Der Kriegsminister besteigt die USS Iwo Jima, um militärische Manöver in der Karibik zu leiten: "Das ist kein Training."

Der Kriegsecretary der USA besucht die USS Iwo Jima in der Karibik, um eine Operation gegen den Drogenhandel zu leiten und ein starkes militärisches Aufgebot vor venezolanischen Bedrohungen zu demonstrieren.

Pete Hegseth auf der USS Iwo Jima bei Einsätzen in der KaribikFoto © Secretary of War Pete Hegseth in X

Der Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten, Pete Hegseth, besuchte am Montag das Amphibienangriffsschiff USS Iwo Jima, das im karibischen Meer eingesetzt ist, im Rahmen der amerikanischen Militäroperation gegen den Drogenhandel.

Der Besuch findet im Rahmen des zunehmenden militärischen Engagements des Pentagon in der Region statt, das mindestens sieben Kriegsschiffe und mehr als 4.500 Marine- und Marineinfanteristen umfasst, als Reaktion auf den Anstieg des Drogenhandels, der laut Washington aus Venezuela stammt.

Antes de abordieren den USS Iwo Jima, richtete er sich an die Marine der Vereinigten Staaten und sagte: "Was Sie jetzt tun, ist kein Training. Dies ist eine echte Übung, im Namen der vitalen nationalen Interessen der Vereinigten Staaten von Amerika: das Vergiften des amerikanischen Volkes zu beenden."

Der Kriegsminister erklärte: “Die Narcoterroristen und Drogenhändler sind gewarnt”, und machte deutlich, dass die aktuelle Operation kein bloßes Übungsszenario ist.

Antes des Einsteigens in die USS Iwo Jima trafen Hegseth und der Vorsitzende der Gemeinschaft der Stabschefs, General Dan Caine, mit rund 300 Soldaten an der Luftwaffenbasis Muñiz in Carolina zusammen. Anschließend begaben sich beide an Bord des Schiffes, das zu den leistungsstärksten im amerikanischen Marinearsenal gehört.

Dieses Amphibische Angriffsschiff ist eine schwimmende Militärbasis. Es kann fast zweitausend Marineinfanteristen beherbergen und verfügt über eine Plattform für senkrecht startende Flugzeuge.

Die Regierung von Venezuela hat ebenfalls ihr Militärgerät in der Karibik präsentiert

Die militärische Präsenz hat sich nach den kürzlich im Süden von Puerto Rico durchgeführten großangelegten Übungen und der Beschwerde des Pentagons über den Überflug venezolanischer Flugzeuge in der Nähe des Zerstörers USS Jason Dunham am Freitag intensiviert.

Die venezolanischen Kampfflugzeuge überflogen zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen den Zerstörer USS Jason Dunham in internationalen Gewässern. Beamte des US-Verteidigungsministeriums bezeichneten die Manöver als ein „Spiel mit dem Feuer“.

Die F-16-Jets der Bolivarischen Nationalen Streitkräfte (FANB) positionierten sich nah genug, um in den Reichweiten der Waffen sowohl des Schiffs als auch der Flugzeuge zu sein. Es wurde nicht angegeben, ob die Flugzeuge bewaffnet waren. In Reaktion darauf soll die Vereinigten Staaten zehn zusätzliche F-35-Jets nach Puerto Rico entsandt haben.

Der Besuch von Pete Hegseth erfolgt zudem nur wenige Stunden, nachdem das Regime von Nicolás Maduro die verstärkung der Truppen in fünf Küstenstaaten Venezuelas angekündigt hat, die es als seine “karibische und atlantische Fassade” bezeichnete.

Diosdado Cabello rief diesen Montag dazu auf, sich “auf allen Fronten vorzubereiten” und “zum bewaffneten Volk überzugehen”, um Venezuela angesichts der naval Verstärkung der Vereinigten Staaten zu verteidigen.

Häufig gestellte Fragen zur Militäroperation der USA in der Karibik

Was ist das Ziel der militärischen Präsenz der Vereinigten Staaten in der Karibik?

Das Ziel des militärischen Einsatzes der Vereinigten Staaten in der Karibik ist es, den Drogenhandel zu bekämpfen. Der Verteidigungsminister, Pete Hegseth, erklärte, dass die Operation darauf abziele, das "Vergiften des amerikanischen Volkes" durch Drogenhändler, insbesondere diejenigen, die mit dem venezolanischen Regime und dem Cártel de los Soles verbunden sind, zu beenden.

Warum wird dieser Einsatz nicht als Training betrachtet?

Die Operation ist kein Training, sondern eine echte und direkte Maßnahme gegen narcoterroristische Organisationen. Der Verteidigungsminister, Pete Hegseth, betonte, dass die Aktionen der Soldaten und Marines auf der USS Iwo Jima Teil einer echten Mission sind, um die nationalen Interessen der Vereinigten Staaten zu schützen.

Welche Antwort hat Venezuela auf die militärische Entsendung der Vereinigten Staaten gegeben?

Die Antwort Venezuelas war eine Kombination aus defensiven Maßnahmen und herausfordernder Rhetorik. Das Regime von Nicolás Maduro hat seine Truppen in Küstenstaaten verstärkt und den Vereinigten Staaten vorgeworfen, durch militärische Drohungen einen Regimewechsel anzustreben. Zudem fanden Überflüge venezolanischer Kampfjets in der Nähe von US-Schiffen statt, die vom Pentagon als "hochgradig provokant" eingestuft wurden.

Welche Schiffe nehmen an der militärischen Operation der USA in der Karibik teil?

Unter den Schiffen, die an der Operation teilnehmen, sind die USS Iwo Jima, die USS San Antonio und die USS Fort Lauderdale. Diese landungsstarken Schiffe und Zerstörer sind Teil eines umfassenderen Einsatzes, der auch Zerstörer mit Lenkwaffen, atomar angetriebene U-Boote und Landungseinheiten umfasst, mit dem Ziel, den Drogenhandel in der Region abzuschrecken und, falls notwendig, offensive Maßnahmen zu ergreifen.

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