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Ein Verkehrsunfall, der am Freitagmorgen am Eingang von San Francisco de Paula im Gemeindebezirk San Miguel del Padrón stattfand, endete mit einem umgestürzten Lastwagen mit Containern, nachdem er mit einem Bus der Linie P-7 kollidierte.
Glücklicherweise wurden laut Aussagen von Zeugen am Unfallort keine Opfer oder Schwerverletzten gemeldet.
Bilder, die in sozialen Netzwerken von der Seite La Tijera News geteilt wurden, zeigten den Moment, als zwei staatliche Kräne – arbeiteten, um den schweren Container anzuheben, der quer auf der Strecke stand.
Auf den Fotos ist eine starke Präsenz von Schaulustigen und Passanten zu erkennen, ebenso wie die Absperrung des Gebietes durch die motorisierte Polizei, um die Rettungs- und Abschlepparbeiten zu erleichtern.
Der Zusammenstoß ereignete sich in einem stark frequentierten Gebiet, insbesondere in den frühen Stunden des Tages, wenn Arbeiter und Studierende in das Zentrum der Hauptstadt unterwegs sind. Nach Angaben von Anwohnern gilt der Abschnitt, in dem der Unfall passiert ist, als gefährlich aufgrund seiner Enge, der mangelhaften Beleuchtung und des Fehlens geeigneter Verkehrsschilder.
Anwohner erinnerten daran, dass sich nur wenige Meter von der Stelle entfernt die bekannten Schlaglöcher der Carretera Central befinden, ein Punkt, an dem die Löcher und der schlechte Zustand des Asphalts eine ständige Gefahr für die Autofahrer darstellen.
„Auf der Carretera Central, nur wenige Meter nach dem Poliklinikum von San Francisco, kann man wegen der riesigen Löcher auf der Straße nicht vorbeifahren. Gott bewahre, dass es zu einem Unfall kommt“, kommentierte eine Nutzerin im Beitrag von La Tijera.
„Es gab einen unglaublichen Lärm zu dieser Zeit in der Nacht. Gott sei Dank gab es keine Todesopfer. Meine Damen und Herren, das ist jede Nacht ein Wolfsengel, weil die Straßenlaternen nicht eingeschaltet sind. Wenn es Stromausfälle gibt, ist es noch dunkler. Wie gefährlich! Ein Ort, an dem die Carretera Central verläuft und wo Autos von den 8 Vías auf- und abfahren“, bemerkte eine weitere.
Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben die Behörden des Innenministeriums (MININT) keine offizielle Erklärung zu den Ursachen des Vorfalls abgegeben, obwohl die ersten Berichte auf eine mögliche Fehlmanövrierung beim Überqueren der beiden Fahrzeuge hindeuten. Die Kollision könnte das Ungleichgewicht des Containers verursacht haben, der teilweise außerhalb der Fahrbahn umgekippt ist.
Der Unfall reiht sich ein in eine Serie von kürzlichen Vorfällen mit Sattelzugmaschinen und schweren Lastwagen in verschiedenen Provinzen Kubas, die die strukturellen Probleme des Gütertransports auf der Insel widerspiegeln. Faktoren wie der schlechte Zustand der Straßen, das Alter des Fahrzeugbestands und der Mangel an technischer Wartung erhöhen das Risiko solcher Ereignisse.
Im März kippte ein Lastwagen in Sancti Spíritus ohne Verletzte, während im Februar ein anderer Lkw unter einer Brücke stecken blieb in Santiago de Cuba aufgrund eines Berechnungsfehlers in der Höhe des Containers, ein Vorgang, der auf den Straßen der Insel mit alarmierender Häufigkeit wiederholt wird.
Im Januar
Diese Fakten, die hauptsächlich von Zeugen und sozialen Netzwerken dokumentiert wurden, spiegeln die anhaltenden strukturellen Probleme im Transport von Schwerlasten und den Mangel an Straßenunterhalt wider, die die kubanischen Straßen zu wiederkehrenden Schauplätzen von Unfällen machen.
Während des Jahres 2025 haben die Verkehrsunfälle in Kuba Dutzende von Menschenleben gefordert und Hunderte von Verletzten verursacht. Laut offiziellen Daten sind über 60 % der Unfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen, während der Rest auf den schlechten Zustand der Straßen oder mechanische Defekte zurückgeführt wird.
Trotz der Sachschäden unterbrach der Vorfall den Verkehr in der Gegend nicht vollständig, obwohl Verzögerungen im Verkehr gemeldet wurden, während die Abschleppwagen das beschädigte Fahrzeug entfernten.
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