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Ein Verkehrsunfall, der diesen Dienstag in der Loma de Rejondones im Municipio Báguanos, Provinz Holguín, stattfand, verursachte schwere Sachschäden und hält die Einwohner der Gegend in Atem.
Der Vorfall wurde auf Facebook von dem Benutzer Alexander Ríos Cruz gemeldet, der Bilder von dem Ort veröffentlichte, an dem ein Geländewagen, der umgangssprachlich als „almendrón“ bekannt ist, mit einem schwarzen Chevrolet Colorado Z71 kollidierte.
Auf den Fotografien ist der Pickup mit der zerstörten Vorderseite zu sehen und das andere Fahrzeug ist auf die Seite gekippt.
Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden keine offiziellen Berichte veröffentlicht, die die Anzahl der Opfer oder die genauen Ursachen des Zusammenstoßes bestätigen. Dennoch lenkt der Vorfall erneut die öffentliche Aufmerksamkeit auf dieses Straßenstück, welches als eines der gefährlichsten in der Provinz gilt.
"In diesem Abschnitt passieren jedes Jahr viele bedauerliche Unfälle", versicherte eine Nutzerin in den Kommentaren zu dem Beitrag. "Ich habe ziemlich viele Unfälle gesehen, viele Container sind umgekippt, vor allem von anderen Provinzen, die die Gefährlichkeit dieses Hügels nicht kennen", fügte sie hinzu.
Ein Hügel, geprägt von der Tragödie
La Loma de Rejondones, gelegen zwischen den Ortschaften El Manguito und Rejondón in den Höhenlagen von Maniabón, war in den letzten Jahren wiederholt Schauplatz tödlicher Unfälle.
Mitte Juli kostete ein Unfall in der Loma de Rejondones das Leben des Fahrers eines Sattelschleppers, der Almacenes Universales S.A. Varadero gehörte. Der Vorfall, der in der Facebook-Gruppe ‚Unfälle Busse & Lkw‘ gemeldet wurde, zeigte Bilder des umgestürzten Fahrzeugs.
Die Victim wurde von Angehörigen als „Jorgito“, aus Cárdenas, Matanzas, identifiziert. Arbeitskollegen und Familienmitglieder brachten ihr Beileid in sozialen Netzwerken zum Ausdruck und bezeichneten ihn als einen „tollen Fahrer und Vater“.
Im März 2025 kippte ein Lkw im selben Abschnitt um und verursachte dabei ausschließlich Sachschäden. Anwohner wiesen damals auf die wiederholte Häufung dieser Unfälle hin, die bereits innerhalb weniger Monate mehrere Male aufgetreten waren.
Meses später, im Dezember 2024, verursachte ein tragischer Unfall an diesem Ort einen Todesfall und mehrere Verletzte, als ein Fahrzeug der Firma Explomat mit einem Lkw von Tranzmec kollidierte. Das Todesopfer wurde als Dennis Jaime Sánchez, wohnhaft in Castillito, Mayarí, identifiziert, der am selben Tag des Unglücks 46 Jahre alt wurde.
Unter den Verletzten befand sich ein achtjähriges Mädchen, das dringend ins Kinderkrankenhaus in Holguín gebracht wurde. Tage später starb ein weiteres Opfer, Leopoldo Castillo Torres, nach einer Operation im Klinikum Lucía Íñiguez, was die Zahl der Verstorbenen erhöhte.
Im September 2023 verlor der camagüeyanische Fahrer Osveri Tamayo sein Leben, als der Hino-Lkw, den er fuhr, in eine Schlucht stürzte. Der Unfall sorgte in den sozialen Medien für heftige Kritik, da einige Anwohner die verstreuten Waren einsammelten, anstatt den Opfern zu helfen.
Diese Fakten spiegeln eine alarmierende Tendenz in der Verkehrssicherheit von Holguín wider, wo die Prekarität der Infrastruktur, das Fehlen von Beschilderung und der Verfall des Fahrzeugparks zusammentreffen.
Der Zusammenstoß zwischen dem Almendrón und der Chevrolet Colorado in der Loma de Rejondones reiht sich somit in eine lange Liste von Tragödien in der östlichen Region ein. Bis zum aktuellen Zeitpunkt wurde noch keine offizielle Untersuchung zu diesem jüngsten Vorfall eingeleitet.
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