Cubana, die in den USA lebt, spendet Lebensmittel und Hygieneprodukte an Nachbarn in ihrem Viertel in Santiago de Cuba

Marisleisi Orama, Kubanerin in Houston, spendet Nahrungsmittel und Hygieneprodukte an Nachbarn von Nito Ortega, Santiago de Cuba, nach dem Hurrikan Melissa. Ihre solidarische Geste, ohne Behördenkoordination, lindert die Krise für Familien.

Kubaner erhalten Unterstützung von einer Nachbarin, die in den USA lebt.Foto © Facebook José Miguel Rodríguez Moreno in Revolico Contramaestre

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Marisleisi Orama, eine Santiaguera, die in Houston lebt, hat eine Spende von Lebensmitteln und Hygieneartikeln an ihre Nachbarn des Consejo Popular Nito Ortega im Municipio Palma Soriano, das zur Provinz Santiago de Cuba gehört, geleistet. Dies ist eines der am stärksten betroffenen Gebiete nach dem Durchzug des Hurrikans Melissa.

Die solidarische Initiative wurde auf Facebook von dem Nutzer José Miguel Rodríguez Moreno bekannt gegeben, der Bilder und Nachrichten veröffentlicht hat, in denen er das Vertrauen von Orama für die Koordination der Lieferung dankt.

„Heute wurde eine Spende für Lebensmittel und Hygieneartikel in Nito Ortega von Marisleisi Orama an alle ihre Nachbarn gemacht. Dank ihr haben heute viele Menschen etwas zu essen in ihrem Zuhause“, schrieb der Internetnutzer in seinem Profil.

In einem anderen Beitrag drückte Marisleisi Orama ihre Dankbarkeit aus und bekräftigte ihr Engagement für ihre Gemeinschaft. „Danke für die schönen Kommentare. Morgen machen wir weiter. Den Menschen von Herzen helfen. Gott segne mein Volk reichlich“, äußerte sie.

Facebook Marisleisi Orama

Der Consejo Popular Nito Ortega, bekannt als „Nuevo Palma“, setzt sich aus fünf städtischen Gemeinschaften, einer semi-urbanen und zwei ländlichen Gemeinden zusammen, wobei die wichtigste die ist, die denselben Namen wie der Consejo trägt.

In den letzten Tagen haben die Bewohner schwerwiegende Schäden aufgrund des Hurrikans Melissa erlitten, der in der Nacht zum 29. Oktober mit der Kategorie 3 auf Land traf und zerstörte Wohnungen, überschwemmte Straßen und umfangreiche Sachschäden hinterließ.

Die Spende von Orama erfolgte unabhängig, ohne Intervention lokaler Behörden, und ermöglichte es Dutzenden von Familien, grundlegende Bedürfnisse inmitten der Notlage zu decken.

In einem Kontext von Wirtschaftskrise und allgemeinem Versorgungsmangel in Kuba verstärkt Gesten wie die dieser Kubanerin den Geist der Solidarität und gegenseitigen Unterstützung zwischen denjenigen, die innerhalb und außerhalb der Insel leben.

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