuerwehr gerettet und ins Krankenhaus gebracht, wo bestätigt wurde, dass er keine schweren Verletzungen erlitten hatte.
Wie ist der Gesundheitszustand des Kindes nach dem Unfall?
Das Kind erlitt keine Frakturen oder schweren Verletzungen und bleibt als Teil der Protokolle unter ärztlicher Beobachtung. Es erhielt die Betreuung eines multidisziplinären Teams im Pediatric Hospital Sur Dr. Antonio María Béguez César.
Warum stellen Strukturen wie die Lüftungsschächte in Santiago de Cuba eine Gefahr dar?
Die Lüftungsschächte bieten keinen effektiven Schutz und stellen eine ständige Gefahr dar, insbesondere in der Nähe von Bildungseinrichtungen. Trotz ihrer Einzäunung ermöglichen Nachlässigkeit und Bürokratie die Wiederholung dieser Unfälle, wie aus Berichten von Anwohnern und Rettungskräften hervorgeht.
Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um zukünftige Unfälle an Lüftungsschächten und gefährlichen Bereichen zu vermeiden?
Bis jetzt wurden keine effektiven Maßnahmen ergriffen, um diese Strukturen zu sichern. Die Beschwerden der Anwohner und der Aufruf der Rettungskräfte an die Behörden haben sich nicht in konkreten Maßnahmen übersetzt, um neue Vorfälle zu verhindern.
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