Es wird ein Urteil wegen Sabotage gegen einen Fahrer verkündet, der in Matanzas mehrmals einen Bus rammte

Das Provinzgericht von Havanna verurteilt Yuni Valdés zu 10 Jahren Gefängnis wegen Sabotage, nachdem er einen Bus in Matanzas rammt. Der Vorfall ereignete sich nach einem Streit und im alkoholisierten Zustand des Angeklagten.

Busunfall in MatanzasFoto © Facebook / Telebandera

Das Provinzgericht von Havanna verurteilte den Fahrer Yuni Valdés Pérez zu 10 Jahren Freiheitsentzug, nachdem er des Sabotage schuldig gesprochen wurde, nachdem er in Cárdenas, Matanzas, in einen Verkehrs Vorfall mit einem staatlichen Bus verwickelt war.

Según una offizielle Mitteilung, die vom Obersten Volkstribunal veröffentlicht wurde, ereigneten sich die Vorfälle am 5. Mai 2025, als Valdés Pérez, Fahrer eines Kranwagens (Escatolina), der der Firma Cubacar Varadero gehört, sein Fahrzeug mitten auf einer öffentlichen Straße parkte und so den Verkehr behinderte. Anschließend ging er, bis er sichtbar betrunken war, in eine nahegelegene Lokalität, um alkoholische Getränke zu konsumieren.

Die Situation führte zu einer Konfrontation mit dem Fahrer eines Yutong-Busses, der zur Firma Transmetro de Cárdenas gehört, der ihn aufforderte, die Straße freizumachen. Beide gerieten in eine heftige Diskussion und tauschten beleidigende Äußerungen und Drohungen mit contundenten Gegenständen aus, wie es im Urteil heißt.

Acto seguido, und in einem Zustand der Aufregung, stieg der Angeklagte erneut in sein Fahrzeug und setzte es rückwärts in Bewegung, um den Staatsbus gewaltsam zu rammen. Er wiederholte manöver mit höherer Geschwindigkeit, was zu erheblichen Schäden am Bus führte, die bis heute nicht repariert werden konnten.

In den ersten Tagen nach dem Vorfall berichtete die offizielle Presse, dass der Fahrer mit Anklagen wegen öffentlichen Unruhen und Sachschäden konfrontiert war. Allerdings entwickelte sich die Anklage zu einem schwerwiegenderen Verbrechen im Zusammenhang mit der Staatssicherheit, was zu einer Verurteilung wegen Sabotage führte.

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Der Gerichtshof betrachtete die Schwere des Vergehens, den Einfluss auf staatliche Güter und das vorherige Verhalten des Angeklagten als erschwerende Faktoren. Zur Verhängung des Urteils stützte er sich auf die Bestimmungen des Gutachtens Nr. 475 des Regierungsrates des Obersten Volksgerichtshofs.

Die Entscheidung wurde am Donnerstag, den 18. September, von der Kammer für Straftaten gegen die Sicherheit des Staates getroffen, die für Fälle zuständig ist, die die staatliche Sicherheit im Westen des Landes betreffen.

Sowohl der Angeklagte als auch die Staatsanwaltschaft haben das Recht, Revision einzulegen, die von der zuständigen Kammer des Höchsten Volksgerichts entschieden wird.

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