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Der Automobilhersteller Ford hat den Rückruf von etwa 1,5 Millionen Fahrzeugen in den Vereinigten Staaten angekündigt, aufgrund eines Defekts in der Rückfahrkamera, die beim Einlegen des Rückwärtsganges entweder einen weißen Bildschirm oder ein verzerrtes Bild anzeigen kann.
Laut der Nationalen Behörde für Verkehrssicherheit auf Autobahnen (NHTSA) stellt dieses Problem ein erhebliches Risiko dar, da es die Sicht des Fahrers einschränkt oder verzerrt und die Wahrscheinlichkeit von Unfällen beim Manövrieren erhöht.
Der Rückruf betrifft bestimmte Fahrzeuge aus den Jahren 2015 bis 2019, einschließlich beliebter Modelle wie den Lincoln Navigator, Lincoln MKC, Mustang, Ranger, Transit, Transit Connect, Econoline, Edge, Expedition sowie die Lastwagen F-250 SD, F-350 SD, F-450 SD und F-550 SD, unter anderem.
Gemeldete Vorfälle
Ford hat anerkannt, dass es bereits mindestens 18 Unfälle im Zusammenhang mit diesem Defekt gegeben hat, obwohl keine Verletzungen gemeldet wurden.
Das Unternehmen versicherte, dass es eng mit der NHTSA zusammenarbeitet, um eine schnelle und kostenlose Reparatur für die Nutzer zu gewährleisten.
Die Besitzer erhalten eine Benachrichtigung per Post mit Anweisungen, um ihre Fahrzeuge zu einem autorisierten Ford- oder Lincoln-Händler zu bringen, wo die Rückfahrkamera ohne Kosten inspiziert und bei Bedarf ersetzt wird.
Ein neuer Schlag gegen das Vertrauen der Fahrer
Dieser Hinweis kommt zu einem weiteren masse Rückruf hinzu, der im Juli bekannt gegeben wurde und mehr als 850.000 Fahrzeuge von Ford und Lincoln umfasst, die zwischen 2021 und 2023 aufgrund eines Defekts in der Niederdruckkraftstoffpumpe hergestellt wurden.
In diesem Fall könnte der Defekt dazu führen, dass der Motor während der Fahrt abstirbt, insbesondere bei warmem Wetter oder niedrigem Benzinstand im Tank.
Obwohl auch keine schweren Unfälle aus diesem Grund gemeldet wurden, alarmierte die Warnung die Fahrer, da ein Stromausfall auf der Straße äußerst riskant sein kann.
Unter den betroffenen Modellen in diesem Rückruf befanden sich der Ford Bronco, Explorer, F-150, Expedition sowie die Lincoln Aviator und Navigator.
Warnsignale für Eigentümer
Im Falle der Kraftstoffpumpe empfahl Ford, auf Symptome vor dem Ausfall zu achten, wie die Motorprüfleuchte, Leistungsverlust beim Beschleunigen oder eine schlechte Motorleistung.
In Bezug auf den Mangel an der Rückkamera gibt es keine vorherigen Warnungen: Das Problem tritt unmittelbar auf, wenn man versucht, den Rückwärtsgang einzulegen, was den Aufruf zur Überprüfung umso nötiger macht.
Auswirkungen auf die Marke
Diese Probleme, die eine beträchtliche Anzahl von Fahrzeugen auf der Straße betreffen, bringen Ford erneut ins Kreuzfeuer der Öffentlichkeit in einem stark umkämpften Markt.
Trotz der Tatsache, dass das Unternehmen versprochen hat, alle Reparaturkosten zu übernehmen und die Sicherheit seiner Kunden zu gewährleisten, könnte die Reihe von Fehlern bei wichtigen Modellen das Vertrauen der Verbraucher beeinträchtigen.
In der Zwischenzeit fordern die Behörden die Eigentümer auf, die Rückrufbenachrichtigungen nicht zu ignorieren und so schnell wie möglich zu den Händlern zu gehen, um Risiken im Straßenverkehr zu verringern.
Häufig gestellte Fragen zum Rückruf von Ford-Fahrzeugen wegen Mängeln an der Rückfahrkamera
Warum ruft Ford 1,5 Millionen Autos in den Vereinigten Staaten zurück?
Ford hat den Rückruf von fast 1,5 Millionen Fahrzeugen in den Vereinigten Staaten angekündigt, aufgrund eines Defekts in der Rückfahrkamera, der ein weißes oder verzerrtes Bild beim Rückwärtsfahren verursachen kann. Dieses Problem stellt ein erhebliches Unfallrisiko dar, da es die Sicht des Fahrers einschränkt.
Welche Ford-Automodelle sind von dem Rückruf betroffen?
Der Rückruf betrifft mehrere Ford-Modelle, die zwischen 2015 und 2019 hergestellt wurden, einschließlich des Lincoln Navigator, Lincoln MKC, Mustang, Ranger, Transit, Transit Connect, Econoline, Edge, Expedition und der Pickup-Modelle F-250 SD, F-350 SD, F-450 SD und F-550 SD, unter anderem. Diese Modelle weisen Mängel in der Rückfahrkamera auf, die die Sicherheit beim Rückwärtsfahren beeinträchtigen können.
Wie können betroffene Ford-Autobesitzer das Problem mit der Rückfahrkamera lösen?
Ford arbeitet mit der Nationalen Verkehrssicherheitsbehörde zusammen, um eine schnelle und kostenlose Reparatur zu gewährleisten. Die Eigentümer erhalten eine Benachrichtigung per Post mit Anweisungen, wie sie ihre Fahrzeuge zu einem autorisierten Ford- oder Lincoln-Händler bringen können, wo die Rückfahrkamera inspiziert und, falls erforderlich, kostenlos ausgetauscht wird.
Gab es Unfälle aufgrund des Defekts der hinteren Kamera bei Ford?
Ford hat mindestens 18 Unfälle im Zusammenhang mit diesem Mangel an der Rückfahrkamera anerkannt.
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