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Mientras der Hurrikan Melissa mit voller Kraft die Karibik trifft, nachdem er als leistungsstarkes System der Kategorie 5 in Jamaika auf Land getroffen ist, mit Winden von bis zu 295 Kilometern pro Stunde, hat die Unión Eléctrica de Cuba (UNE) die Schutzmaßnahmen, die in den Solarparks der Insel angewendet werden, verteidigt und versichert, dass es sich um Maßnahmen handelt, die „den internationalen Standards entsprechen“.
Die Veröffentlichung der staatlichen Behörde erfolgt nach einer Welle von Kritiken und spöttischen Kommentaren, die durch die Bilder von „mit Plastikbändern“ befestigten Solarpanels im Park Serones II in Holguín und in anderen Einrichtungen im östlichen Kuba ausgelöst wurden.
Die von den Behörden selbst geteilten Fotos erregten Unglauben und Misstrauen unter den Internetnutzern, die die Wirksamkeit dieser Maßnahmen angesichts eines Phänomens solcher Größenordnung in Frage stellten.
Im Mai dieses Jahres erklärte die UNE, dass die Photovoltaikanlagen in Kuba „den technischen Vorschriften der Hersteller und den geltenden internationalen Normen entsprechen“ und dass die Strukturen dafür ausgelegt sind, Windgeschwindigkeiten von bis zu 228 Kilometern pro Stunde standzuhalten, gemäß dem Buch „Photovoltaikenergie für Kuba“ von Professor Daniel Stolik, einem Pionier in der Entwicklung dieser Art von Projekten im Land.
Die Behörde erklärte, dass die Solarkraftwerke im nationalen Gebiet eine Konfiguration aufweisen, die die "Widerstandsfähigkeit gegen den Wind" fördert, dank ihrer geringen Höhe, der Neigung nach Süden, der Anordnung in Reihen und in einigen Fällen dem natürlichen Schutz durch die Geländeform.
El Centro Nacional de Huracanes (NHC) bestätigte am Dienstag, dass Melissa im Südwesten von Jamaika auf Land traf, in der Nähe von New Hope, mit maximalen, anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 295 km/h und einem zentralen Druck von 892 Milibar, und bezeichnete sie als „eine der mächtigsten in der Geschichte des Atlantiks“.
Die US-Behörde warnte vor katastrophalen Winden, zyklonischen Sturmfluten und plötzlichen Überschwemmungen und forderte die Anwohner auf, in Sicherheit zu bleiben.
Während der Zyklon sich langsam nach Nordosten bewegt und droht, sich dem Osten Kubas zu nähern, beobachten viele Bürger mit einer Mischung aus Angst und Skepsis die offiziellen Reaktionen.
In den sozialen Medien stehen die Worte „Engagement und Verantwortung“ im Gegensatz zu der echten Besorgnis derjenigen, die sich fragen, ob in diesem Fall die Prävention genauso Bestand haben wird wie die Parolen.
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