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Die Unidad 3 der Thermoelektrischen Zentral Antonio Maceo “Renté” in Santiago de Cuba hat sich am Nationalen Elektrizitätssystem (SEN) am Dienstag um 14:53 Uhr wieder synchronisiert, wie die Unión Eléctrica (UNE) in ihren sozialen Netzwerken bestätigte.
Die Wiederinbetriebnahme dieser Einheit stellt eine teilweise Erleichterung für den östlichen Teil Kubas dar, der seit dem Durchzug des Hurrikan Melissa unter stundenlangen Stromausfällen leidet, wobei ganze Gemeinden mehr als 72 Stunden ohne Strom sind.
Renté, eines der wichtigsten Kraftwerke des Landes, war vor einigen Tagen aufgrund neuer Ausfälle aus dem System genommen worden, die die Stabilität des SEN erheblich beeinträchtigten. Die UNE berichtete am Montag, dass die gleichzeitigen Störungen in mehreren Thermalkraftwerken die Situation verschärft hatten, wodurch die Erzeugungskapazität verringert und die Stromausfälle im ganzen Land erhöht wurden.
Obwohl die Inbetriebnahme der Einheit 3 zur Verbesserung der Energielage in der Ostregion beiträgt, bestehen weiterhin Einschränkungen, und die Prognosen deuten darauf hin, dass die Stromausfälle andauern werden, solange andere Anlagen außer Betrieb oder in Wartung sind.
Die teilweise Wiederaufnahme der Betriebe in Renté erfolgt in einem besonders angespannten Kontext, mit Provinzen, die noch immer vom Hurrikan Melissa verwüstet sind, Schäden an der elektrischen Infrastruktur und Tausenden von Kubanern, die einen zügigeren Wiederherstellungsprozess des Services fordern.
Unter den hauptsächlichen Vorfällen befinden sich Störungen in der Einheit 6 des thermischen Kraftwerks Máximo Gómez (Mariel), der Einheit 2 von Felton (Holguín) und der Einheit 5 von Diez de Octubre (Camagüey). Zudem befindet sich die Einheit 2 der CTE Santa Cruz und die Einheit 4 der CTE Carlos Manuel de Céspedes in Cienfuegos in Wartung.
Nach dem Bericht der UNE vom Dienstag belaufen sich die thermischen Einschränkungen auf 560 MW außer Betrieb, während der Mangel an Treibstoff 54 zentrale Verteileranlagen (434 MW) außer Betrieb hält und weitere 147 MW aufgrund von fehlendem Schmiermittel stillstehen. Insgesamt sind 581 MW von diesen Ursachen betroffen.
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