Die kubanische Content-Erstellerin Rosy, bekannt in den sozialen Netzwerken als @rossy_guajira_natural, antwortete einem Follower, der behauptete, dass die wirtschaftliche Krise der Kubaner auf den Mangel an Arbeitsplätzen zurückzuführen sei.
„Du liegst falsch, in Kuba gibt es sehr wohl Arbeit“, versicherte die Influencerin in einem Video. Sie erklärte, dass sie kürzlich hundert Pesos für einen Kosmetikdienst bezahlt habe. Die Arbeit dauerte etwa eine Stunde.
“Diese Person müsste zehn Kunden bedienen, um genug Geld für einen Liter Öl zu verdienen”, erläuterte sie. So veranschaulichte die Kubanerin die Kluft zwischen Arbeitsaufwand und Kaufkraft auf der Insel.
Der Fall, den die Influencerin dargestellt hat, spiegelt ein viel tieferes strukturelles Problem wider. Es ist die unkontrollierte Inflation, die die Wirtschaft der Kubaner belastet, in einem Land, das von einer geringen Verfügbarkeit von Artikeln aller Art und einer sehr niedrigen nationalen Produktion geprägt ist.
Es gibt Berufe und private Unternehmungen, bei denen man mehr verdient als in Staatsjobs, aber in beiden Sektoren gleichen die Einkommen nicht den rasanten Anstieg der Preise aus.
El Wert des kubanischen Pesos ist eingebrochen und die Kosten für Grundnahrungsmittel wie Öl, Reis oder Fleisch steigen ständig, während die Löhne stagnieren.
In diesem Szenario garantiert eine Arbeit in Kuba kein würdevolles Leben.
Die Mehrheit der Kubaner sieht sich mit einer Wirtschaft konfrontiert, die von Knappheit, hohen Kosten für Grundbedarfsprodukte und dem Verlust der Kaufkraft geprägt ist, was die Ungleichheit und die soziale Entmutigung verschärft.
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