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Der kubanisch-amerikanische Abgeordnete Carlos Giménez schärfte am Montag seinen Ton gegen den Chavismus, indem er die dauerhafte Beseitigung des Regimes von Nicolás Maduro forderte, den er als direkten Feind der Vereinigten Staaten anklagte.
In einer Nachricht, die in der Sozialen Netzwerke X veröffentlicht wurde, schrieb Giménez: „Der Diktator Nicolás Maduro hat dem amerikanischen Volk den Krieg erklärt. Sein terroristisches Narco-Regime muss zerschlagen und ein für alle Mal beseitigt werden.“
Caracas antwortet mit „Volk in Waffen“
Die Äußerungen des Gesetzgebers fallen mit einer Eskalation der Spannungen in der Karibik zusammen. Die Nummer zwei der chavistischen Diktatur, Diosdado Cabello, rief am Montag dazu auf, sich “an allen Fronten vorzubereiten” und einen “Übergang zum Volk in Waffen” voranzutreiben, um Venezuela angesichts der wachsenden amerikanischen Marinepräsenz zu verteidigen.
In seiner wöchentlichen Pressekonferenz des PSUV in La Guaira erklärte Cabello: „Wir rufen zu keiner Art von Krieg auf, wir haben keinen Krieg, und wir wollen mit niemandem Krieg, aber unser Volk muss in allen Bereichen, an allen Fronten, auf jede erdenkliche Weise vorbereitet und wachsam sein.“
Der Vorsitzende betonte, dass die Losung klar ist: „Zweifeln ist Verrat“ und kündigte an, dass die Plenarsitzung des PSUV-Kongresses, die für den 11. und 12. September vorgesehen ist, sich auf die Sicherheit, die Verteidigung und die Vorbereitung von Volksmilizen konzentrieren wird.
Marineoperationen und internationaler Druck
Währenddessen hat das Pentagon seine Präsenz in der Karibik erhöht unter dem Vorwand von Drogenbekämpfungsoperationen. Der Kriegsminister, Pete Hegseth, bestieg am Montag das amphibische Angriffs-schiff USS Iwo Jima, das in regionalen Gewässern als Teil eines Kontingents eingesetzt wird, das mindestens sieben Kriegsschiffe, U-Boote, Zerstörer, Aufklärungsflugzeuge und mehr als 4.500 Matrosen und Marinesoldaten umfasst.
Washington behauptet, dass diese Manöver darauf abzielen, die Routen des Drogenhandels zu unterbrechen, die angeblich vom sogenannten Cártel de los Soles aus Venezuela betrieben werden, während Caracas die illegalen Anbauflächen leugnet und bei der UN eine „schwere Bedrohung“ für den regionalen Frieden anprangert.
Regionale und globale Reaktionen
Die geopolitische Spannung hat auf verschiedenen Ebenen Reaktionen hervorgerufen: Kuba hat sich mit der Regierung von Maduro zusammengeschlossen; Frankreich hat seine militärische Präsenz in Guadeloupe mit dem gleichen Antidrogen-Argument verstärkt, Trinidad und Tobago hat sich in einer abschreckenden Haltung gegenüber einem möglichen Konflikt um Esequibo positioniert.
Der Präsident Donald Trump, der am Sonntag zu der Frage befragt wurde, ob er einen direkten Angriff auf die Kartelle innerhalb Venezuelas in Betracht ziehe, antwortete mit einem lakonischen, aber beunruhigenden: „Das wirst du schon herausfinden.“
Der Präsident selbst gab in der vergangenen Woche bekannt, dass die US-Streitkräfte einen tödlichen Angriff in der Karibik gegen ein mit Drogen beladenes Schiff durchgeführt haben, das von Venezuela abgelegt war.
Szenario höchster Druck
Con dem Austausch von Erklärungen zwischen Washington und Caracas, dem Anstieg militärischer Operationen in der Karibik und der Radikalisierung der Rhetorik der PSUV, lebt die Region in einem Zustand höchster Anspannung.
Für Giménez ist der einzige Ausweg die totale Beseitigung des Regimes von Maduro, während Cabello darauf besteht, dass Venezuela sich auf eine mögliche externe Offensive vorbereiten muss.
Häufige Fragen zur Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Venezuela
Warum fordert Carlos Giménez die Abschaffung des Regimes von Maduro?
Der kubanisch-amerikanische Kongressabgeordnete Carlos Giménez ist der Ansicht, dass das Regime von Nicolás Maduro eine direkte Bedrohung für die Vereinigten Staaten darstellt, aufgrund seiner Verbindungen zum Drogenhandel und zum Terrorismus. Giménez führt an, dass das Regime von Maduro beseitigt werden muss, um die amerikanischen Interessen zu schützen und die regionale Sicherheit zu gewährleisten.
Wie hat Venezuela auf die militärische Entsendung der Vereinigten Staaten in der Karibik reagiert?
In Antwort auf den Anstieg der amerikanischen Militärpräsenz hat Diosdado Cabello die Venezolaner dazu aufgerufen, sich "an allen Fronten" vorzubereiten und die Notwendigkeit einer "Übergabe an das Volk in Waffen" betont. Die Regierung von Maduro hat ihr militärisches und ziviles Gerät mobilisiert, um sich gegen das zu verteidigen, was sie als Bedrohung durch eine Intervention der Vereinigten Staaten betrachtet.
Was ist der Zweck der maritimen Entsendung der Vereinigten Staaten in die Nähe von Venezuela?
Die Vereinigten Staaten haben Kriegsschiffe in der Karibik eingesetzt, um angeblich den Drogenhandel zu bekämpfen, insbesondere um die Routen zu unterbrechen, die angeblich vom Cártel de los Soles in Venezuela betrieben werden. Der venezolanische Staat und seine Verbündeten betrachten jedoch diesen Einsatz als eine Taktik, um politischen und militärischen Druck auf das Regime von Maduro auszuüben.
Wie hat die internationale Gemeinschaft auf die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Venezuela reagiert?
Die Spannung hat auf internationaler Ebene verschiedene Reaktionen hervorgerufen. Kuba hat Venezuela seine volle Unterstützung ausgesprochen, während Frankreich seine militärische Präsenz in Guadeloupe verstärkt hat. Trinidad und Tobago hat eine abschreckende Haltung gegenüber einem möglichen Konflikt eingenommen. Die internationale Gemeinschaft verfolgt die Entwicklungen aufmerksam, da eine mögliche Eskalation der Spannungen in der Region droht.
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