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Ein dichter schwarzer Rauch alarmierte an diesem Samstag die Anwohner von Santiago de Cuba, nachdem in den sozialen Medien Bilder von Flammen in der Nähe des Hafen von Santiago verbreitet wurden.
Die erste Warnung kam von der Seite des unabhängigen Kommunikators Yosmany Mayeta Labrada, der Fotografien teilte, auf denen eine Rauchsäule über dem Industriegebiet zu sehen war.
Die Bilder erregten Besorgnis in der Bevölkerung, die noch von der Erinnerung an andere kürzliche Brände im Land geprägt ist.
Stunden später klärten die örtlichen Behörden die Situation. Aris Arias Batalla, Leiter für Operationen und Hilfe im Ministerium für öffentliche Gesundheit (MINSAP) in Santiago de Cuba und provincialer Vizepräsident der Feuerwehrvereinigung, berichtete, dass es sich nicht um ein unerwartetes Unglück handelte, sondern um eine kontrollierte Verbrennung von Matten oder Mattenwerk, die für dieses Wochenende in Abstimmung mit Fachleuten des Hafens und der Feuerwehr geplant war.
Laut seiner Erklärung erfüllen diese Matten, auch bekannt als Ladungstrenner, essentielle Funktionen beim Schutz von Waren während des See-transports, da sie Schäden durch Feuchtigkeit, Kondensation oder plötzliche Bewegungen im Frachtraum verhindern. Allerdings können sie sich bei Ansammlung als epidemiologische Risiken darstellen, weshalb sie regelmäßig unter technischer Aufsicht vernichtet werden.
„Alles ist abgesichert und vorgesehen“, betonte Arias Batalla und bestand darauf, dass keine Gefahr für die Bevölkerung und die umliegenden Einrichtungen bestand.
No obstante, die Praxis wirft Fragen auf, da die Offene Verbrennung dichten Rauch erzeugt, der die Luftqualität in einer Stadt beeinträchtigt, die bereits unter industrieller Verschmutzung und Problemen im Verkehr leidet. Die Bevölkerung, die diesen Rauch stundenlang eingeatmet hat, könnte sich fragen, ob es weniger schädliche Alternativen für die Umwelt gibt, eine Frage, die die sogenannte "Erläuternde Mitteilung" nicht beantwortet hat.
Die Episode zeigt einmal mehr, wie das Fehlen unmittelbarer Informationen Alarm unter den Kubanern auslöst, die in sozialen Netzwerken nach Warnungen und Erklärungen suchen, wenn sie Rauch sehen oder Sirenen in ihrer Stadt hören.
Häufige Fragen zum Rauch in Santiago de Cuba und der Verbrennung von Matten
Was verursachte den schwarzen Rauch in Santiago de Cuba?
Der schwarze Rauch in Santiago de Cuba wurde durch eine kontrollierte Verbrennung von Matten verursacht, die in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Hafen und der Feuerwehr durchgeführt wurde. Dieses Verfahren wurde geplant, um epidemiologische Risiken zu vermeiden, die von der Ansammlung der Matten ausgehen.
Warum wird das Verbrennen von Matten in Santiago de Cuba durchgeführt?
Die Verbrennung von Matten erfolgt, um epidemiologische Risiken zu beseitigen, die durch die Ansammlung dieser Strukturen im Hafen entstehen können. Die Matten, die als Ladeunterlagen verwendet werden, können eine Gefahr darstellen, wenn sie nicht ordnungsgemäß behandelt werden, weshalb ihre Zerstörung technisch überwacht wird.
Gibt es Alternativen zur Verbrennung von Matten, um die Verschmutzung in Santiago de Cuba zu vermeiden?
Die erläuternde Anmerkung bot keine Details zu Alternativen zur Verbrennung von Matten. Die Umweltauswirkungen des dichten Rauchs beunruhigen die Anwohner, die in einer Stadt leben, die bereits unter industrieller Verschmutzung leidet und unter einer reduzierten Luftqualität leidet. Es ist notwendig, weniger schädliche Methoden für die Umwelt zu erforschen.
Welche Maßnahmen werden ergriffen, um Brände in Santiago de Cuba zu verhindern?
Der Vizepräsident der Provinzialvereinigung der Freiwilligen Feuerwehr von Kuba, Aris Arias Batalla, hat die Bedeutung der Prävention hervorgehoben und auf das zunehmende Risiko von Bränden in städtischen Mülldeponien hingewiesen. Die Bevölkerung wird aufgefordert, mitzuwirken, und die Behörden sollen die Abfallwirtschaft verbessern, um weitere Zwischenfälle zu vermeiden.
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