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Der Photovoltaik-Solarpark "Camilo Cienfuegos", der sich in der Gemeinde Río Cauto in der Provinz Granma befindet, ist nach den starken Regenfällen, die durch den Hurrikan Melissa verursacht wurden, vollständig überflutet worden.
CMKX Radio Bayamo teilte ein Foto des aktuellen Zustands des Solarparks. Der Standort, der bereits mit dem Nationalen Elektroenergiesystem (SEN) synchronisiert war, steht unter Wasser, zusammen mit umfangreichen landwirtschaftlichen Flächen und Wohngebieten in der Nähe des Cauto-Tals.
Die Solarpanels scheinen fast untergetaucht zu sein, und es wird angenommen, dass es erhebliche Schäden an einer Schlüssel-Infrastruktur für die Stromerzeugung im östlichen Kuba gegeben hat.
Der Regierende Miguel Díaz-Canel versicherte in der vergangenen Woche, dass der Hurrikan Melissa "minimale Beeinträchtigungen in Photovoltaikanlagen" hinterlassen habe und dass dies seiner Meinung nach ein Zeichen dafür sei, dass das Land den Einfluss des Phänomens erfolgreich bewältigt hat.
Der Solarpark von Río Cauto wurde im Juli 2025 mit dem Nationalen Elektrizitätssystem (SEN) synchronisiert. Er war in der Lage, 21,8 Megawatt (MW) saubere Energie zu liefern, ist jedoch derzeit außer Betrieb.
Die Behörden des Provinzverteidigungsrates, zusammen mit hochrangigen Offizieren der Orientalischen Armee und Führungskräften der Kommunistischen Partei, haben die Schäden während eines Rundflugs über das betroffene Gebiet festgestellt.
Der Zusammenbruch des Solarparks stellt einen weiteren Rückschlag für das angespannte nationale Energiesystem dar, das bereits von täglichen Stromausfällen und einem Mangel an Wartung gezeichnet ist.
In der Zwischenzeit berichteten Anwohner der Region in den sozialen Medien von der langsamen Durchführung der Rettungsarbeiten und dem Mangel an effektiven Antworten angesichts des Ausmaßes der Katastrophe.
Die Bilder der Katastrophe beleben die Debatte über die Verwundbarkeit der kubanischen Energieinfrastrukturen gegenüber zunehmend intensiven meteorologischen Phänomenen.
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